Lehrte in alten Ansichten Band 1

Lehrte in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Behre
Gemeente
:   Lehrte
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1487-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lehrte in alten Ansichten Band 1'

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GruB aus Jlten

Gewerkschaft "Hugo" , Ostseite

39. Das Werk Hugo hat die Kaliförderung am 24. November 1909 aufgenommen. Der erste Spatenstich zum Bau des Werkes erfolgte am 2. Januar 1908. Es ist eine Doppelschachtanlage und gehört zum Werk Bergmannssegen aus den ehemaligen Gewerkschaften Bergmannssegen und Hugo. Das Werk liegt im Gebiet der Gemeinde Ilten. Seit 1947 sind beide Werke durchschlägig. Auf dem Bild befindet sich das Werk im Aufbau im Jahre 1909. Im Jahre 1910 konnten 50000 Tonnen Kalisalz gefördert werden.

40. Die Kalischachtanlage der Gewerkschaft Bergmannssegen ist von dem Dr-Sauer-Konzern gegründet worden. Später wurde sie von der Wintershall-AG übernommen. Die Salzabbaugerechtigkeit für Bergmannssegen besteht seit dem 6. Dezember 1904. Der erste Spatenstich für das Werk Bergmannssegen erfolgte am 19. November 1910, das Abteufen wurde am 26. April 1912 beendet, und die Förderung konnte am 15. Januar 1913 aufgenommen werden. Im Jahre 1913 wurden 33 900 Tonnen Kalisalz gefördert. Das Bild, welches von dem jungen Lehrter Bürger Bernd Jaschke auf der Mülldeponie 'ausgegraben' wurde, zeigt die im Bau befindliche Werksanlage Bergmannssegen in Lehrte, ausgeführt durch Maurermeister Wrede.

41. Wenn Lehrte auch nicht zu den 'Nobelorten' in Deutschland gehört, so konnten und können die Bewohner dennoch sich hier wohlfühlen. Der Stadtpark mit seiner Idylle war schon um die Jahrhundertwende ein beliebtes Ausflugsziel für verliebte Paare zum Spazierengehen und Flirten, wie dieses Bild es verdeutlicht.

42. Bethmann's Kaffee- und Konzertgarten an der I1tener Straße lebt bei vielen älteren Lehrter Bürgern in guter Erinnerung. In früheren Jahren feierte man dort Schützenfeste, Lampionfeste und auch der Sedantag (2. September) wurde hier festlich begangen. Ein Wildgehege war unter anderem die Attraktion. Das Bild zeigt die beiden Töchter der Familie, Annemarie und MarIene Bethmann, beim Füttern der zahmen Rehe.

43. Daß selbst Reichspräsident Pau! von Hindenburg die Stadt Lehrte kennengelernt hat, zeigt dieses Foto aus dem Jahre 1928. Sein Besuch galt der Einweihungsfeier der Hindenburgschleuse in Anderten. Das Foto wurde an der Friedrichstraße aufgenommen, als die Wagenko!onne in Richtung Bahnhof fuhr, denn mit der Eisenbahn kehrte der Reichspräsident nach Berlin zurück. Fahnen wurden ihm zu Ehren an den Häusern gehißt.

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44. Der erste "Tante-Emma-Laden' an der Burgdorfer Straße 38 wurde von der Familie Schirmer geführt. Das Ehepaar Schirmer steht vor der Haustür, während aus dem oberen, geöffneten Fenster der Logismann Bock herausschaut. Auf dem Hinterhof war die zu dem Kolonialwarenladen gehörende Bäckerei. Heute steht an dieser Stelle die Parfümerie und Drogerie des Großsohnes Schirmer.

45. Die Ackerbürgerstelle Bierkamp, Burgdorter Straße 39, zeigt deren Bewohner vor der Haustür stehend im Jahre 1910. Später hat der Pantinenmacher Adolf Hansen das Grundstück erworben, in Lehrte bekannt als 'Holschenmacher Hansen'. Heute steht an der Stelle das Schuhhaus Goslar an der Burgdorfer Straße. Einen Brunnen erkennt man auf dem Hinterhof.

Gruf3 aus Cel)rte

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46. Das im Vordergrund aus der Gründerzeit im wilhelminischen Stil stammende Haus an der Burgdorfer Straße is neben den NI. 19 und 21 das einzige Haus, das nicht der Spitzhacke für das 'Neue Zentrum' zum Opfer gefallen ist. Es gehört dem Architekten Klaus Grase, der das Haus modern umgestaltet hat. In dem Flachbau links wurde von Otto Hoffmann der 'Lehrter Stadtanzeiger' gedruckt; seinen Druckereibetrieb hat er später an die Gartenstraße verlegt.

47. Der 'Posaunenchor' nach einem Ständchen vor dem Lehrter Krankenhaus unter Leitung von Kantor Jürgens. Das Haus ist eine Stiftung des Kommerzienrats Manske. Unmittelbarer Anlaß für seinen Entschluß war ein Großbrand in seiner Fabrik, der Portland Cement Germania, am 4. April 1892, den Feuerwehrleute und Beschäftigte in aufopfernder Rettungsarbeit löschten.

48. 'Zur Erinnerung an meine Dienstzeit' schreibt Fräulein Gertrud Bittner, in den Jahren 1917-1919 beim Schrankenposten Richtersdorf, auf die Rückseite dieses Bildes. Im Ersten Weltkrieg wurden auch Frauen zum Dienst bei der Eisenbahn verpflichtet. Mit der Hand am Signalstellhebel Wärter Bode, der das Stellwerk viele Jahre zuverlässig bedient hat.

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