Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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LUDIIYGHAUSEN rtootenstresse

39. Die Ansicht ist etwa aus der Zeit um 1920. An der linken Seite neben den Häusern Stracke und Cosack steht das alte Gebäude des Pelzhauses Schulz, Die Straße war der Schulweg für alle Kinder zur Volksschule Mühlenstraße/Ostwall. Auf der rechten Seite der Ansicht liegt die Buchhandlung Engels. Hier kauften die Kinder ihre Schulutensilien. Der Baumbestand an der rechten Seite ist aus dem Garten der Gaststätte Roloff/Kampert. Auf und urn den Findling an der Ecke des Pelzhauses Schulz/Eingang Hinterstraße, heute Hermannstraße, saßen die Bürger am Abend zum 'Pröhlken',

Lüdinghausen Mühl~nstrassQ

40. Auf der Ansicht links beginnt die Neustraße, im Volksmund auch Klapperstraße genannt. Gegenüber ist die Einfahrt zum Ostwall. Auf der Ansicht links hinter der hohen Mauer steht das erste Gebäude des St. Marienhospitals. Dieses Krankenhaus wurde 1855 unter Pfarrer Rohling errichtet. Schon auf dem ersten Gebäude befand sich das Türmchen mit der Angelusglocke. Das anschließende kleine Gebäude mit dem Giebel zur Straße war die Leichenhalle, die noch in unserer Zeit benutzt wurde. Die Aufnahme ist etwa 1910 gemacht.

LÜOINGtiAUSEN. i1arienhospital

41. Das Krankenhaus St. Marienhospital liegt an der Neustraße. Die Aufnahme wurde etwa 1925 gemacht. Sie zeigt die Gebäude des Krankenhauses, die im Laufe der Jahrzehnte umgebaut und erheblich erweitert wurden. Die Ansicht gehört der Vergangenheit an. Heute, im Jahr 1976, steht hier der Neubau des St. Marienhospitals, nach neuesten Erkenntnissen eingerichtet mit über 300 Krankenbetten.

îüdingbausen

42. Ein Mühlentor aus der früheren Stadtbefestigung gibt es nicht mehr. Die Mühlenstraße führt aus der Stadtmitte nach Osten. Auf der Ansicht ~ etwa 1910 entstanden - ist links das Schulgebäude der Volksschule mit dem Schulhof zu sehen. In der Mitte der Gebäude an der rechten Seite war die Kreissparkasse. Die kleinen Mädchen mit den langen weißen Schürzen und die Jungen mit Holzschuhen können sich ohne Gefahr über die Fahrbahn bewegen.

43. Die Verlängerung der Mühlenstraße aus dem Stadtinneren in Richtung Osten der Stadt nach Ascheberg, Nordkirchen hat, wie alle Stadt-Straßen um 1920, eine schlechte Fahrbahn aber breite Bürgersteige. Der alte Baumbestand an der Straße ist schon durch die Ulmen-Krankheit gelichtet. Auf der Ansicht rechts ist die Einfriedigung des alten Friedhofes zu sehen. Auch hier waren die Kinder auf der Fahrbahn keine Behinderung für den Verkehr. Im Hintergrund der Turm der Felizitaskirche,

LOOINGHAUSEIY. Ostwall

44. Der Ostwall war zunächst die Grenze zur Innenstadt. Kurz nach der Jahrhundertwende wurden hier die ersten zweigeschossigen Häuser gebaut. Die freien Flächen, die auf der Ansicht noch zu sehen sind, dienten der landwirtschaftlichen Nutzung. Herausragend rechts im Bild steht die Villa des Kreistierarztes Dr. Tillmann. Im Volksmund wurde in der damaligen Zeit gesagt, daß in dieser Villa bei einern Besuch der Kaiser wohnen könnte. Die hohe massive Einfriedigung hat zu dieser Meinung mit beigetragen. Die Aufnahme ist etwa 1920 entstanden.

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LÜDINGHAUSEN Partie am Stel/ertor

45. Hier soll aus der früheren Befestigung der Stadt ein Stevcr-Tor gestanden haben. Auf der Steverstraße reitet ein Militäreinheit etwa vor 1914. Die berittene Musikkapelle der Dragoner ist ein Schaustück für die Jugend. Im Bildrahmen steht rechts das Haus Rechtsariwalt Schnieder und in der Mitte der Turm der Pfarrkirche.

46. Kreisgebäude ist die Bezeichnung im Volksmund für das Verwaltungsgebäude der Kreisverwaltung Lüdinghausen. Die Aufnahme wurde aus der Pferdeweide über die Steverstraße in den Wintermonaten 1900 gemacht. Sie zeigt ein größeres Gebäude - auf dem Dache ein Türmchen - zur Unterbringung der Verwaltung einer höheren Behörde. Die hohe Einfriedigung zur Straße und die Abbildung der Wappenschilder in der Fensterfront sollen die Bedeutung dieses Gebäudes heben.

47. Steverstraße. Der Zustand der Straßenfläche für eine Eingangsstraße in die Stadt ist für das Jahr 1910 bezeichnend. Der Erweiterungsbau für die Kreisverwaltung fehlt noch. Die Bürgersteige waren zwar durch einen Bordstein eingefaßt, die Fahrbahn befand sich in einem schlechten Bauzustand. Besonders in den Wintermonaten machte sich dieses bemerkbar. Der Baumbestand an der Straße reichte bis in die Stadt.

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Bahnhofs!ra sse

48. Dies war bis etwa 1910 die Bahnhofstraße. Heute ist es die Steverstraße. Rechts im Hintergrund der Turm der St. Felizitaskirche. Das Gebäude des Postamtes ist zu sehen. Rechts hinter der hohen Einfriedigung mit einem kunstvollen Tor zwischen hohen Pfeilern liegt das erste Gebäude der Kreisverwaltung. Geruhsam ist noch die Zeit. Links die Frau mit dem langen Kleid und der weißen Schürze geht zum Einkaufen. Der Mann auf dem Fahrrad kann sich ungehindert auf der Fahrbahn bewegen. Die Stürzkarre rnit dem Pferd fährt in die Stadt. Der alte Baumbestand an der Straße ist noch erhalten.

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