Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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? Rosenallee« mit Teich St. Antoniuskloster, Lüdinghausen

19. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ist das große Gelände des Klosters nach einem vorzüglichen Plan aufgeteilt und als Parkanlage gewachsen. Wenn auch die Park- und Gartenanlage für die Öffentlichkeit nicht zugängig waren, so haben die Schülcrinnen des Klosters mit ihren Eltern aber auch die Lüdinghauser Bürger die Schönheit dieser Anlage bei der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession kennen gelernt. Dieses Erholungsgelände ist an der Straße Hinterm-Hagen durch eine hohe Mauer abgeschirmt.

2û. Die Ansicht stammt etwa aus der Zeit vor 1920. Um diese Zeit war die Wasserburg Vischering für Außenstehende nicht zugängig, Der Fußweg entlang der Stever war nur für die Familienmitglieder. Graf Max Droste zu Vischering mit seinen Söhnen benutzten diesen Weg als Kirchweg zur Pfarrkirche St. Felizitas. Es ist den Heimatfreunden noch bekannt, das Graf Max jeden Morgen über den Steverwall durch die Borg zur Schuimesse um 7.15 Uhr kam; er saß mit seinen Kindern in der ersten Kirchenbank. Die Familie Graf Droste zu Vischering war ein Förderer der Pfarrkirche St. Felizitas.

21. Die Ansicht stammt aus den Jahren um 1920. Noch heute ist die Zugbrücke mit dem steinernen Bogen der Hauptzugang zur Burg. Die Mauerkrone des Torweges trägt das Wappen Droste und Münster aus der Zeit um 1520. Rechts im Bild sind die Gebäude der Alten Oeldmühle zu sehen. Hier wurde die Wasserkraft der Stever genutzt.

22. Auf der Ansicht von Westen ist eine gut erhaltene Rundburg zu sehen, die vorn Wasser der Burggräfte eingeschlosscn und von dem Grün der Bäume und Sträucher umrahmt wird. Bis etwa 1940 war die Burg der Wohnsitz der Familie des Erbdrosten. Pfarrer Stefan Schnieder schreibt in seinem Buch über die Burg Vischering folgendes: 'Urn sich die Feindseligkeiten und Übergriffe der Herren von Lüdinghausen leichter erwehren zu können, hatten die Bischöfe von Münster in unmittelbarer Nähe von Lüdinghausen eine Burg angelegt, die später den Namen Vischering erhielt.'

23. Auf dieser Ansicht ist besonders die wehrhafte Wasserburg zu erkennen, die nur über eine schmale Fuïsgängerbrücke zu erreichen ist. Erwähnt wird diese Burg zum ersten Mal im Jahre 1271, als der Bischof von Münster mit seinem Drosten Albert einen Vertrag abschloß, laut welchen er letzterem die Burg Vi schering als Wohnsitz anbot. Das Geschlecht der Droste-Vischering war seit dem elften Jahrhundert im erblichem Besitz des bischöflichen Drosteamtes. Im Laufe der Zeit nahm die Familie die Bezeichnung des Amtes als Familiennamen an, Die Familie Droste zu Vischering ist noch heute im Besitz der Burg, das einzige Beispiel in weiter Umgebung, daß ein Ritterbesitz fast 700 Jahre in den Händen ein und derselben Familie geblieben ist.

24. Immer wieder haben die Fotografen das obige Motiv im Bild festgehalten. Vom Steverwall aus fällt der Bliek auf die Stadtkirche und Pfarrkirche St. Felizitas, Vor dem Wehr der Stever an der Borgmühle spiegelt sich der Kirchturm im Wasser. Umrahmt vom Grün der Bäume und einem klaren Wasser in der gestauten Stever ist diese Ansicht eines der schönsten Bilder aus unserer Heimatstadt.

25. Der Steverwall. Die Stever, die mit drei Flußarmen durch die Stadt fließt, ist bestimmend für das Stadtbild. Der Steverwall, eine Fußwegallee an der Mühlenstever von der Borg bis zur Klosterstraße, ist der bekannteste Spazierweg innerhalb der Stadt. Die an der Borgmühle gestaute Stever hat immer einen gleichbleibenden Wasserstand. Die Ansicht wurde vor der Steverregulierung etwa um 1920 aufgenommen. Die weite Sicht links und rechts vom Steverwall mit seinem alten Baumbestand ins Grüne der Landschaft - im Hintergrund der Turm der Felizitaskirche - ist eines der schönsten Ansichten unserer Heimatstadt.

26. Die Borg war schon vor über 50 Jahren die gute Stube unserer Heimatstadt. Die Grünflächen und Wege sind noch mit einem Eisengitter eingefriedigt. Verdeckt durch das Grün der alten Bäume ist links das Kriegerdenkmal zu sehen ohne Ehrentafel der Gefallenen des ersten Weltkrieges. Die Fassade des königlichen Amtsgerichtes rahmt das Bild der schönen Anlage ein. Die beiden Frauen auf dem Fußweg mit ihren langen Kleidern sind ein Zeichen vergangener Zeit. Auch die kleinen Schüler auf der Stange mit der bunten Schülermütze gehören zum Stadtbild.

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27. Die Ansicht von der Steverbrücke bei Deinken zeigt auf der Brücke die Abgrenzung eines Fußweges durch Steine und auch eine besondere Einfriedigung der Grünanlage in der Borg. Vor 1908 war in der Borg noch kein Kriegerdenkmal zu sehen. Das königliche Amtsgericht befand sich im Rathaus der Stadt. Daneben das Gebäude der Dienstwohnung des Bürgermeister Effing.

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Kath. Kirche

28. Pfarrkirche St. Felizitas. Um 1897 ist diese Aufnahme entstanden. Sie zeigt den hoch aufragenden, circa 80 m hohen mit Schiefer gedeckten Turm und das lange Dach mit dem kleinen Turm über dem Kirchenschiff. Die grüne Umrandung aus den Burgergärten mit der aufgehangenen Wäsche beweist eine geruhsame Zeit zu Ende des Jahrhunderts. Mittelpunkt für das Leben der Bürger war ihre Pfarrkirche.

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