Lebach in alten Ansichten Band 2

Lebach in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Altmeyer, Egon Gross und Manfred Schmitt
Gemeente
:   Lebach
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6718-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lebach in alten Ansichten Band 2'

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Lebarn, Marklstraße

9. Untere Marktstraße mit Blick auf die Kirche (1910). Häuserreihe auf der linken Seite: Kurzwaren Geschwister Schmidt, Wohnhäuser Kiefer und J. Schmidt, Kolonialwaren Iohann G. Engel, Baumaterialien und Eisenwaren JB. Moritz, Landmesser M. Reitz, Klempnerei Jakob Werner, verdeckt Kaufhaus N. Altmeyer und Hotel Löwen. Das Haus Peter B. Riehm steht quer in der Marktstraße. Auf der rechten Seite sind vorne die Verkaufshalle mit großen Schaufenstern des Kaufhauses S. Daniel-Stern (Bauherr Nikolaus Altmeyer) und oberhalb wohl eines der ältesten Anwesen im Ortszentrum, das 'Steinmetzenhaus' der Familie Riehm, zu sehen. Von den Fenstern des Vorbaus, dem sogenannten Meeistüvchen, kann man Kommen und Gehen in der Straße beobachten.

10. Die steinerne Bogenbrücke über die Theel in einer Aufnahme von 1905 zeigt wohl eines der wichtigsten Bauwerke überhaupt, denn der Bau einer Steinbrücke in früher Zeit hat Lebach schon bald zu einem bedeutsamen Verkehrsknotenpunkt werden lassen. Hier nimmt die Theel von links die Gewässer des Mandelbaches auf und gibt sogleich danach Wasser ab in den Mühlenkanal zur [ean-Clauden-Mûhle. Dort betreibt ab 1900 Jean Stein ein Elektrizitätswerk, das vom Maschinenbau-Ingenieur Franz Xaver Gehring übernommen und 1917 an den Landkreis Saarlouis veräußert wird. Nachbesitzer des Mühlenareals sind Nietenfabrikant Hendrix und Bauunternehmung Friedrich Klein Söhne. Der damalige Fußweg von der Brücke zum Bahnhof durch Nik. Altmeyers Garten ist durch ein Holzgeländer abgesichert.

11. Die Pickardstraße im Anschluss an die Theelbrücke bis zu den Eisenbahngeleisen mit Fußgängerunterführung auf der Fotokarte vom Verlag Em. Liebelt (1910). Kaufmännische und handwerkliche Betätigung finden sich in den Anwesen dicht nebeneinander. Die rechte Häuserreihe wird von Mehlhandlung Wilhelm Engel angeführt, gefolgt vom Geschäft Em. Liebelt, dem Kaufhaus Anton Brück-Groß, Bäckerei und Expedition RudolfBreininger, Wohnhaus Michael Grein, Café Franz Iosef Schuh, Kurzwaren Geschwister Schäfer, Schneidermeister Jakob Schäfer, Metzgerei und Gasthaus Johäntgen (Später Franz Klaeser) sowie Post- und Telegrafenamt. Linker Hand verdeckt das Geschäft mit Schreinerei Ioh. Riehm die Anwesen von Dentist Franz Schu und Schäfer-Leinenbach sowie die Baustoffhandlung von Nikolaus Ludwig Klein (heute Picard Café).

12. Theelbrücke vom 'Neuen Weg' her gesehen (1953). Statt der ursprünglichen Sandstein-Rundbögen sind nur schmale Betonpfeiler zu sehen, sie beschleunigen bei Hochwasser den Durchlauf der Wassermassen von Theel und Ill. Die zwei Flüsse entwässern nämlich nicht weniger als 21 % der gesamten Oberfläche des Saarlandes. Die Gebäude markieren das Ende der Marktstraße. Vor der Brücke sind Kegelbahn des Gasthauses Peter Naumann, Kaiser's Kaffeegeschäft, Schuhhaus Heinrich Freichel. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite: Doppelwohnhaus von 'Kaiser'sch' mitTrafohäuschen sowie Giebelfront von Lederwaren FriedrichJohäntgen.

13. Vom Siloturrn der Lothringer Mühle von F. Juchem sind vorne die Anwesen der Pfarrgasse und der unteren Marktstraße sowie der Pfarrgarten zu sehen. Der Bahnhofvorplatz, heute Bitseher Platz, ist als neuzeitlicher Busbahnhof (1951) eingerichtet. Neubauten sind: Die Post mit Nebengebäuden (1954) und das Doppelhaus Salon Comes- Brillen Hess. Fûr Linien- und Güterverkehr sind ausreichende Gleisanlagen und zwei Stellwerke eingerichtet. Baustoffiager und die Jean Clauden Mühle sind rechts im Bild. Hier sind für die Endstation der 'Saarbahri' grundlegende Veränderungen in Vorbereitung.

14. 'Lebach, ürtsteil Seiters (1936)', das ist heute die Iabacher Straße und ein Teil der Dillinger Straße mit dem Fußballplatz 'Setters'. Hier haben die sporttreibenden Vereine eine geeignete Sportstätte, und zwar der Fußbalverein, die DJK und der Turnverein 'Gut Heil' von 1904. Der Bliek vom Wünschberg reicht weiter in Richtung Hasenberg und Primsweiler sowie ins Primstal bis zum Litermont.

15. Schreibwaren Adolf Kallenbarn verdanken wir die Fliegeraufnahme vom Aero Bild Verlag Leipzig im [ahre 1936. Der Verlauf der Verkehrsstraßen und der Bahnlinien in Lebach ist gut erkennbar sowie die Wohnhäuser für die rund 3 000 Einwohner. Das ganze ist eingebettet in die Hügellandschaft von Thee! und Prims. Die Dillinger Straße mit ihrem heutigen Verlauf gibt es noch nicht, und wo die Graf-Haeseler-Kaserne heute steht, gibt es nur die FlurWeinheck. Dort werden 1937 Grundmauern einer römischen Villa freigelegt und interessante Zeugnisse von der Besiedlung in gallorömischer Zeit (50-300 n. Chr.) gefunden.

16. Dillinger Straße ist der ursprüngliche Name der heutigen Jabacher Straße. Wer damals nach Dillingen fahren will, der benutzt die Schotterstraße über Knorscheid und Körprich. Hier entstehen Wohnhäuser für Berg- und Hüttenarbeiter sowie Eisenbahner parallel zu den Bahngleisen des Personen- und Güterbahnhofs Lebach. Ganz am Ende schließen sich die landwirtschaftlichen Anwesen der alteingesessenen Iabacher Familien Knobe, Riehm, Eckert und Bauer an.

17. Die Pickardstraße auf der südlichen Seite der Bahngleise mit den Anwesen Holzhandel Iohann Barth, Kohlenhandel und Transporte Wwe. josef Alt, Wohnhaus Franz Xaver Gehring sowie Landwirt H. Riehm Die Lebacher Motorsportfreunde versammeln sich zur Ausfahrt mit ihren Ford Automobilen und Motorrädern vor Café und Kolonialwaren von Friedrich Spaniol.

18. Seit der Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik im [ahre 1957 beteiligt sich das Land an der Aufnahme von Flüchtlingen zunächst aus Mitteldeutschland bis zum Mauerbau, aus Polen sowie Aussiedlern aus Osteuropa und Russland wie auch Asylbewerbern aus der ganzen Welt. Die zentrale Aufnahmestelle mit Wohnunterkünften im Bereich der Dillinger Straße bietet Unterkünfte für über 1 000 Personen, die bis zur Einweisung in Wohnungen im Lande bzw. bis zur Klärung ihres Asylverfahrens dort verbleiben können. Die Aufnahme zeigt die Landeswohnsiedlung im Vordergrund. Daran schließt sich auf dem Foto das Gelände um die Mottener Straße an mit den Wohnhäusern von Böhmen. Oben links sind die Höfe der Landwirte vom Hahn zu sehen.

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