Lübeck in alten Ansichten Band 1

Lübeck in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Karl-Heinz Axen
Gemeente
:   Lübeck
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1579-7
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lübeck in alten Ansichten Band 1'

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Der l<.lingenberg.

89. Von den Häusern am Klingenberg führt uns der Bliek über den Siegesbrunnen hinein in die Schmiede- und Sandstraße. Das Gebäude hinter dem Brunnen stellt das ehemalige Hotel 'Stadt Hamburg' dar. Vor dem Eingang des Hotels lagen einst die beiden Löwen, die heute die Grünanlagen des Holstentores zieren. Über den Dächern erkennen wir den Turm der Petrikirche, an dessen Mauern auch noch die Kirchenuhren zu erkennen sind. Im lahre 1900 wurde diese Aufnahme gemacht.

Lübeck - Klingenberg

90. Während die eben beschriebene Aufnahme den Bliek vom Klingenberg weg zeigte, schauen wir jetzt auf den Klinkenbergplatz selbst und erkennen den Siegesbrunnen in der Mitte. Rechts steht wieder das Hotel 'Stadt Hamburg'. Etwa in der Bildmitte zwischen den Häusern sind die Türme des Dornes zu sehen. Über die Straßen Pferdemarkt und Parade gelangen wir zum Dom und dem gerade noch zu erkennenden alten Wachhäuschen, das am Ende der Parade steht. Alle im Vordergrund stehenden Häuser brannten nach dem Luftangriff 1942 aus und stehen heute nicht mehr.

Lübeck

Siegesbnmnen.

91. Dieses aus dem Jahre 1908 stammende Foto stellt den 1875 errichteten Siegesbrunnen in den Vordergrund. Der zur Erinnerung an den Krieg 1870/71 geschaffene Brunnen wurde von einer Germania gekrönt, während die vier Statuen Handel und Gewerbe, Wehrkraft, Wissenschaft und Kunst, sowie den Ackerbau darstellen sollten, 1935 wurde der im neugotischen Stil errichtete Brunnen abgerissen. Heute zieren viele Neubauten den Platz am Klingenberg und an der Sandstraße. Die Fassaden der Häuser sind moderner geworden, doch wurden sie auch schöner?

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92. Aus mehrfachen Umbauten und Erweiterungen eines aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammenden Baues ist die St.-Petrikirche hervorgegangen. Bei den letzten nach der Reformation erfolgten Umbauten wurden die im 14. und 15. Jahrhundert entstandenen kleineren Kapellen an den Außenwänden der Kirche zu weiteren Seitenschiffen ausgebaut, womit St. Petri zur fünfschiffigen, gotischen Hallenkirche wurde. Eine geplante doppeltürmige An1age ist in den Anfängen steeken geblieben. Kurz nach der Jahrhundertwende machte der Fotograf diese Aufnahme von der Großen Schmiedestraße aus.

Lübeck - Panorama - Bliek vom Petri-Kirchturm

93. Vom Petri-Kirchturm, dem wohl schönsten Aussichtsplatz in Lübeck, schweift unser Bliek hinunter zum Holstentor und auf das dahinter liegende alte Bahnhofsempfangs- und Verwaltungsgebäude. Links vom Holstentor führt die Straße zum Lindenplatz und zum neuen Bahnhof, dessen Fassade im oberen Teil des Bildes zu erkennen ist, Der weiter rechts aufragende Turm gehört der 1900 eingeweihten neuen St.-Lorenzkirche. Im Vordergrund des Bildes sind die Dächer der Salzspeicher abgebildet, während die beiden Türme unten rechts im Bild zu den Eckhäusem am Eingang der Holstenstraße gehören.

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94. Einen so ruhigen Eindruck wie auf diesem Foto machen die zur Ägidienkirche führenden Straßen heute sicher nicht mehr. Es gibt häufig Verkehrsprobleme in diesen schmalen mittelalterlichen Straßen. Von den fünf Hauptkirchen Lübecks ist die bescheidene, aber reizvolle St.-Ägidienkirche die kleinste und einfachste. Als Kirche der in der Umgebung angesiedelten Handwerker und Bauern wurde sie finanziell nicht so unterstützt wie ihre großen Schwestern und erfuhr immer nur sparsame Zuwendungen von der Kirchenkasse. Nach den Fuhrwerken zu urteilen, dürfte diese Aufnahme um die Jahrhundertwende entstanden sein.

LÛ BEeK

95. Einen schmalen Eindruck macht die Sandstraße auf dieser 1903 entstandenen Aufnahme im Vergleich zu heute. Während die Straßenbahn sich auf der Fahrt zum Klingenberg befindet, erkennen wir im Hintergrund einen Teil des Rathausgebäudes in der Breitenstraße. In der Bombennacht 1942 brannte der größte Teil dieser Häuser an der Sandstraße aus, so daß nach dem Krieg die rechts stehende Häuserfront durch Neubauten ersetzt wurde. Wie die Firmenschilder an den Hauswänden zeigen, wurde das Straßenbild durch zahlreiche Läden und Geschafte geprägt. Den Vertrieb dieser Läden haben heute große Kaufhäuser übernommen,

LÜSECK,

v, HÖVELNGANG, WAHM$TRASSE 75.

96. Stehengeblieben zu sein scheint die Zeit in den für Lübeck so charakteristischen Gängen und Stifthöfen. Was vor einem halben Jahrhundert noch idyllisch war, macht den Stadtvätern heute große Sorgen, denn die alten Häuser sind zum Stadtsanierungsproblem geworden. Letzteres gilt nicht unbedingt für alle Stifthöfe, zumindest ist der hier abgebildete von Hövelngang, Wahmstraße 75, in stilvoller Wiederherstellung zu einem Heim für Alte umgebaut worden.

97. Licht und Schatten spielen auf diesem eindrucksvollen Foto von Walter Waßner die Hauptrolle. Eigentlich ist der abgebildete Durchgang zwischen der Wahmund Ägidienstraße schon vom Motiv her interessant, zusätzlichen Konstrast findet diese Aufnahme noch durch die ins Bild gestellte Frau und die zum Trocknen aufgehängte, im Sonnenlicht leuchtende Wäsche. Dieses aus den zwanziger Jahren stammende Foto erinnert uns ein wenig an Spitzwegidylle,

98. Liebe Käthe! Ich wünsche Euch Allen ein recht fröhliches Osterfest: Jeh wollte, ich könnte bei Euch in Prenzlau Ostern verleben. Wenn ich noch lange hier bleibe, werde ich vor lauter Ärger noch verrückt. Ich bin natiirlich gründlich reingefallen: Gestern habe ich schon ausgerechnet, daß ich von Korfreitag an bis zum 31. Juni (I) nur noch 7771200 Sekunden hier bin. Diesen verzweifelten Text schreibt Fritz 1898 nach Hause. Über dem radelnden Paar dieser hübschen Karte sind Motive Lübecks abgebildet.

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