Lübz in alten Ansichten

Lübz in alten Ansichten

Auteur
:   Willi Möller
Gemeente
:   Lübz
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5569-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lübz in alten Ansichten'

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59. Die Lübzer Freiwillige Feuerwehr wurde nach dem Stadtbrand 1911 gegründet. Hier ein Bild der Wehrmänner kurz vor dem Brand im Dorf Lutheran 1926, dem fast das ganze Dorf zum Opfer fiel. Beim Dorfbrand verunglückte auch der Feuerwehrmann Fritz Junge tödlich. Um 1955 hat man eine Straße nach ihm benannt.

60. Lübz um 1928. Vor dem Hotel Stadt Hamburg steht schon ein Pferdewagen von der nach dem Ersten Weltkrieg gegründeten Bahnspeditionsfirma, die dann Bahnfrachtgut vom Bahnhof zum Empfänger brachte. Es war für den Empfänger eine große Erleichterung, wenn er sich nicht weiter bernühen mußte um die Anlieferung ins Haus zu bekommen.

61. Der Heldenhain im Neuen Teich wurde am 19. Oktober 1924 eingeweiht. Es heißt in einem Gedenkblatt: '143 unserer Söhne und Brüder sind ein Opfer des Weltkrieges geworden. Um der Vielen, die an unbekannten Orten starben, zu gedenken, haben wir für jeden einen Stein mit dem Namen des Gefallenen im Wald gesetzt und diesen Gedenkstein mit der Aufschrift 'Den Gefallenen im Weltkriege 1914-18' als Ehrenmal, für alle, hier im Wald erstellt.' Der Bronze-Adler auf der Erdkugel sitzend ist 1945 nach Einzug der Roten Armee verschwunden.

62. Das Lübzer Kurhaus am Waldrand vom Neuen Teich. Der Lübzer Tierarzt Plagemann ließ 1927 dieses Haus hier erbauen. Es war für damalige Zeiten ein modern eingerichtetes Haus und der 'Olle Doktor', wie man auch sagte, hatte noch große Pläne. Dann starb er und seine Tochtermit Mann und Sohn mußten von Argentinien zurückkehren und das Haus übernehmen.

63. Die Weltwirtschaftskrise trat immer stärker in Erscheinung und ging auch nicht am Lübzer Kurhaus vorbei. Die Gäste, die anfangs noch gekommen waren, wurden immer weniger und die Stühle und Tische blieben leer. In den dreißiger Jahren gab es ab 1934 noch wieder einen Aufschwung, doch mit Beginn des Krieges war es dann fast ganz vorbei. Ab März 1945 saß hier noch ein 55-Kommando, um Baracken am Wald zu bauen für ein KZ-Auffanglager.

Lübz

$chützenplatz

64. Der Schützenplatz war schon um einige Generationen zurückliegend immer Treffpunkt der Schützengilde, aber auch von anderen Vereinen und den verschiedenen Handwerkerinnungen, deren Mitgliederzahl noch durch die angrenzenden Dörfer verstärkt wurde. Auch Zirkusveranstaltungen wurden auf diesem freien Platz durchgeführt. Der größte Trubel war immer dann, wenn der Königsschuß hier abgehalten wurde. Einmal im Jahr wurde dann am Dormerstag begonnen und dann bis in die Nacht bis Montag früh. Am Sonnabend war Ruhetag, der aber nicht von allen eingehalten wurde. Das Foto dürfte um 1910 entstanden sein.

65. Die Friedhofstraße. Die Häuser dürften erst nach 1850, bis auf zwei Gebäude, erbaut sein. Zwei Häuser die etwas abseits stehen, sind die ältesten und hatten einen besonderen Zweck. Hier unterhalb des höchsten Teiles des ehemaligen Friedhofes war die Scharfrichterei und dann auch die Abdeckerei. Von hieraus wurden Gerichtsurteile vollstreckt. 1718 wurde vom Scharfrichtermeister Joachim Haberecht gesprochen. Auf der höchsten Stelle des Hügels stand der Galgen und bei Hexenverbrennungen war hier oben dann auch der Scheiterhaufen. Der Herzog Christian I (Louis), ein Enkelsohn der Herzogin Sophie, hat sich sehr durch die Abschaffung der Hexenprozesse verdient gemacht. Er starb 1692 in Haag. In Lübz sollen noch um 1 730 Hexen verbrannt sein. Den Berg und auch die Straße hier zum Friedhof nannte man 'Kahlenberg' , weil er kahl, ohne Baum und Strauch war. Fälschlicherweise sagten um die Jahrhundertwende auch Bürger die dort wohnten 'Kohlenberg', das ist ganz falsch! Es hat mit Kohlen nichts zu tun. Der Berg mit Galgen war vom tieterliegenden Lübz immer erkermbar und diente schon somit der Abschreckung.

66. Die Parchimerstraße 1928. Links auf dem Bild ist noch ein Haus, das von den alten Bewohnern noch als Zollhaus genannt wurde. Seit der Stadtgründung und Ausweitung sprach man immer wieder von Stadttoren. Hier besonders vom Parchimer Tor. Dieses Haus, das noch als Dreieckkate 1928 bewohnt war und noch über einen Meter weiter in die schon enge Straße hinein stand, ist dann 1929 abgerissen worden. Das letzte Haus vom Stadttor war somit verschwunden.

67. Noch ein Bliek von der Hofseite des Hauses, das auf Bild Nr. 66 schon erklärt wurde. Der hier in Lübz 1916 zugezogene Bürger Paul Lustig hatte dieses Grundstück 1919 gekauft und richtete hier dann ein Fahrzeuggeschäft und eine Autoreparaturwerkstatt ein, die er nach Abriß des Hauses vergrößerte.

68. Der erste Bus in Lübz 1929- ein Mercedes mit 22 Sitzplätzen. Besitzer: Paul Lustig in Lübz, Parchimerstraße. Mit dem Bus fuhren Vereine mit ihren Mitgliedern in andere Städte. Ganz besonders wurde das Fahrzug von den Lübzer Sportlern genutzt. Der Lübzer L.S.V. (Lübzer SportVerein) war im Norddeutschen Raum nicht unbekannt. Besonders die Fußball-l l sorgte mit dafür daß Lübz bekannt war. Als dann 1939 der Krieg ausbrach, wurde der Bus auch mit eingezogen. Auch er wurde ein Opfer des Krieges und kam nie zurück.

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