Lauterbach in alten Ansichten

Lauterbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Carola Runge und Kurt Vollmöller
Gemeente
:   Lauterbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5108-5
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Lauterbach in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

39. Den Bliek von der Hohbrücke, wie der heutige Berliner Platz vor dem Hohhaus früher genannt wurde, in die Obergasse zeigt uns diese Postkarte. Der Löwe steht noch nicht, es ist der Zustand vor 1907, aber eine Pumpe gab es. Im Gebäude der heutigen Kreissparkasse, vormals Drogerie Otto Desch, befand sich damals das Lebensmittelgeschäft von Eugen Weber, der Besitzer steht vor der Haustür. In der Obergasse gab es damals fünf Metzger. Die Schweinehälften hingen, wie es früher üblich war, vor der Haustür. Rechter Hand ist 'Melchers' (Melchior Duchardt) und geradeaus 'Lenerts' (Leonhard Duchardt).

40. Dieses alte Fachwerkhaus übergasse 24 beherbergte die Bäckerei von Louis Rausch, dem 'Fuchsbäcker'. Den Scherznamen trug er, weil er einmal seine Skatrunde mit einem gebratenen Fuchs bewirtet haben soll. Im Kasten rechts von der Treppe wurden die Erzeugnisse seiner Backstube ausgelegt. Übrigens, wo man sonntags frischbackene Ware bekam, erfuhr man aus dem 'Wochenblatt'.

Das Haus mußte Anfang der zwanziger Jahre einem Neubau weichen, in dem zunächst der Kaufmann S. Kleeberg ein Teppichgeschäft betrieb. Heute wird es von der Farbenhandlung Günther genutzt. Die Aufnahme wurde im Jahr 1907 von A. Kadel gemacht.

41. Töpfermeister August Schiebelhut genannt 'Samels Just' an der Drehscheibe. Das Töpfern war von alters her ein bodenständiges Handwerk in Lauterbach. Es gab immer sieben Häfner, übrig geblieben sind bis heute zwei Töpfereien.

42. Aus der Zeit vor 1902 stammt diese Aufnahme von der Kanalstraße. Auf dem Haus im Hintergrund ist zu lesen: 'Metzgerei von Heinrich Duchardt'. Dieser gründete 1902 die Wurstfabrik Duchardt in der Bahnhofstraße. Seine bisherige Metzgerei am Wörth verkaufte er an seinen Obergesellen Philipp Bönsel. Fast alle Gebäude dieser Straße mußten inzwischen Neubauten weichen. Unter der Straße verläuft der Kanal, der damals noch mit Säulen aus dem Bilsteinbruch abgedeckt war.

43. So sah es am 'Alten Steinweg' früher aus. Die drei letzten Häuser auf der linken Seite an der Ecke Kanalstraße mußten dem Neubau der Dresdner Bank weichen, die am 1. März 1967 ihre Pforte öffnete. Auch das Gebäude mit dem großen Scheunentor im Hintergrund, 'Hoose Scheuer' genannt, steht heute nicht mehr,

44. Partie an der Lauter vor 1920. Die Fahrstraße am rechten Lauterufer war noch nicht gebaut, hier befand sich ein kleiner, von Lindenbäumen umgebener Platz, das 'Zimmerplätzchen' genannt. Nur ein schmaler Fußpfad führte zu den Gärten. In der Nähe des Casino lag ein Tennisplatz. Vor dem Steg gab es noch keine Ufermauer. Die Böschung ging bis ans Wasser hinunter, und hier spielten die Kinder.

45. Das war die 1. Fußballmannschaft um 1923 im 'Verein für Leibesübungen 1919 e.V:, Lauterbach. Von links: Max Jacob, Heinrich Sehrt, Konrad List, Heinrich Hedrich, Heinrich Bauer, Adam Seeling, Tormann Fritz Schnell, Lehrer Reinheimer, Alexander Graulich, Karl Sachs, Karl Müller, Johann Wacker und Karl Sandmann.

46. Diese Aufnahme vom Steinweg stammt aus dem Jahr 1902. Es gab noch keine Gehsteige, das Jahrholz sitzt vor den Häusern. Das Fachwerkhaus links im Vordergrund ist heute verschindelt, es gehörte damals dem Messerschmiedemeister Johannes Stöpler, Das nächste Haus ist in der Fassade noch unverändert. Daneben das heutige Haus Wienold (jetzt verschindelt) gehörte ehemals dem Spenglermeister Heinrich Kraft, der hier auch die Gastwirtschaft 'Zum Vogelsberg' betrieb.

47. Das alte Haus der Metzgerei Duchardt, später Andreas Groh, am Steinweg wurde um die Jahrhundertwende abgebrochen und zusammen mit der links daneben stehenden Scheune durch das neue Haus ersetzt, in dem sich jetzt die Metzgerei Rühl und die Gastwirtschaft befinden.

uterbach

Rm Wörth

48. Der Wörth war in früheren Zeiten ein Vorort von Lauterbach, der außerhalb der Stadtmauer lag. Der Wörther Bach floß offen durch die Straße, er führte, wie auch heute noch, das Wasser aus den Grabenwiesen in die Lauter und nahm auch noch überschüssiges Wasser aus dem Mühlgraben auf. Die beiden Häuser links (Flach und Meinhardt) sind inzwischen dem Straßendurchbruch zum Opfer gefallen. Das Pferdefuhrwerk ist ein Mi1chwagen der Molkerei, an dem die Lauterbacher Milch kaufen konnten.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek