Lüdinghausen in alten Ansichten

Lüdinghausen in alten Ansichten

Auteur
:   Wilhelm Schöneberg
Gemeente
:   Lüdinghausen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1518-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lüdinghausen in alten Ansichten'

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69. Wie diese Aufnahme zeigt, wurde die Form des alten Hauses erhalten.

70. Beim Schützenfest der Bürgerschützengilde im Jahre 1908 wurde die Pikenkompanie aufgestellt. Die Gruppe nahm Aufstellung vor dem Gesellenhaus am Ostwall. Es sind ältere Bürger, mit Orden und Ehrenzeichen geschmückt mit der Pike und daran ein kleines Fähnchen in den Stadtfarben. Der Hauptmann, Stefan Cremer mit Schärpe und Hellebarde, führte die Pikenkompanie. Ein Schütze ohne Bart war nicht vertreten.

71. Dampfsägewerk Ermann. Das Sägewerk lag an der Seppenraderstraße, unmittelbar an der Eisenbahn. Es war Anfang 1900 nach neusten Erkenntnissen gebaut. Neben Bauholz lag die Hauptarbeit auf der Herstellung von Grubenholz. Der Fabrikbetrieb wurde vom Eigenturner Ermann Anfang 1930 verpachtet. Ende 1930 wurde die Arbeit eingestellt. Auf der obigen Ansicht ist der große Kamin zu sehen. Die Gebäude werden heute als Lager genutzt.

72. Weberei B. Heitmann. Die Fabrikgebäude der mechanischen Weberei Heitmann lagen an der Tüllinghoferstraße. Die Weberei ist über 100 Jahre in Betrieb gewesen. Viele Bürger aus der Stadt fanden hier Arbeit und Brot. Die Weberei war der Übergang von der Hausweberei, die im 19. Jahrhundert in Lüdinghausen oft vertreten war. Viele Hausweber gaben ihre Arbeit auf und gingen an den mechanischen Webstuhl. In den zwanziger Jahren ist die Fabrikanlage mehrfach abgebrannt. Nach einem Totalbrand Ende 1920 wurde der Webereibetrieb nicht wieder aufgenommen. Auf dem obigen Foto sind das zweigeschossige Büro, das Kesselhaus mit dem Kamin und dahinter die Hallen der Weberei zu sehen. Heute steht nur noch das Bürohaus.

73. Im Jahre 1896 wurden die Anlagen und Gebäude des Gas- und Wasserwcrks gebaut. Die Ansicht hat Prof. Willen borg, der als Religionslehrer an der Landwirtschaftsschule tätig war, aufgenommen. Die Anlage, auf einem Grundstück an der Sendener Straße in Richtung Münster an der Oststever gelegen, hat in den späteren Jahren, soweit notwendig, Erweiterungen erfahren, doch die Zeit der Entwicklung brachte es mit sich, daß die Versorgung nicht ausreichte. Die Vereinigten Elektrizitätswerke 'Westfalen' hatten schon vor dem ersten Weltkrieg die Anlage von der Stadt gepachtet. In den vergangenen fünfziger Jahren ist der Betrieb in der Anlage eingestellt; es gibt Wasser- und Gasfernversorgung. Der Wasserturm, ein bekanntes Zeichen im Stadtbild wurde 1956 gesprengt.

74. Vikar Theodor Entrup kam in den dreißiger Jahren als Sohn unserer Stadt in seine Heimat zurück. Er hatte viele Jahre als Geistlicher in Legden im Münster1and gewirkt und sich in seiner Freizeit mit der Blumenzüchtung beschäftigt, Seine Liebe galt den Dahlien und Iris. Er züchtete Neuheiten und wurde dadurch in der ganzen Welt bekannt. Durch seine Initiative entstand der große Blumenkinderkorso in Legden, der heute noch durchgeführt wird. Im Ruhestand in seiner Heimatstadt legte Vikar Entrup große Dahlien- und Irisfelder an. Die farbenfreudige Pracht dieser Felder war Anziehungspunkt zahlreicher Blumenfreunde.

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75. Dortmund-Emskanal. Der Kanal wurde 1892-1998 erbaut. Er erstreckt sich von Herne bis Emden. Ein Zweigkanal führt von Henrichenburg über das großen Hebewerk nach Dortmund. Den Kreis Lüdinghausen durchschneidet der Kanal auf zirka 35 km Länge. Der Kanal verbindet das Ruhrgebiet mit den Häfen an der Nordsee. Auf der Ansicht, etwa um 1920, sehen wir einen Schleppzug auf der Talfahrt nach Emden. In der Hauptsache waren die Schleppkähne mit Kohle aus dem Ruhrgebiet beladen.

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76. Die Aufnahme zeigt die Straßenbrücke über den Kanal für die Seppenraderstraße. Rechts ist das Haus des Strommeisters Tigges zu sehen.

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