Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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Lüdinghausen Maschinenfabrik Pilgrim mil Blick auf den Babnhof

59. In den ersten Jahren nach dem ersten Weltkrieg wurden die Arbeiten in der Maschinenfabrik Pilgrim eingestellt. Diese Fabrikanlage hat im Laufe der Jahrzehnte eine öftere Umstellung erfahren. Im Jahre 1927 wurde hier die Kornbranntweinverwertungsstelle eingerichtet. Dieser Betrieb hat sich für Lüdinghausen gut entwickelt. Die obige Aufnahme ist etwa um 1920 entstanden.

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60. Die Ansicht zeigt den behelfsmäßigen Zustand der Fahrbahn der Straße und der Bürgersteige. Aber doch war hier etwa um 1910 eine bevorzugte Wohnlage. Links liegt die Villa Waldeyer. Die Straße mit der heutigen Bezeichnung 'Liudostraße' führt zum Wolfsberg.

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LUDIIYGHAUSEIY. Gräfl. Westerholt'sche Villa und Haus Wo/fsberg ?

61. Die Ansicht, etwa 1920 entstanden, zeigt die große Villa des Grafen Westerholt in einem Park gelegen. Im Hintergrund ist das Haus der Wolfsburg zu sehen. Graf Ignatz von und zu Westerholt und Gysenberg war ein höherer Beamter im Staatsdienst und wurde 1899 als Richter an das Amtsgericht Lüdinghausen berufen. Er kam mit seiner Familie aus Oelde und baute sich in Lüdinghausen das große Haus. Heute sind die Nachkommen der Familie nicht mehr in Lüdinghausen, Das Haus ist ein Schülerinternat der Oberschule Canisianum.

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Wo'fsoerg.

62. Im Jahre 1271 wird im Süden der Stadt zum ersten Mal das Haus Wolfsberg genannt. Die Herren Lüdinghausen-Wolf und in den späteren Jahren weitere Mitglieder aus dem Geschlecht Wolf zu Wolfsberg waren Eigentümer der Burg. Als der Zweig der Wolf um 1380 erlosch, finden wir die Familie von Hake im Besitz der Burg Wolfsberg. Nach 150 Jahre erlosch die Familie von Hake. In Erbfolge erhielten die Töchter den Besitz Wolfsberg mit allem weiteren Besitz in Lüdinghausen und Seppenrade. 1778 fiel Wolfsberg an das Geschlecht von Boeselager. Auf der Ansicht ist etwa um 1905 rückwärtig das langgestreckte Gebäude der Wolfsburg und davor der Fachwerkgiebel einer Scheune mit Stallungen zu sehen. Heute steht hier das Postamt Lüdinghausen.

63. Gastwirtschaft Strotmann am Mühlentor. Um das Jahr 1920 zeigte die Ansicht eine Gaststätte oder Haltestelle oder Einkehr für Pferdefuhrwerke. Die Anbindevorrichtung für die Pferde unter den Bäumen und der Futtertrog bestatigen dieses. Hier kehrten die Bauern aus Ermen, Westrup, Brochtrup am Sonntag nach dem Gottesdienstbesuch zum Frühschoppen ein. Die Familie des Gastwirtes hat vor dem Haus Aufstellung genommen.

64. Festakt zur Enthüllung und Einweihung des Kriegerdenkmals in Lüdinghausen. Am 21. Juli 1907 wurde die Enthüllung und Einweihung durchgeführt. Verbunden mit einem Kreiskriegerverbandsfest nahmen Gäste aus Stadt und Land und aus dem Kreis an einer großartigen Feier teil. Als Ehrengast war der kommandierende General des VII. Armeekorps, Exzellenz Freiherr von Bissing erschienen. In diesem festlichen Rahmen übernahm Bürgermeister Effing das Denkmal und versprach, es als Kleinod zu hüten und zu bewahren. Auf der Ansicht ist der festliche Rahmen der Veranstaltung zu sehen. Heute steht hier nur noch die Friedenseiche.

65. Das Kriegerdenkmal, ein Werk des Künstlers Prof. Haverkamp, Berlin, wurde im Jahre 1907 bei einer großen Festveranstaltung der Öffentlichkeit übergeben, Auf dem schönsten Platz in der 'Borg' wurde das Monument aufgestellt. Justizrat E. Terfloth, ein Förderer für das Ehrenmal, hat bei der Enthüllung im Jahre 1907 folgende Verse gesprochen: 'Ein Schlachtfeld stellt es dar. Der Krieger stirbt, Da naht mit Engelsf1ügeln Ritter Michael, der deutschen Krieger hoheitsvoller Schutzpatron, und aus dern wilden Kampfgetümrnel hebt er den todesrnüden Helden empor gen Himmel'.

J(rieger-"Verein Lüdinghausen 1900.

66. Der Kriegerverein für Stadt- und Landgemeinde ist 1873 gegründet. Die Mitgliederzahl betrug 280. Das große Bild des Kriegervereins Lüdinghausen wurde im Jahre 1900 aufgenommen. Die Mitglieder sind Soldaten zumeist mit aktiver Dienstzeit, die teilweise an den letzten Kriegen teilgenommem haben. An den Kriegen 1864 nahmen etwa 40 Krieger, 1866 zirka 60 Krieger, 1870/71 100 Krieger aus Lüdinghausen teil. Die Männer, dekoriert mit Orden und Ehrenzeichen und der Vereinsmütze haben sich um ihre Fahne vor dem Gebäude der Kreisverwaltung zur Aufnahme gruppiert.

67. Am 28. April 1928 wurde der Grundstein für die Flußbadeanstalt Lüdinghausen gelegt. Das Schwimmbad Lüdinghausen in seiner landschaftlich hervorragenden Lage diene der Pflege der Leibesübungen und der Gesundheit und sei eine Quelle frischer Lebensfreude und ein Baustein zur Wiederaufrichtung unseres Vaterlandes. Mit diesen Worten hat Bürgerrneister Dr. Hegener den Grundstein gelegt. Das Bild zeigt den Badebetrieb um 1930 mit dem ersten Bademeister Alfred Höwecke.

68. Die obige Aufnahme zeigt von der Steverbrücke ab die schmale Wolfsbergerstraße, Richtung Stadtmitte mit dem alten 'Arrnenhaus', Dieses ist eine Stiftung des von Hake-Patzlar aus 1648. Für die gemeinen Armen aus Lüdinghausen und Seppenrade wurde die Stiftung gegeben. Auf einem von der Kirche erworbenen Bauplatz unmittelbar an der Stever baute man ein Haus mit 12 Kammern und einem Gemeinschaftsraum zur Unterbringung der Armen. Diese Nutzungsverpflichtung ist heute noch bekannt. Anfang 1930 wurde das Gebäude um- und ausgebaut und gründlich renoviert. Heute ist es das Jugendheim der Kirche,

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