Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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9. Die Ansicht zeigt von der Wilhelrnstraße und Markt die Münsterstraße mit den Bürgerhäusern, teils Geschäfte, teils Wohnhäuser mit unterschiedlichen Giebelhöhen. Um 1904 konnte man noch unbehindert auf der Fahrbahn stehen und sich unterhalten. Von den vier männlichen Personen, die zu sehen sind, haben die beiden Schüler der Landwirtschaftsschule ihre bunten Schülermützen auf. Die kleinen Mädchen mit langen Schürtzen und Holzschuhen spielen auf der Fahrbahn.

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10. Der Marktplatz vor der Erweiterung. Die Marktanlieger, Kaufleute und die Vertreter der Stadtverwaltung - Bürgermeister Effing und Stadtbaumeister Timte - haben zum Erinnerungsfoto vor dem Haus Krückendorf Aufstellung genommen. Hinter der Tafel mit der Aufschrift '1925' steht Kaufmann Wilhelm Blömker, langjähriger Bürgervertreter und Befürworter der Marktplatzerweiterung. Im gleichen Jahr wurde mit dem Abbruch der Häuser am Markt begonnen.

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11. Die Kleine Münsterstraße ist eine Verbindung zwischen Mühlenstraße und Münsterstraße/Marktplatz. Die Ansicht ist von etwa 1920. Das Haus, Schuhgeschäft Ernst, wurde 1932 abgebrochen, gleichzeitig das anschließende Salzlager Havestadt, daneben das Haus Böcker. Hier wurde das Geschaft Merkens errichtet. An der rechten Seite steht noch das Lagerhaus Havestadt. An der Einmündung Kirchstraße/Schulstraße stehen die Geschäftshäuser Senlierkamp und Wenner.

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12. Von der Einmündung Kirchstraße/Schulstraße bis zum Marktplatz stehen in der Hauptsache Geschäftshäuser, An der linken Seite steht die Gaststätte Brüggernann, anschließend das Lagerhaus Banniza rnit der großen Tennentür. Neben dem Geschäftshaus Wenner steht das Haus des altbekannten Büchsenmachers Rensrnann, anschließend das kleine und schmale Haus Bohlenschmidt mit der Blechverkleidung. In Fortsetzung der Straße sind noch die Häuser am Markt und der Münsterstraße zu sehen, die später bei der Markterweiterung abgebrochen wurden.

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13. Der Straßenverkehr auf der Münsterstraße, eine Bundesstraße, die nach Münster führt, war in den zwanziger Jahren so gering, daß die Fahrbahn als Kinderspielplatz und auch für den Fußgänger ungestört genutzt werden konnte. Dieses ist neben den alten Giebeln der Häuser und Einfriedigungen der Grundstücke auf der Ansicht festzustellen.

14. Klosterstraße. Auf der Ansicht links steht die evangelische Kirche, die im Jahre 1857 erbaut wurde. Ihr größter Wohltäter wurde die Familie von Bodelschwingh zu Sandfort bei Olfen, später Wilhelm Johann Ludwig Graf von Wedel, Landrat des Kreises Lüdinghausen. Die beiden Brücken führen über die Stever und über die Peperlaake.

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15. Das Biefötgen, die Bezeichnung für eine große Steverweide zwischen den beiden Steverarrnen Vischeringstever und Mühlenstever - bietet einen Bliek auf die Weite der Landschaft des Münsterlandes. Von der Steverpromenade zum Biefötgen über den Spiegel der gestauten Stever ist die evangelische Kirche zu sehen. Die Aufnahme zeigt den Flußlauf der Stever vor der Regulierung etwa um 1919 mit seinem Baumbestand und den grünen Uferflächen.

Lüdinghausen.

St. Antonius-Kloster .

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16. Die Eingangsfront des Klosters erweckt in dem Betrachter und Heimatfreund viele gute aber auch schmerzliche Erinnerungen. In beschaulicher Ruhe hat diese Front fast 80 Jahre allen Stürmen der Zeit Stand gehalten. Beide Weltkriege gingen nicht spurlos vorüber. Das Kloster wurde als Lazarett genutzt. Immer wieder haben es die Franziskanerinnen aus Nonnenwert verstanden ihr Haus zu erhalten. Als Lyzeum und Oberlyzeum wurde das Kloster weit über die Grenzen unserer Heimat bekannt. Leider mußte der Franziskanerorden die Schule aufgeben; die Stadt hat die Mädchenoberschule übernommen.

Lüdinghausen

St. Antoniuskloster

17. Nach der Einweihung wurde das Gebäude des Klosters im Herbst 1896 dem vorgesehenen Zweck übergeben. Die Zahl der Pensionärinnen im Haus war anfangs sehr bescheiden; 13 bildeten die Haushaltungsschule, 6 besuchten die höhere Mädchenschule. Dazu kamen 26 Schülerinnen aus der Stadt. Einen Aufschwung nahm die Arbeit der Klosterschule, als mit Genehmigung der königliche Regierung Ostern 1898 besondere Fortbildungskurse angegliedert werden durften. Junge Madehen hatten nach dem Besuch der Schule mit entsprechendem Abschluß die Voraussetzung erreicht, die Prüfung als Lehrerinnen an mittleren und höheren Schulen abzulegen. Die Gebäude des Klosters wurden 1904/1905 erweitert. Dieser Erweiterungsbau diente in der Hauptsache nur Schulzwecken,

18. Zum Klostergebäude gehört ein großes Parkgrundstück in landwirtschaftlich reizvoller Lage an der Vischeringstever gelegen. Die Parkanlagen sind wie auf der Ansicht zu sehen ist, mit Wegen durch Grünanlagen mit Ruhebänken unter dieken Bäumen mit schönen Teichen auf denen sich Enten und sonstiges Wasservögel tummeln, ausgestattet. Was auf der Ansicht nicht zu sehen ist, sind hinter dieser Parkanlage landwirtschaftliche Grundstücksf1ächen mit Gartenanlagen für den Unterhalt der Klosterleute.

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