Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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29. Um etwa 1900 ist die Aufnahme entstanden. Sie zeigt das aufragende Bauwerk inmitten schöner Grünanlagen. Der Betrachter, der seine Heimat kermt, wird feststellen, daß bei der Kirche einige Dinge noch nicht da sind wie Turrnuhr, großes Eingangsportal und Anbau der Sakristei. Der Turm und auch das Kirchendach sind noch mit Schiefer gedeckt.

Lüdinghausen

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30. Um das Jahr 1908 hatte die Pfarrkirche durch die Umrandung der Bäume und das anschließende Grün einen besonderen Platz in der Mitte der Stadt. Der Bau der jetzigen gothischen Kirche begann 1507, wurde aber durch die Wiedertäuferunruhen lange unterbrochen und erst 1558 vollendet. Im Laufe der Zeit hat die Kirche äußerlich und innerlich viele Veränderungen erfahren. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts erhielt der Turm die jetzige Spitze.

31. Auf der Ansicht von Norden an der Mühlenstraße sind zunächst die schön angelegten und gepflegten Grünanlagen um . die Kirche zu sehen. Hier war bis 1867 der Gottesacker für die Bürger, der anschließend auf den Friedhof an der Mühlenstraße verlegt wurde. 1906 wurde auch diese Beerdigungsstätte geschlossen und der geräumige Gottesacker auf der Geest im Süden der Stadt eröffnet. Heute ist hier ein städtischer Friedhof mit allen Einrichtungen.

32. Die Ansicht zeigt den Innenraum der Pfarrkirche St. Felizitas etwa um 1920 mit dem Bliek auf den Hochaltar. Der verstorbene Pfarrer Stefan Schnieder schreibt in seinem Buch folgendes: 'Gegen Ende des Mittelalters bis in die ersten Jahrzehnte der Neuzeit hinein entstand im Münsterland noch eine Reihe schöner Kirchen, die wir eine erfreuliche Nachblüte der gotischen Architektur nennen können.' Dazu gehört auch die Lüdinghauser Kirche. Im Jahre 1507 wurde der Grundstein zum Chor der Kirche gelegt.

33. Der Kirchplatz und die Kirche sind durch eine Mauer vom Straßenverkehr abgeschirmt, Der Fußweg der Kirchgänger war durch Steinpfostcn gesichert, An der Wolfsbergerstraße gab es keinen Bürgersteig, Die Fußgänger mußten entlang der Mauer iiber den Kirchplatz gehen. Auf der Ansicht im Hintergrund ist noch das Schuhgeschäft Bultmann zu sehen,

34. Das Bild ist etwa Ende 1920 entstanden. Der gut erhaltene Baumbestand und die Grünanlagen um die Kirche waren ein ruhiger erholsamer Platz im Stadtkern. Die Eisengitter um die Grünbeete sollten nicht nur Schutz der Anlage, sondern auch eine Verschönerung des Bildes sein. Gegenüber liegt Café Schmitfranz und die Verlängerung der Mühlenstraße.

35. Anfang einer der Hauptstraßen im Stadtkern, An der linken Seiten liegt der Kirchplatz mit dem alten Baumbestand. An der rechten Seite sind Geschäftshäuser, angefangen bei Bäckerei Schmitfranz mit der Hausnummer 1, daneben das Goldwaren- und Uhrengeschäft Isaak Strauß, das Schuhgeschäft Bultmann, Zigarren- und Tabakwaren Korthaus und an der Ecke Langenbrückenstraße das Kappengeschäft B. Schulz. Im Hintergrund ist der Baumbestand aus der Borg zu sehen.

lüdinghausen

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36. Vom Kirchplatz der Pfarrkirche bis zur Hinterstraße - heute Hermannstraße. An der linken Seite das Geschäftshaus B. Heitmann - Inhaber der Weberei Heitmann - altes Textilgeschäft. Hier kauften die Bauern die Wäscheaussteuer für die Töchter. Daneben liegt das Geschäftshaus der Bäckerei und Conditorei Finken-Schnieder, anschließend liegt das Uhren- und Goldwarengeschäft Osthues. An der Ecke Kleine Münsterstraße liegt das alte Haus des Schuhgeschäftes Ernst. Das Wohn- und Bankhaus Havestadt - auch hier war ein Lebensmittelgeschäft - ist zu sehen. Ganz an der Ecke ist das Geschäftshaus Kappen Schulz - heute Pelzhaus Schulz -. Die schmalen Bürgersteige und die unebene Fahrbahn waren in der geruhsamen Zeit keine besondere Belastung für die Bürger, Die Aufnahme stammt aus der Zeit vor 1920.

37. An der rechten Seite in Verlängerung der Einfriedigung des Kirchplatzes steht das Haus der Schmiede Bernard Weischer. Hier war auch der Pferdehufbeschlag. Daneben steht das kleine Haus des Küsters Weber. Anschließend ist das große Haus der Schwanen-Apotheke zu sehen. Die Ansicht stammt aus der Zeit um 1920.

38. Eine der Hauptstraßen im Stadtkern erhielt ihren Namen von der vor Jahrhunderten am Mühlentor gelegenen Wasscrmühle, von der heute keine Spur mehr vorhanden ist, Auch vom Mühlentor, als Teil der Befestigung, ist nichts mehr zu sehen. Die Straßen der Stadt und auch die Bürgersteige waren mit rundlichen Kieselsteinen gepflastert. An der rechten Seite ist das Hans der alten Gaststätte Roloff/Kampert, dann kommt Café Lohkampf. Neben dem Raesfeldhaus steht das alte Haus Conrad/ Geiping.

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