Lehrte in alten Ansichten Band 1

Lehrte in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Wilhelm Behre
Gemeente
:   Lehrte
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1487-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lehrte in alten Ansichten Band 1'

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69. Das Foto entstand zur Erinnerung an das Schützenfest am 10. Juli 1894. Erste Berichte von einem örtlichen Schützenfest stammen aus dem Jahre 1837. Die Tradition des Scheibenschießens ist in den Orten des 'Großen Freien' sehr alt. Es läßt sich nachweisen, daß in den 14 Dörfern des 'Großen Freien' schon 1552 ein silberner Vogel als Wanderpreis ausgeschossen wurde. In Lehrte wurde das Scheibenschießen weitergepflegt durch die Schützengesellschaften, seit mindestens 1837 hervorgegangen aus der Tradition der Selbstverteidigung der 'Freien vor dem Nordwalde'. In der Mitte des Bildes sehen wir Schützenhauptmann Heinrich Rust, geboren 8. August 1870.

70. An den traditionellen Schützenumzügen der Schützenvereine durch die Stadt anläßlich des Schützenfestes beteiligten sich alle Vereine. Auf dem Bild marschiert die Feuerwehr, in den ersten Reihen die Steigeabteilung mit ihren großen Haken am Koppel. Im Hintergrund der Lagerplatz der Firma Carl Graf an der Ahltener Straße, die damals auch Grabsteine herstellte. An der Stelle steht heute die Ladenzeile der Firma.

71. Aus Lehmrodungen der Ziegelei Neuhaus, deren Betriebsgelände früher an der Ahltener Straße lag, ist die Badeanstalt 'Schwanenburg' entstanden. Hier hatten sich auch der Schwimmverein von 1921 und der Sportverein von 1906 etabliert; die Mitglieder des Schwimmvereins sind mit Reinigungsmaßnahmen der Schwimmbecken beschäftigt. Im Hintergrund des Bildes ist der Pavillon mit den Urnkleidekabinen zu erkennen.

72. Am 17. Februar 1895 wurde dieses Gruppenbild aufgenommen. Es zeigt die Gründungsmitglieder des Turnvereins 'Vater Jahn', Als Vereinslokal diente der 'Reichshof" an der Hagenstraße 5. Dritter von rechts in der oberen Reihe ist Ernst Mollenhauer.

73. Die Nikolauskirche an der Osterstraße ist ein mittelalterliches Bauwerk, wie aus Bruchstücken der gotischen Rippenprofile hervorgeht, die beim Umbau des Hauptgesimses gefunden wurden. Ihr Vorhandensein ist aus dem Jahre 1617 dokumentarisch bewiesen. Das Fachwerkhaus im Vordergrund, welches den Fußweg sehr einengte, gehörte zu der Hofstelle Renneberg; heute stehen an dieser Stelle die Getreidesilos der Landwirtschaftliche Genossenschaft. Auch das Küsterhaus, welches hinter der Kirche zu sehen ist, steht dort nicht mehr. Das Foto stammt aus dem Jahre 1928.

74. Das Baumaterial ist bei den älteren Häusern im allgemeinen Backstein mit Fachwerkausfachung. Gegen Ende des Jahrhunderts setzte ein Wachstum der Häuser ein. Zwei- und dreigeschossige Backsteinbauten bekunden die neue Baugesinnung, wie dieser im Bau befindliche Rohbau. Leider konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, an welcher Stelle das Gebäude heute steht, Lediglich die Jahreszahl 1890 ist auf dem Sägeblatt des Zimmermanns Bödecker zu erkennen. Das Foto stammt aus der Sammlung von Frau Hilde Bödecker.

Lehrte

Burgdorfer Landstrasse

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75. Das Bild, aufgenommen um 1910, zeigt die Landstraße nach Burgdorfvon der Bahnschranke aus. Die Straße hatte nur eine Schotterdecke. Das Haus im Vordergrund links wurde im Jahre 1944 durch Bombentreffer zerstört. Den Schlunderhut, wie man die Koptbedeckung nannte, den die Frau im Vordergrund trägt, benutzte man an warmen Sommertagen bei der Feldarbeit.

76. Nur ein Teil des ersten Schulgebäudes im 'Dorf Lehrte' an der Osterstraße ist auf der rechten Bildseite zu erkennen. Davor stehen die Kinder von Hermann Kruse, der ein Restaurant und eine Kolonialwarenhandlung betrieb. Von Hilde und Ernst Gakenholz wird dort heute eine gut gehende Gaststätte geftihrt. Das Foto stammt aus dem Jahre 1910.

77. Eines der beliebtesten Fotoobjekte ist immer wieder, auch aus verschiedenen Perspektiven, die Straße an der Unterführung gewesen, wie diese Karte aus dem Jahre 1898. Am linken Bildrand das Haus des Sattlers E.A. König, dahinter die Buchbinderei von Karl Block, der dort sein erstes Geschäft eröffnet hatte. Später übernahrn Fritz Linde das Geschäft und betrieb einen Tabakladen. Im Hintergrund die Zuckerfabrik. Die Baulücke zwischen den beiden Häusern rechts bebaute Zahnarzt CH. Stolte.

78. Zu den ersten Industrieanlagen des Dorfes Lehrte gehörten die Windmühlen, wie sie im Urkundenbuch zur Geschichte der Stadt Lehrte beschrieben sind: Mit den beiden 'Bockwindmühlen' ist bald nach der Jahrhundertwende auch die 'Holländerrnühle', wie hier in ihrer stattlichen Erscheinung an der Iltener Straße, verschwunden. An sie erinnert heute noch der kleine künstliche Hügel mit seinem Wohnteil.

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