Lehrte in alten Ansichten Band 1

Lehrte in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Behre
Gemeente
:   Lehrte
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1487-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lehrte in alten Ansichten Band 1'

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Lehrte

9. Nachdem diese jungen Gespannführer ihre vollen Milchkannen in den Zug nach Hannover entladen hatten, wurde noch einmal zum Foto Aufstellung genommen. Nach diesen Gespannen wurde der Ziegenbocksweg benannt. Die beiden Eselgespanne gehörten den größeren Bauernhöfen im Dorfe Lehrte. Das Bild entstand um die Jahrhundertwende.

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aus 1!ehFfe.

Verlag Ton Karl Gott, Lehrte.

10. Die katholische Kirche, Feldstraße. Am 22. August 1894 wurde mit dem Bau der katholischen Kirche und des Pfarrhauses begonnen. Lehrte hatte 1895 rund 300 katholische Gemeindeglieder, und am 1. Pfingsttag 1895 wurde die Kirche durch Pfarrer Nothdurft aus Bolzum benediziert. Im selben Jahr erhielt die Gemeinde ihren eigenen Seelsorger in der Person des Herrn Pfarrer Joseph Ernst. Das Haus Marktstraße/Ecke Sedanstraße hatte einen Buchhandel im Parterre, dahinter das damalige Haus von Rektor Schilling.

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11. Der große Fotoapparat schien die Passanten neugierig gemacht zu haben, als der Fotograf seinen Kasten an der Masch aufgebaut hat. In der Mitte des Bildes zeigt sich der erste größere Erweiterungsbau der Schule an der Masch mit der rechts davor an der Marktstraße stehenden sogenannten Handarbeitsklasse. In dem Hause rechts hatte Karl Gott einen Buchladen, danach M. Malicha dort einen Fahrradhandel, und heute steht auf dem Eckgrundstück das von Albert Nordmeier erbaute Geschäftshaus,

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12. Die Marktstraße - als es noch keine Autos gab, Der Fotograf des Bildes hatte seinen Standplatz auf dem Bahnkörper an der Ahltener Schranke. Das Bild ist weit vor der Jahrhundertwende entstanden, denn an der Stelle, wo das heutige Geschäfts- und Mietshaus an der Königstraße/Ecke Marktstraße steht, sind noch Obstbäume zu sehen. Im Hintergrund die 1876 erbaute Matthäuskirche. Das Haus Schottmann auf der linken Bildhä1fte steht dort noch. Unmittelbar dahinter kreuzt die neue B 443 (sogenannte Stadtautobahn) die Marktstraße heute.

13. Vor dem Ersten Weltkrieg verkehrte dieser mit Pferden bespannte Omnibus täglich zwischen den Kalischachtanlagen der Gewerkschaft Bergmannssegen und der Königstraße, um die Bergarbeiter nach dort zu bringen. Die erste Etage des Scheverlingschen Hauses, auf dem Bild Ecke Königstraße/Iltener Straße, wurde von DI. Sauer bewohnt, dem Begründer des Sauer-Konzerns, Im Parterre befand sich die Gaststatte 'Zum Großen Freien'!

14. Die Bachbrücke an der Kreuzung I1tener Straße/Königstraße war immer ein beliebter Spielplatz der Dorfkinder. Die Konzession für die Gaststätte 'Zum Großen Freien' ist von dem Klußmannschen Hof, Westen de 1, übernommen worden. Das Haus Bildmitte ließen sie als Abfindung in der Erbfolge 1897 erbauen. Im Vordergrund rechts betrieb Karl Angerstein eine Bäckerei, Das Fachwerkhaus dahinter an der Ecke zur Bachstraße war Eigentum des Schuhmachers Breustedt. Beide Häuser wurden 1979 abgerissen.

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15. Die Aufnahme muß im Frühjahr 1910 entstanden sein, denn der Lehrter Bach führt Hochwasser. Am rechten Bachufer liegen die Hofgärten der KötnersteIlen an der Hagenstraße. Die Häuser im Hintergrund und links an der Bachstraße sind Brinksitzerstellen. In der Mitte im Hintergrund des Bildes die Sieversche Hofstelle, heute Dr. Eckerlin. Am rechten Bildrand das Wohnhaus der Hofstelle W. Behre, welche im Jahre 1930, am 16. August, durch Kurzschluß beim Dreschen total abgebrannt ist. Die beiden hölzernen Bachbrücken der Hagengasse und Bachgasse sind nicht mehr vorhanden, denn der Bach ist hier sowie im gesamten Stadtgebiet verrohrt und dadurch nicht mehr zu sehen.

16. Unter den uralten Linden am Lindenberg wurde in früheren Jahren wöchentlich einmal Ferkelmarkt abgehalten. Mit dem Spruch 'Dat is en Swien und blift en Swien un fritt und suppt und schitt wie en Swien' bot der Schweinehändler F10hr seine 'Ware' feil. Rechts ein Teil des Spritzenhauses, in dem auch Obdachlose und Wanderburschen übernachten konnten. Im Hintergrund der Bertramsche Hof, an seiner Stelle steht heute der städtische Kindergarten. Im Vordergrund Wilhelm Thiele mit seiner Nachbarin Margarethe Krüger.

17. Der alte Ziehbrunnen mit Wippe, wie er sich noch bis zur Jahrhundertwende im Garten des Hofes NI. 24 von Wilhelm Thiele, Am Lindenberg 4, vorfand. Derartige Brunnen gab es auf jedem Bauernhofe. Erst 1910/11 wurde im Dorf die erste Wasserleitung gebaut.

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18. Ausgelöst durch einen Kurzschluß in der Gleichstromleitung beim Drechen des Getreides, brannte diese Scheune am Freitag, den 13. Januar 1928, um 11.30 Uhr total ab. Sie stand an der Dorfstraße und gehörte zu der Hofstelle Fritz Sievers (heute DL G. Eckerlin). Ihr Standort engte die Dorfstraße in Richtung Masch sehr ein. Im Hintergrund das im Bau befindliche Wohnhaus des Zimmermanns Nöhre an der Masch.

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