Lehrte in alten Ansichten Band 1

Lehrte in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Behre
Gemeente
:   Lehrte
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1487-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lehrte in alten Ansichten Band 1'

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59. Im Kriegsjahr 1915 wurde dieses Foto von Dr. med. Hugo Rahne in seinem Dienstwagen aufgenommen. Damals wurden die Benzinkutschen rechts gesteuert, ein Karbidbehälter vorn auf dem Trittbrett sorgte für die Beleuchtung, und ein Reservebenzinkanister stand dahinter.

60. Mit Blickrichtung zum Bahnhof, aus der Höhe des Kirchturms der Matthäuskirche, ist diese Aufnahme entstanden. Im Vordergrund rechts das im Jahre 1924 gebaute Bankhaus der 'Genossenschaftsbank Lehrte', hervorgegangen aus dem am 14. Dezember 1873 gegründeten 'Central-Vorschuß und Sparverein' gegründet wurde. Der erste Geschäftsraum befand sich damals im Haus des Schuhmachermeisters und Kassierers Hr. Gott an der Bachgasse.

61. Die Holländermühle war in Lehrte die einzige in ihrem Aufbau und stand an der Iltener Straße mitten in einer Viehweide. Betrieben wurde sie von C.W. Trüller, der an der Masch einen Futtermittelund Getreidehandel hatte. Der massive Unterbau steht heute noch an der Windmühlenstraße und wird als Wohnung genutzt.

Bachstrasse

62. Das Fachwerkhaus auf der linken Bildseite an der Bachstraße mußte der neuen Bundesstraße 443 weichen. Es wurde 1978 abgerissen. Zur damaligen Zeit befand sich in dem Haus der Bierhandel Klages. Zuletzt wurde es bewohnt von dem Hausschlachter W. Michelmann mit seiner Familie. Vor der Pforte links steht der Lampenmacher Kar! Dierßen, dessen Werkstatt sich dort befand. Das Haus in der Bildrnitte gehörte dem Böttchermeister Sölter (heute Erika Martin). Das Haus dahinter mußte dem Neubau von Alwine Krüger weichen. Aus dem Rohr im Vordergrund in der Mauer lief ständig warmes Wasser; es waren nämlich die Küchenabwässer von der Königstraße.

63. Der in Lehrte einzige Böttchermeister war Albert Bosse an der Bachstraße, er stellte Fässer, Waschwannen und Tubben her. Seine auswärtigen Kunden wurden per Eisenbahn beliefert, und so diente dieses Gespann wochentags als Fuhrwerk zum Stückgutbahnhof. An Feiertagen unternahm die Jugend Ausflüge mit diesem schönen Gesparm in die nähere Umgebung. Das Bild stammt aus dem Jahre 1903.

64. Bliek in die Poststraße und auf den Lehrter Bahnhof um die Jahrhundertwende. Am Bildrand rechts das Frie'sche Gasthaus. Die Wellblechtoiletten (nur für Männer) machten mit einem Schild im Inneren darauf aufmerksam: 'Vor Verlassen Kleider ordnen!' Das Stationsgebäude ist in seiner heutigen Form erkennbar erhalten. Die Gaslaternen auf den Bahnsteigen sind durch elektrische Beleuchtung ersetzt worden.

, Lehrte

Poststrasse

65. Im wilhelminischen Stil aus der Gründerzeit zeigt sich der 'Lehrter Hof im Vordergrund an der Poststraße. Im Obergeschoß befand sich ein großer Saal, in dem mannigfaltige Veranstaltungen der vielen Vereine und Klubs stattfanden. Das Haus dahinter ist das Bahnhofshotel, in dem Durchreisende in guten Hotelzimmern übernachten konnten. Sämtliche Gebäude, die auf dem Bild zu erkennen sind, fielen dem 'Neuen Zentrum' zum Opfer.

66. Das Gasthaus Frie an der Poststraße, gegenüber dem Tunneleingange, war ein 'gut gehendes' Haus. Später nannte man es in 'Altdeutsche Bierschänke' um, und es diente auch als Vereinslokal des Sportvereins '06 Lehrte'. Die drei Generationen der Familien Frie, Horn und Bies haben sich hier vor dem Eingang ihres Hauses dem Fotografen gestellt. Heute steht dort das Hotel 'Zur Alten Post' im Neuen Zentrum. Auf der linken Bildseite der Zugang nach der Privatgasse, die zu Welge's Wollspinnerei führte.

Die Lehrt:er Garde im Kriegsjahr 1914.

67. Ob es sich bei den Uniformen, welche die jungen Mädchen tragen, um Maskeradekostüme handelt konnte nicht festgestellt werden. Daß aber der Patriotismus und die Kriegsbegeisterung im ersten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges groß war, spiegelt sich auf den Gesichtern der jungen Mädchen wieder.

68. In der Amtszeit von DI. Hans Zisseler, welcher in den Jahren von 1925 bis 1937 in Lehrte Bürgermeister war, wurde im Jahre 1930 das Freibad und im Jahre 1934 das Stadion gebaut. In der Zeit der großen Arbeitslosigkeit litt die Stadt an chronischem Geldmangel. Früher soll dort eine Ziegelei gestanden haben.

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