Lauterbach in alten Ansichten

Lauterbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Carola Runge und Kurt Vollmöller
Gemeente
:   Lauterbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5108-5
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauterbach in alten Ansichten'

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49. Außer dem Turnverein gab es noch die Turngemeinde in Lauterbach, die 1920 gegründet wurde. Unser Bild zeigt die Mitglieder vor einem Gasthaus bei der traditionellen Himmelfahrtswanderung. Von den Personen seien genannt: Emil Selbrnann, Georg Specht, Karl Reichel, Franz und Alexander Graulich, Heinrich Scharmann, Ludwig Boos, Karl Vollmöller, Ludwig Renker, Ferdinand Selbmann, Gustav Pattermann und sitzend, von links nach rechts: August Döring, Konrad Pfeffer, Johann Huscher und Konrad Berk.

50. Der Festzug der Turngemeinde anläßlich der Fahnenweihe 1921 bewegt sich über die Lauterbrücke, Die weiß gekleideten Ehrenjungfrauen tragen die verhüllte Fahne. Die Häuser im Hintergrund in der Langgasse stehen inzwischen alle nicht mehr.

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51. Einen Bliek in die Langgasse, die damals noch Kopfsteinpflaster hatte, gewährt uns diese vor dem Ersten Weltkrieg entstandene Aufnahme. Das Eckhaus vorn rechts an der Hainigstraße wurde abgerissen, weil es den Verkehr behinderte. Auch im Hintergrund links mußten einige Häuser in jüngster Zeit dem Verkehr weichen.

52. Am 1. Januar 1900 übernahm die Stadt Lauterbach die Riedesel'sche Wasserleitung, die jedoch nicht das ganze Stadtgebiet versorgte. Viele Burger waren auf die öffentlichen Brunnen und Pumpen angewiesen, von denen es eine ganze Reihe in der Stadt gab. Ein solcher Brunnen war auch das Häschesbörnchen an den Schrittsteinen. Hier trafen sich die Hausfrauen beim Wasserholen, eine schöne Gelegenheit. um Neuigkeiten auszutauschen. Der Wasserverbrauch war damals noch gering; es gab nur selten Badeeinrichtungen, es fehlte auch noch die Kanalisation. Erst mit dem Ausbau der Wasserleitung und dem Anschluß aller Gebäude an die Kanalisation trat hier eine Änderung ein.

53. Das frühere Krankenhans an der Rockelsgasse 17 wurde im Ersten Weltkrieg in ein Lazarett umgewandelt. Unser Bild zeigt Schwestern und Verwundete, die zum Teil aus Lauterbach stammen. Dr. Stotz, der Arzt, führt den Taktstock zu den Klängen einer improvisierten Kapelle.

54. Lauterbach hatte schon 1901 ein eigenes Elektrizitätswerk, das die Stadt bis 1928 mit Strom versorgte. Das Bild gewährt uns einen Bliek in den Maschinenraum. Von den beiden Dampfkesseln wurde der Dampf zu den Dampfmaschinen geleitet, von denen Antriebsriemen zu den Dynarnos führten. Tags wurden außerdern noch Akkumulatoren aufgeladen, um die Stromversorgung auch nachts sicherzustellen, wenn die Maschinen stillstanden.

55. Am 1. Mai 1909 erhielt das Elektrizitätswerk einen neuen Dampfkessel. Beim Transport ereignete sich ein bedauerliches Mißgeschick, der 240 Zentner schwere Kessel brach beim Überqueren des Mühlgrabens ein, da die aus freitragenden Basaltsäulen bestehende Überdeckung nicht standhielt. Die hier ratlos stehenden Personen sind, von links nach rechts: Alexander Gerlach, der erste Betriebsleiter des Elektrizitätswerks, Schreinermeister Friedrich Glitsch, Spediteur Heinrich Günther und Polizeidiener Fritz Vollmöller. Auf dem Wagen: Georg Schrimpf; die beiden nächsten sind unbekannt. Ganz rechts: Bäckermeister Rausch aus der Obergasse, genannt der 'Fuchsbäcker'.

56. Die Seebrücke bestand in früheren Zeiten nur aus einem hölzernen Steg für Fußgänger. Fuhrwerke mußten die Lauter durch eine Furt passieren. Etwa um 1900 wurde die jetzige Seebrücke gebaut.

57. Diesen malerischen Bliek auf die Stadt vom 'See' aus fotografierte Heinrich Diehm im Anfang dieses Jahrhunderts. Die Lauter war damals noch nicht überall von einer Ufermauer eingefaßt. Rechts im Bachbett war ein Mühlgraben abgedämmt, der sich unter dem Graben mit dem anderen Mühlgraben vereinigte und dann zur Ungemachsmühle floß. Die Mühlgräben bestehen heute nicht mehr.

58. Schulrat Lorenz fotografierte um 1908 diesen Seitenwinkel der Straße 'Am See'. Viel Brennholz damals das wichtigste Heizmaterial - ist zu sehen, teils noch als Rundholz, teils aufgespalten oder schon gehackt und in runden Haufen kunstgerecht aufgesetzt. Üppig ist der Fensterblumenschmuck. Einige Gebäude sind inzwischen abgebrochen, andere umgebaut worden.

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