Lebach in alten Ansichten Band 2

Lebach in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Klaus Altmeyer, Egon Gross und Manfred Schmitt
Gemeente
:   Lebach
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6718-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lebach in alten Ansichten Band 2'

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49. 'Gruss aus Falscheid', farbige Lithographie von H. Witte aus Köln mit der Gesarntansicht des Ortes im [ahre 1900 vom Hoxberg her betrachtet. Die Zahl der ländlichenAnwesen ist gewachsen bei einer Einwohnerzahl von 86 im Iahre 1800 auf 311 innerhalb eines Iahrhunderts, Berg- und Hüttenarbeiter walmen hier. Beliebte Begegnungsstätte ist das Gasthaus von Michel Ney, später AloisAltmeyer-Ney.

50. Wer in Falscheid die Forststraße RichtungWald einschlägt, gelangt zum geographischen Mittelpunkt des Saarlandes. Inmitten von Buchen und Tannen kennzeichnet ein großer Basaltstein diesen Punkt ganz genau. Auf der Metalltafel ist dies im Wortlaut für die Besucher erläutert: 'Sie befinden sich all geografIschen Mittelpunkt des Saarlandes 49° 22,6290' nördlicher Breite 6°52,7027' östlicher Länge im WGS 84 - Referenzsystem ermittelt durch das Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen,'

51. Die bewaldete Höhe des Hoxberges (414 m) und die Äcker in der Hanglage geben ein charakteristisches Landschaftbild ab, in das sich dil Häuser von Eidenborn einfügen. Auf der Höhe vom Zollstock ist der sagenumwobene Kaltenstem ein beliebtes Wanderziel. Von hier bietet sich en Rundblick an, und zwar von der Primsmulde über das Theehal zum Schaumberg (568 m) bis hin zur Göttelborner Höhe (440 m). Zu napoleanischen Zeit ist eine Station der Sichttelegrafen-Verbindung Paris-Metz-Mainz auf dem Hoxberg eingerichtet, die nach dem System de Gebrüder Chappe Signale vom Siersberg (308 m) und Litermont (413 m) für die Fernstrecke Paris-Metz-Mainz übernimmt und auf del Wackenberg (405 m) bei Humes in Richtung Mainz Sr.-Srephans-Ktrche weitergibt. Seit 1986 steht am gleichen Ort ein 75 m hohe Fernmeldeturm der Telekom für die Verbreitung von Fernsehprogrammen und digitalem Mobilfunk.

52. 'Gruss aus Eidenborn' , Ansichtkarte von 1910. Die Provinzialsstraße aus Richtung Saarwellingen kommend führt durch die Ortsmitte, wo Einwohner und Schulkinder dem Fotografen zusehen, wie er die Filialkirche Sankt Peter von Mailand in der Bildmitte festhält, und zwar mit der Frontseite und dem ersten offenen Glockenturm. Der Dorfbrunnen steht vor den Anwesen Schweitzer und Volz. Das zweite Teilbild zeigt die einklassige Dorfschule mit der Lehrerwohnung. Damals zählt Eidenborn 200 Einwohner und erreicht heute rund 700.

53. Eidenborn - Zollstock: Ansicht derWallfahrtskapelle St. Petrus von Malland. Der lombardische Heilige wird vor allem von Gläubigen verehrt und auch um Hilfe ersucht, die um die Gesundheit von Kleinkindern besorgt sind. Die frühesten Ansiedlungen lombardischer Kaufleute in unserem Lande sind in Berus und Wallerfangen zu suchen, die auch an der Zollstelle auf dem Hoxberg die erste Kapelle errichten. Der Nachfolgebau aus den zwanziger Iahren - hier im Bild - wird 1982 wegen Baufálligkeit abgerissen, heute erinnert nur noch ein Holzkreuz vor den Zollstocker Häusern an den Standort des ehemaligen Wallfahrtortes.

Zwei große Steinblöcke auf der östlichen Spitze des Hoxberges (394 m) können als beachtliche Geröll-Konglomerate aus der Triasformation bestaunt werden. Wegen ihrer besonderen Erscheinung sind die 'Kaltensteine' Gegenstand der Bewunderung und liefern das Thema zu geheimnisvollen Sagen. Reiche Schätzen sollen sie im Innern der Erde verbergen, und wenn die Glocken der Lebacher Pfarrkirche an Karfreitag von selbst zu läuten anfangen, so heißt es, werden sich die Steine drehen und ihre prächtigen Schätze preisgeben.

54. Der freiwillige Arbeitsdienst 1931 von Reichskanzler Brüning zur Arbeitsbeschaffung eingeführt wird durch das NS-Regime 1934 zum halbjährigen Pilichtclienst verordnet, und zwar als Arbeitsleistung verbunden mit vormilitärischer Ausbildung von jungen Männern und Frauen in der Uniform des 'Reichsarbeitsdienstes' - RAD. Im Zuge der Befestigungsarbeiten am Westwall werden 1937 am Zollstock, am Ortsrand von Knorscheid und Landsweiler Lager mit Holzbaracken und Exerzierplätzen von den RAD-Abteilungen mit jeweils 180 Mann selbst eingerichtet, und zwar für die RAD-Abteilungen 7/323 Zollstock, 1/190 Knorscheid und Landsweiler 'Spirz Eich' 6/324. Die Unterbringung ist zwar in landschaftlich schöner Lage, aber die harte Ausbildung und die schweren Bauarbeiten an Straßen und Wegen zu den Westwallbefestigungen am Hoxberg sowie im Prims- und Köllertal sind anstrengend.

55. Luftbildaufnahme von Knorscheid 1938. Ein Dutzend Anwesen, die alle von landwirtschaftlichen Betrieben benutzt werden, bis auf die neue Volksschule auf der Anhöhe mit Lehrerwohnung. Der Ort gehörte im Mittelalter zu Nassau-Saarbrücken. In der Kapelle St. Lucia sind Altar, Heiligenfiguren und Bestuhlung aus der ehemaligen Schlosskapelle der Freiherren von Hagen zur Motten. Die Landstraße führt nach Nalbach und die inzwischen stillgelegte Eisenbahnlinie über Primsweiler nach Wadern. Am oberen Bildrarul ist die Einmündung der Theel in die Prims zu erkennen.

56. Straßenbild in Jabach von 1938. Die Landwirte des Weilers [abach gehören [ahrhunderte hindurch zur Vierherrschaft Lebach. und zwar unmittelbar zu den Freiherren von Hagen zur Motten. Die Iabacher Bauernfamilien verfügen über weitläufigen Land- und Waldbesitz, sie werden 1937 bei einer Einwohnerzahl von 181 nach Lebach eingemeindet. Links im Bild der Hof der Familie Bauer, dann die Scheune von Eekerts mit dem Dorfbrunnen davor in der Straßenkurve. Rechts der Hofgiebel von Franz Eckert.

57. Große landwirtschaftliche Anwesen prägen das Bild des Ortsteiles Hahn. Den Landwirten gehören große Land- und Waldflächen, die nur teilweise im Bild zu erkennen sind. Auf der 'Kupp' am nordwestlichen Rand des Weilers ist im 12. und 13. [ahrhundert der Stammsitz der Freiherren von Hagen zur Motten bis sie die Wasserburg zur Motten im Theeltal beziehen. 1158 wird urkundlich Theoderich de Hagene (vom Hahn) erwähnt. 1937 wird die Ortschaft nach Lebach eingemeindet. Im Waldbereich dicht an der Heeresstraße steht mitten im Hahn-Wald heute des Lebacher CaritasKrankenhaus, das 1976 für Lebach und seine Nachbargemeinden eine Versorgungslücke schließt.

Hup e ..

Gru saus

58. Gruss aus Landsweiler bei Lebach mit zwei Fotos vom Verlag J.V Bruss aus Saarbrücken. In der Hauptstraße - heute Heusweiler Straße beobachten Jung und Alt den Fotografen. Die Schulmädchen tragen - wohl im Iahre 1910 - alle weiße Schürzen. Auf der linken Straßenseite sind landwirtschaftliche Anwesen und davor das erste Schulgebäude im Ort. Rechts steht die Giebelwand des Gasthauses Iohann Krämer, dessen Front im kleineren Teilbild zu erkennen ist. Die Gemeinde Landsweiler liegt im Mandelbachtal und gehört über Jahrhunderte zur Vierherrschaft Lebach. Dies gilt auch bis zu Beginn des 20.Jahrhunderts bezüglich der Zugehörigkeit zur Pfarrei Lebach. 1870 gibt es schon dreïßig Bergleute im Ort, die in den Gruben des Kóllertales: Dilsburg, Püttlingen oder Elm arbeiten. Die Wohnhäuser der Bergmannsbauern beginnen das Ortsbild zu prägen. Nach dem Bau des Eisenbalmtunnels (350 m Länge) schafft die Bahnlinie Lebach-Völklingen ab 1911 für den Berufsverkehr tägliche Verbindungen zu den Gruben und Hütten an der Saar.

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