Lübz in alten Ansichten

Lübz in alten Ansichten

Auteur
:   Willi Möller
Gemeente
:   Lübz
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5569-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lübz in alten Ansichten'

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19. Ein Bliek in die alte Hauptstraße um 1875. Die Häuser an der linken Seite sind mit der letzten großen Brandkatastrophe 1911 völlig zerstört. Diese Aufnahme ist wohl eine von den ältesten aus dem Lübzer Stadtgebiet, Links sieht man noch eine von den Wasserpumpen, die in längeren Abständen an den Straßen standen. Verschiedene Bürger hatten sich auf ihren Höfen eigene Pumpen für ihre Wasserversorgung bauen lassen, die dann auch oft noch vom Nachbar mitgenutzt wurden.

20. Partie an der Hauptstraße um 1906. Der Häuserkomplex in der Mitte ist beim letzten Stadtbrand 11. September 1911 völlig zerstört. Die ersten elektrischen Straßenlampen wurden seit 1904 verlegt. In diesem Jahr wurde das Kohlekraftwerk am Stiftsweg in Betrieb genornrnen, das dann den ersten Strom in das noch geringe Straßenbeleuchtungsnetz und in einige Wohnhäuser lieferte.

21. Lübz an der Postecke: Links das Gebäude der 'Kaiserlichen Post' und um die Ecke , die Straße nach Parchim. In der Mitte ein Geschäftshaus das nach dem Ersten Weltkrieg vom Textilhändler Otto Marschausen übernommen und umgebaut wurde. Rechts um die Ecke die Straße nach Goldberg. Davor die Pumpe mit Steintrepp zum Eingang 'Hotel Luisenhof. Die Lampen am Post- und Hotelgebäude sind noch Petroleumlampen.

partie am 1mtsturm

22. Die Fläche, die vor dem Turm links noch vertieft sichtbar ist, war bis zum Jahre 1885 noch der letzte Teil des Burggrabens, der die Schloßinsel von der Stadtinsel trennte. Dieserverschilfte Wassergraben I wurde um 1885 zugeschüttet und zur Abriegelung zum damaligen Amtsgebäude wurde die Mauer gebaut. Am Amtsturm sind noch schräg verlaufende Ansäzte von Dachziegeln sichtbar, ein Zeichen, daß noch ein Gebäude am Turm angebaut war.

Lübz.L ·M. -

23. Das ehemalige Domanial = Amt Lübz-Marnitz. Das Amt Lübz umfaßte das land Ture. Das selbständige Amt Marnitz wurde 1812 mit dem Amt Lübz vereinigt. 1841 kamen noch mehrere Ortschaften vom aufgehobenen Amt PI au dazu. 1879 wurde das Amt Goldberg aufgehoben und der größte Teil wurde dem Amt Lübz zugelegt. Das Amt Lübz-Marnitz war somit zum größten Amt im Großherzogturn Mecklenburg angewachsen.

24. Das alte Schützenhaus. Nach alten Angaben wurde dieses Haus (siehe Foto) im Jahre 1808 als neues Haus erbaut. 1903 wurde es durch Feuer zerstört. Das Gebäude stand am Rande des noch vorhandenen Schützenplatzes, mit dem Saalanbau in Richtung Schützenstraße-Neuer Teich (jetzt Firma Walter TV-Video). Das damalige Schützenhaus bestand aus drei Häusern: dem Gasthaus mit Unterund Obergeschoß, dem Saalhaus, und dem Schießhaus mit Schießstand und Schützengraben längs des heutigen Sportplatzes.

25. Die Schützengilde ist der älteste Verein der Stadt. Nach alten Akten gab es früher zwei Gilden. 1831 wurden die beiden Zünfte vereinigt. Trotzdem mußte man feststellen, daß es bis zur Auflösung (Zweiter Weltkrieg und russische Besatzung 1945) immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten der Gildeführer kam. Hier ein Teil der Gilde vor dem Schützenhaus 1890. Nach der Brandzerstörung wurde dann das jetzige Schützenhaus durch Urn- und Anbauten aus einem Pferdestall und einer Reithalle 1905 erbaut.

26. Noch im alten Schützenhaus (Gasthaus mit Fremdenzimmern und Saalbau) wurden auch Veranstaltungen anderer Vereine durchgeführt. Hier ein Bild eines Hamburger Athleten-Clubs, der 1893 in Lübz im Schützenhaus eine Gastrolle gab. Auch die Pferderennen von 1875 bis zum Umbau der Reithalle (Schützenhaus) wurden eigentlich fast alljährig vom 'Fest-Vorstand' aus dem Schützenhaus hergeleitet.

27. Der Lübzer Verein 'Fidelio', gegründet 1880, hier vor dem neuen Schießhaus neben dem alten Schützenhaus im Jahre 1898. Es war ein unpolitischer Vergnügungsverein, der jedes Jahr ein Frühlingsfest, eine Sommerfahrt, ein Herbstvergnügen, eine Weihnachtsfeier und im Februar einen Maskenball auch für Nichtmitglieder durchführte. Außer den genarmten Tagen trafen sich die Männer des Vorstandes und auch Mitglieder mal ab und an beim Bier. 1933 wurde der Verein, wie alle anderen auch, verboten.

28. In unzureichenden Räumen wurde in Lübz bis zur Errichtung dieser Schule in der Schulstraße im Jahre 1873 unterrichtet. Dann trat eine Verbesserung im Lehrplan ein. Das Fach Religion stand noch neben Schreiben. Lesen und Rechnen im Mittelpunkt. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges leiteten theologische Rektoren die Schule. Hier ein Schülerbild einer Schulabgangsklasse aus dem Jahre 1886. Was ist aus den Schülern geworden? Von vier Schülern ist es noch bekannt: ein Schlossermeister, ein Stadtoberinspektor , ein Viehhändler und ein Polizeihauptwachtmeister .

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