Lebach in alten Ansichten Band 1

Lebach in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Klaus Altmeyer
Gemeente
:   Lebach
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2561-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Lebach in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Die Ziege war in den vergangenen Jahrzehnten ein wichtiges Haustier, das heißt Ziegen wurden von vielen Familien als Milch- und Fleischlieferant gehalten. Die Ziege galt als 'Bergrnannskuh', Zur Förderung der Zucht schloß man sich in Zuchtvereinen zusammen. Bei den jährlichen Wettbewerben konnten Auszeichnungen gewonnen werden. Voller Stolz zeigen hier die Züchter Groß (Böhmen), Fritz Weber und der Sohn der Ziegenbockhalterin GenteIe (links im Bilde mit weißer Schürze) ihre preisgckrönten Tiere.

60. Der Schützenverein Lebach in den dreißiger Jahren. Das Foto zeigt die Schützengilde im Weiherehen am Schießstand. Die Zielscheibe stand driehundert Meter weiter am Fuße des 'FuchsenBerges', einer Obstplantage der Bäckerei Peter Boullay. Unser Bild zeigt, von links nach rechts:

Bäckermeister Peter Boullay, ein Unbekannter, Nikolaus Winter, Theo Cariot, Schmiedemeister Jakob Oster, Terrazzospezialist Franz Bearzatto, Zimmermeister Fritz KaUenborn und, liegend, Alois Klein und Michel Jäckel.

61. Der Reichtum des Saarlandes besteht nicht nur aus seinen Kohlenvorkommen sondern auch aus seinen weiten Waldbeständen. Von da her bieten sich genügend Möglichkeiten zur Jagd. Die Zahl der Hubertusjünger war in Lebach beachtlich, sie schlossen sich im Jägerverein zusammen. Bei einer gemeinsamen Treibjagd, bei der 'Sträßers Edsch' übertreiber war (Bildmitte sitzend), sind folgende Jäger zu sehen (von rechts); Förster Hoor, Gebrüder Thedart, Gebrilder Altmeyer, J. Freichel, Feiten, Fr. Schuh, Karl Klein, Joh. Simon, Förster Becker mit zwei Kollegen und Fritz Moser.

62. Der Karneval-Verein 'M'rr machen wat m'rr können' war seit seiner Gründung im Jahre 1900 Initiator der großen Umzüge an Fastnacht-Dienstag. Nicht nur alle Ortsbewohner waren als Mitwirkende oder als Zuschauer am Faschingstreiben in den Straßen beteiligt. Aus den Ortschaften der nahen und weiten Umgebung kamen immer zahlreiche Schaulustige, um am letzten der drei tollen Tage den großen Lebacher Umzug zu erleben. Für die Gestaltung des Zuges wurde jedes Jahr ein anderes Thema bestimmt, das von den verschiedenen örtlichen Vereinen und Gruppen bei der Gestaltung der Wagen und Kostüme 'umgesetzt' worden ist.

Das obere Bild stammt aus dem Gründungsjahr des Karnevalvereins 1900 und wurde auf der Straßenkreuzung Tholeyer- und Triererstraße aufgenommen, und zwar vor dem Hause Gerberei Klein.

Mitte der zwanziger Jahre stand der Völkerbund in Genf hoch im Kurs. So lautete auch damals das Thema 'Völkerbund', Das untere Foto zeigt die Ankunft der englischen Delegation mit der 'Qeen Marry' auf der Theelwiese vor dem Schwesternhaus,

63. Truppenkontingente aus aller Welt war ein Thema des Faschingzuges 1912: Marine-Infanterie, Spahis, Husaren, Türkische Maschinen-Gewehr-Abteilung und anderes mehr stellen sich hier zum Gruppenfoto vor Hotel Klein (oben).

Auf dem unteren Bild sind die Paschas und ihre Haremsinsassen im Vordergrund. Prinz Joh. Simon schaut lächelnd über sein närrisches Volk, das sich vor dem Café Spaniol in der Pickardstraße eingefunden hat.

64. Viele bekannte Gesichter Lebacher Familien erkennen wir auf diesem Gruppenbild eines Tanzkränzchens aus dem Jahre 1919, unter anderem Arnold Diewald, Maria Schuh, Edgar Altmeyer. L. Ran, Irmina Klein, Emmy und Erna Boullay, Fritz Thetard, Eduard Krärner und Pau1 SölL Das Bild entstand im Hof des Gasthauses 'Zur Post' (Besitzer Krämer) in der Tholeyerstraße. Links im Bild steht Ballettmeister Bootz aus Saarbrücken, dessen Tochter Frau Ohlmann-Bootz noch heute rnit ihrer Tanzschule in Lebach tätig ist.

65. Organist und Chorleiter Kiefer zeigt sich hier im Sommer 1906 mit seinem Gesangverein im Hofe der ehemaligen Oberförsterei in der Tholeyerstraße, die zum Gasthaus 'Zur Post' umgebaut worden war. Im einzigen Saal des Ortes fanden auch oft Gesangsdarbietungen statt, so war der Chor nicht nur im Hochamt der Pfarrkirche zu hören.

66. Zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Teilnehmer der Gemeinde Lebach baute 1927 der Tumverein 'Gut Heil' ein stattliches Denkmal auf dem halben Weg zwischen Böhmen und dem Hofgut zur Motte. Mit der Aufstellung des Obelisk war das Hauptwerk einer schmucken Gesamtanlage getan, und alle Beteiligten und einige Zuschauer wurden vom Fotografen auf die Platte gebannt: die Gebrüder Peter und Georg Warken, Nikolaus und Alfred Kallenborn, Peter Hoffmann, Paulus und Knobe sowie viele andere. In unmittelbarer Nähe befand sich im Distrikt 'Auf den Erdhäusern' zur Römerzeit die erste bekannte größere Besiedlung Lebachs. Gleich auf der benachbarten Anhöhe 'Am Lindenköpfchen' wurden 1927 und 1972 etwa dreihundert römische Brandbestattungen ausgegraben und wissenschaftlich erfaßt.

67. Zur feierlichen Einweihung des Kriegerehrenmales auf dem Wege zum Schloß La Motte marschiert der Lebacher Turnverein 'Gut Heil' in einem Festzug mit Gästen und Musikkapellen in Richtung Primsweiler. Der Festzug hat hier den Anfang der Mottenerstraße erreicht und bewegt sich vor den Anwesen (von rechts) Fell, Wemer, Schober, Gasthaus und Schreinerei Dörr und Hotel 'Zurn Löwen', Links sind die Anwesen Simon und Förster Reh-Friedrich zu sehen.

68. Die Musikgruppe (Trommler und Pfeiffer) des Turnvereins Lebach im Jahre 1909 unter der Leitung von Fritz Kallenborn, genannt 'Peddersch Fritz'. Obere Reihe, von links nach rechts: Fuchs, Julius Boullay, Peter Warken, Jakob Schöner, Johann Warken und August Boullay. Untere Reihe:

Josef Schoner, Mathias Ziegler, Jakob Schwinn, Jakob Bauer, Georg Warken und Bauer.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek