Lübz in alten Ansichten

Lübz in alten Ansichten

Auteur
:   Willi Möller
Gemeente
:   Lübz
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5569-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lübz in alten Ansichten'

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9. Eine Zeichnung vom Gelände vom alten Burgturm, mit Amtshaus und Anbau. Das Gelände vor dem Turm wurde um die Jahrhundertwende erhöht und durch eine Mauer befestigt. Rechts ein Teil von den Wagenschuppen in denen in den Jahren um 1922 eine Autoreparaturwerkstatt war. Der Amtssitz des Großherzoglichen Amtes wurde auch Landdrostei genannt.

10. Die Lübzer evangelische Stadtkirche wurde zwischen 1568 und 1574 erbaut. 1548 war die vorher hier stehende Kirche abgebrannt. Die Kirche steht auf einem erhöhten Platz, umgeben von dem alten Friedhof. Das Kirchenschiff ist ein Ziegelbau auf einem Fundament aus behauenen Felsen. In der Kirche befindet sich das Grab der Herzogswitwe Sophie und ihrer Tochter Anna Sophia 1591-1648. Die Herzogin verstarb in Lübz am 14. November 1634.

11. Die Stifskirche (Sophienstift) wurde auf einem kleinen Hügel (einer Insel in der Eide) zwischen der jetzigen Goldberger Straße des Stiftsweges und dem heutigen Flußverlauf mit Schleuse) erbaut. Die Erbauerin war die Herzogin Sophie, die Gemahlin des Herzogs Johann VII. von Mecklenburg (Reg. 1576-1592). Die Herzogin hatte mit 19 Jahren geheiratet und mit 23 Jahren war sie Witwe mit drei kleinen Kindern. 1618 brach der Dreißigjährige Krieg aus und ihre Söhne mußten fliehen vor Wallenstein, der auch in Mecklenburg einrückte.

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12. In der Not des Dreißigjährigen Krieges legte die Herzogin Sophie ein Gelübde ab. Wenn ihre Söhne wieder in ihre Erblande zurückkehren würden, würde sie ein Stift für arme Witwen erbauen lassen. Der Bau wurde 1633 vollendet. Noch bis zum Jahre 1945 bot dieser Bau immer noch mehreren Lübzer Witwen Wohnung undLebensmut, und an Sonn- und Feiertagen trugen die alten Frauen immer noch ihre Stiftsfrauentracht, wie schon viele Generationen vorher.

13. Der alte Burgturrn, das letzte Gebäude der Eldenburg. Wie hier auf dem Foto sichtbar, war der Turm schon um die lahrhundertwende stark mit Efeu bewachsen. Ein in Heidelberg um 1830 studierender Bürger Schröder brachte einen Efeuableger vom Schloß Heidelberg mit nach Lübz und pflanzte diesen am Turm ein.

14. Die Brauerei Lübz- Foto von 1930. Im Sommer 1877 erwarb ein Brauer Krüger den Grund und Boden an der Chaussee nach Parchim und erbaute eine kleine Brauerei. In den folgenden Jahren wechselten die Besitzer. 1905 wurde eine Gesellschaft m.b.H. gegründet und der Betrieb stark erweitert.

15. Da die Brauerei ganz am Ortsrand von Lübz erbaut war, war und ist es immer wieder möglich, bis in die Zeit der Gegenwart und auch noch für die Zukunft, den Betrieb zu vergrößern. In vielen Mekkien burger Städten, Dörfern und auch in den größten Städten Deutschlands Berlin, Hamburg usw. fand man die nicht übersehbaren Schilder 'Trinkt Lübzer Bier'!

16. Im Herbst 1909 wurde die Brauerei wieder erneut ausgebaut und vergrößert. Es traten ca. dreißig Hamburger Gastwirte der Vereinsbrauerei Mecklenburger Wirte bei. Damit es schneller beim Bau voranging, wurde auch eine Hamburger Zimmerer-Brigade mit eingesetzt. Der Polier war ein geborener Lübzer, Wilhelm Möller.

17. Ein Bliek vom damaligen Rathaus in die Hauptstraße um 1900. Die Brücke über die Eide bestand aus einem Holzgestell rnit einem kastenartigen Behältnis, in dem soviel Feldsteine gelagert waren, daß ein Gewichtsausgleich ein leichtes Anheben der Brücke ermöglichte. Das Schleusenbecken war damals unterhalb der Brücke und links davon.

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18. Ein Bliek durch das Holzgestell der alten Zugbrücke auf die 1759 wiedererbaute Wassermühle und das Rathaus (rechts). Die Mühle die vorher hier vorhanden war, ist wahrscheinlich beim großen Stadtbrand am 7. April 1698 völlig zerstört. Die Wassermühle an der Sägemühlenbrücke hat wahrscheinlich in den fünfzig Jahren nach dem Brand und der Zerstörung dieser Mühle bis zum Neubau, die Mahlarbei ten fortgesetzt.

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