Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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Lüdinghausen

49. Das Verwaltungsgebäude der Kreisverwaltung liegt an der Steverstraße. Bis zur Errichtung eines eigenen Verwaltungsgebäudes war die Verwaltung in einem Privathaus Hülswitt, später Cremer in der Stadt. Das Verwaltungsgebäude hat zwei Bauabschnitte. Das erste Gebäude wurde 1897/98 als Ziegelbau errichtet. In den Jahren 1911/12 wurde der Erweitemngsbau als Putzbau angebaut, Die obige Aufnahme ist von 1920.

Liidinghausen.

Landwirtschatts-Scbute ',n'it St. Anfonius-Kloster

50. Dem Heimatfreund und Bürger ist diese Ansicht ein alt bekanntes Bild; der Besucher, der über die Steverstraße in die Stadt kommt, bleibt bestimmt stehen, um diese schöne Ansicht in sich aufzunehmen. Über die große Weidefläche mit den grasenden Kühen fällt sein Bliek auf zwei große Gebäude. Im Vordergrund, umgeben von einer Gräfte liegt das Gebäude der Landwirtschaftsschule, früher die Burg Lüdinghausen; im Hintergrund links ragen die Gebäude mit den Türmen des St. Antoniusklosters in den Himmel. Dieses friedliche und schöne Bild innerhalb einer Stadt ist einmalig.

Lüdinghausen

Landwirtschaftliche Schule

51. Die Bezeichnung der Ansicht 'Landwirtschaftliche Schule' bedarf einer Erläuterung. Der Heimatforseher Pfarrer Stefan Schnieder schreibt: Die landwirtschaftliche Realschule mit Berechtigung zur mittleren Reife geht in ihren Anfängen zurück auf die im Jahre 1869 gegründete Landwirtschaftsschule, Mit letzterer war eine Vor- und Rektoratsschule vereinigt. Seit 1875 war mit dem Reifezeugnis dieser Schule die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdicnst verbunden. Am 1. April 1927 wurde die Schule als höhere Landwirtschaftsschule anerkannt.

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Land w irtschaftsschule Lüdinghausen

52. Landwirtschaftsschule in der Burg Lüdinghausen auf dem Amtshaus. Zur Geschichte der Burg Lüdinghausen schreibt der Heimatforscher Stefan Schnieder: Zu Anfang des 19. Jahrhunderts verfiel das Amtshaus, wie alle domkapitularischen Güter, der Säkularisation, und kam in staatlichen Besitz, 1826 kaufte Cremer zu Lüdinghausen und die Gebrüder Heinrich, Melchior und Anton Pieper zu Scppenrade das Amtshaus mit allem Grundbesitz. Bei diesem Kauf erhielt Cremer das Haus nebst Jagd und Fischerei. 1829 ließ Cremer den Burgfried, der seiner Zeit als Gefängnis - der Stock zu Liidinghausen - gedient hatte, abbrechen, aus dessen Material die jetzige Volkshochschule an der Mühlenstraße erbaut ist. 1879 erwarb die Stadt von Cremer das Amtshaus für 10 000 Taler.

Lüdinghausen.

Landwirtschaftliche Scbute.

53. Von der Pferdeweide rnit der schönen alten Baumgruppe fällt der Bliek etwa um 1920 auf das Gebäude der Landwirtschaftsschule. Dieses war die Burg Lüdinghausen, Die Ansicht ist der neue Teil des Schulgebäudes, der nach der Einrichtung der Schule errichtet wurde.

54. Die Stadt Lüdinghausen kaufte von Cremer im Jahre 1879 die Burg Lüdinghausen für die Zwecke der Landwirtschaftsschule. Das gekaufte Grundstück wurde durch den Burggraben, die Gräfte, begrenzt, Die Gebäude und die Grundstücksf1ächen vor der Brücke blieben im Besitz der Familie Cremer. Im Gebäude links ist auf der Ansicht der Torbogen zu sehen. Die Räume in den Gebäuden wurden von Cremer vermietet.

55. Von der Steverstraße fällt der Bliek über den Glockenkolk auf das Gebäude der Landwirtschaftsschule, früher Burg Lüdinghausen. Im Vordergrund die Gewölbe der Brücke als Durchlaß für das Hochwasser der Stever. Unter dieser Brücke liegt der sogenannte Hexenkolk. Zwischen den beiden hohen Kastanien ist das Nepomuckdenkmal zu sehen, Die Aufnahme wurde etwa Mitte 1920 gemacht.

Liidinghausen Postamt und Landratsamt

56. An der Steverstraße liegen die Gebäude der Behörden. Auf der Ansicht, etwa um 1915 sind das Postamt und die Kreisverwaltung zu sehen. Der Ulmenbestand an der Straße ist schon gelichtet; vor dem Postamt wollte man keine hohen Straßenbäume. Gelbe Post- und Briefkästen gab es noch nicht.

57. Die Steverstraße mit den Gebäuden der Behörden liegt im Grünen der Stadt. Das Landratsamt oder die Kreisverwaltung sind Mittelpunkt. Im Vordergrund ist die sogenannte Pferdeweide. Von hier wurde die Ansicht hergestellt. Auch sind die Häuser Entrup und Terfloth um etwa 1930 zu sehen.

LDdinghausen.

Babnbofstrafie

58. Die Straße auf der obigen Ansicht führt direkt auf das Bahnhofsgebäude der Eisenbahnstrecke Dortmund-Gronau. Links stehen die beiden Villen Strauß und Pilgrim. Die großen Parkanlagen um diese beiden Häuser sind als Zeichen der damaligen Zeit mit einer hohen Ziegelmauer gestehert. Der Baumbestand an der Straße und zwar die alten Ulmen sind noch erhalten. Die beiden Söhne des Fabrikanten Pilgrim, Zwillinge, hatten zum Spielen einen Esel, Dieser ist auf der Ansicht mit einem der Söhne zu sehen. Die Aufnahme ist etwa 1920 entstanden.

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