Lübz in alten Ansichten

Lübz in alten Ansichten

Auteur
:   Willi Möller
Gemeente
:   Lübz
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5569-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lübz in alten Ansichten'

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29. Der Männergesangverein um 1911. In der Vorzeit hatte der Lehrer Gustävel die Leitung, der aber wegen seines Alters sein Amt niederlegte. Einige Sänger sind heute noch erkannt worden. Es sind die Herren Schreiber, Lorenz, Duve , Parchmann, Bräu, Klatt, Piehl und Schröder.

30. Nachdem 1882183 das Lübzer Krankenhaus erbaut war, kam es in der Folgezeit zur Gründung der Lübzer Freiwilligen Sanitätskolonne. Hier ein Bild der Kolonne aus dem Jahre 1897 als es 25 Mitglieder waren, die sich aus Handwerksgesellen und Arbeitern der Brauerei und der Zuckerfabrik zusarnmengefunden hatten. Die fachliche Ausbildung wurde von den Ärzten Dr. Waacker und Dr. Schlichting durchgeführt. Die Freiwillige KoIlonne bestand noch bis 1945 als der Zweite Weltkrieg zu Ende war.

31. Die Zuckerfabrik in Lübz war im Sommer fertig erbaut, so daß im Oktober 1894 mit der Rübenverarbeitung begonnen werden konnte. Soweit als möglich wurden die Arbeiten für den Aufbau von Lübzer Betrieben durchgeführt. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 1 436000 Mark. In den folgenden Jahren wurden eigentlich ständig Erweiterungsarbeiten durchgeführt und die Produktion immer mehr erhöht (Foto 1921). 1992 wurde der Betrieb nach fast l00jähriger Produktion und großen Modernisierungen stillgelegt.

32. Nach der sogenannten Zucker-Campagne in den Monaten Oktober bis Januar waren dann die Stammarbeiter wieder mit Reparaturen und einer intensiven Reinigung der Maschinen für die nächste Saison beschäftigt. Das Bild zeigt die Schlosserbrigade im Jahre 1910.

33. Das erste größere Sägewerk in der Stadt Lübz wurde um 1890 hinter dem Bauhof am Bobziner Weg erbaut. Erster Besitzer war der Zimmerermeister Jacobs aus Lübz. Ein kleinerer Betrieb war vorher auf dem freien Gelände an der Sägemühlenbrücke um 1835 abgebrannt. Die Holzbaumstämme wurden zum Teil als Flöß auf der Eide trotz der vielen Eldekrümmungen bis an die Sägerei herangeflößt und hier zu Bauholz verarbeitet. Später kamen noch zwei Sägewerke dazu , wovon noch eines besteht.

34. Die Amtsfreiheit , der Mittelpunkt der Altstadt, gehörte früher noch zum Gelände der Vorburg des Schlosses von Lubtze, anders genannt 'de Eldeneborch'. Auf diesem Foto, das wohl um 1900 aufgenommen wurde , stehen noch die alten Wagenschuppen und Stallgebäude des hier noch tätigen Amtshauptmannes des Amtes Lübz-Marnitz,

35. Partie beim Amtsgericht mit Kriegerdenkmal1870nl. Als unsere Lübzer Stadtväter und eine Abordnung vom Großherzog in Schwerin sich darüber geinigt hatten, hier das Denkmal zum Andenken an die Gefallenen im Krieg gegen Frankreich zu errichten, gab es Auseinandersetzungen mit verschiedenen Bürgern, die hier die Aufstellung des steinernden Obelisken verhindern wollten. Sie wollten für die alte Linde, die hier ganz nahe stand, eine neue Linde gepflanzt haben und der Obelisk sollte zum Schützenplatz kommen. Die Bronzereliefe, die am Kriegerdenkmal befestigt sind, wurden vom Prof. Ludwig Brunow geschaffen. Er war in Lutheran geboren, ging in Lübz zur Schule, beende te in Lübz die Tischlerlehre , und studierte 1870 dann in Berlin an der Kunstakademie. Er schuf viele berühmte Standbilder und schenkte der Stadt Lübz die Reliefplatten für dieses Ehrenmal.

36. Partie am Markt. Altes Fachwerk und Giebelhäuser, wahrscheinlich nach dem letzten Stadtbrand 1698 wieder neu und dann auch höher erbaut. Unter der Allee, rechts auf dem Bild, waren Pfähle eingegraben, die durch Holzstangen verbunden waren. An diesen Stangen befestigten die Bauern ihre Pferde, wenn jede Woche hier Viehmarkt war, wo ganz besonders Schweine verkauft wurden von Bauern der um Lübz liegenden Dörfer.

37. Links das Wallhotel, rechts Hotel Stadt Hamburg, dann die beiden Giebelhäuser, ein Haus noch mit einer breiten Einfahrt, die zum Unterstellen der Pferde diente, wenn Hotelgäste hier in den oberen Zimmern wohnten. Drei Hotels am Markt und noch weitere vier Hotels oder Gasthäuser mit Fremdenzimmern boten zur Zeit der Jahrhundertwende den Lübz-Besuchern gute Unterkunft.

38. Die Wassermühle von 1759. Die noch aus Felsen gemauerte schmale Straßenbrücke, die dann später noch vor dem Bau der neuen Schleuse 1927-1929 verbreitert wurde , indem man U-Eisenträger einmauerte und darauf den Fußgängergehweg montierte. Der Wasserlauf der Eide (links) wurde mit dem ausgehobenen Boden des neuen Schleusenbeckens zugeworfen. Der Zufluß zur Mühle wurde zwischen Waschhaus und Amtssitz verlegt.

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