Lauterbach in alten Ansichten

Lauterbach in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Carola Runge und Kurt Vollmöller
Gemeente
:   Lauterbach
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5108-5
Pagina's
:   88
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lauterbach in alten Ansichten'

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79. Der heutige Vorort Blitzenrod war ursprünglich ein selbständiges Dorf und bestand nur aus wenigen Häusern. In Lauterbach kursierte daher der Spottvers: Blitzenrod die große Stadt, die nur sieben Häuser hat, das Backhaus ist die Kerch, doa predigt Schäffers Jörg, es Äffche spielt die Oargel, da rappelts äm in de Goargel.

Blitzenrod wandelte sein Gesicht, als Ende des vorigen Jahrhunderts die Firma R. und M. Wegener wegen der dort vorhandenen Wasserkraft von Hamburg aus das Gelände der ehemaligen Spinnerei Lerch erwarb und sich hier ansiedelte. Auf unserern Bild sieht man die Hutfabrik Wegener mit dem hohen Schornstein, Mit dem Unternehmen kamen auch mehrere Facharbeiterfamilien nach Blitzenrod, deren Nachkommen heute noch hier wohnen. Das Gelände zwischen Lauterbach und Blitzenrod ist jetzt vollständig bebaut.

80. Der Bilsteinbruch bei Lauterbach mit den prächtigen Basaltsäulen war eine Sehenswürdigkeit, die man heute unter Naturschutz stellen würde. Leider wurde er wirtschaftlichen Interessen geopfert, heute bereut man das. Jahrhundertelang holten hier Lauterbacher Bürger die 'blauen Steine ' für die Fundamente ihrer Häuser. Die Ufermauern der Lauter sind damit hergestellt, Kanäle und Bachläufe wurden mit den Säulen abgedeckt. Anfang der zwanziger Jahre wurde der Steinbruch an die Mitteldeutsche Hartsteinindustrie verpachtet, und nun war es bald um ihn geschehen. Jahrelang rollten die Fuhrwerke mit den Säulen zum Bahnhof, wo sie nach Holland verladen wurden. Dort dienten sie der Abdämmung der Zuidersee, auch die Kaimauern von Scheveningen sind damit gebaut worden. Nach einigen Jahren war der Basaltkegel verschwunden, und nur riesige Schutthalden blieben übrig, die vor einigen Jahren zurück in den Bruch geschoben wurden. Heute erinnert nur noch eine kleine Steinwand an den urgeschichtlichen Vulkan.

81. Die untere Ölmühle am Zusammenfluß von Lauter und Brennerwasser war bis 1953 noch in Betrieb. Das Gebäude steht heute noch, aber die beiden unterschlägigen Mühlräder sind verschwunden, und der Mühlteich ist zugeschüttet. Konrad Vollmöller kaufte die Mühle am Anfang des 19. Jahrhunderts von den Freiherren Riedesel zu Eisenbach, Er hatte zwölf Kinder und ist der Stammvater der vielen Lauterbacher Vollmöllers. Sein Sohn Karl Heinrich Vollmöller wurde 100 Jahre alt.

82. Kar! Schnabel, ein Lauterbacher Original, Er nannte sich scherzhaft Gauleiter (Gaul-Leiter).

83. Der heutige steinerne Hainigturm, der am 28. Mai 1907 eingeweiht wurde, hatte einen Vorgänger, der aus Holz konstruiert war. Im Jahr 1881 wurde der VHC gegründet, und im gleichen Jahr auch der Zweigverein Lauterbach, der sich sogleich für die Errichtung eines Aussichtsturrnes auf dem Hainig einsetzte, 1882 wurde der hölzerne Hainigturm errichtet. Die Freiherren Riedesel zu Eisenbach spendeten das Holz dazu, und Stadtbaumeister Stumpf übernahm die Bauleitung kostenlos. Achtzehn Jahre lang, von 1882 bis 1900, hat dieser Holzturm auf dem Hainig gestanden, dann mußte er wegen Baufälligkeit abgebrochen werden.

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84. Diese gemalte Karte des Landkreises Lauterbach entstand vor dem Jahr 1938, denn wir finden hier noch nicht die Gemeinden Ulrichstein, Rebgeshain, Herchenhain, Hartmannshain und andere, die bis dahin zum Kreis Schotten gehörten, der in diesem Jahr aufgelöst wurde.

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