Leipzig / Kleinzschocher, Schleußig und Plagwitz in alten Ansichten

Leipzig / Kleinzschocher, Schleußig und Plagwitz in alten Ansichten

Auteur
:   Dr. Joachim Pröhl
Gemeente
:   Leipzig
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6246-3
Pagina's
:   96
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leipzig / Kleinzschocher, Schleußig und Plagwitz in alten Ansichten'

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50 Von 1886 bis 1888 wurde an der Ecke WeiBenfelser StraBe/Elisabeth-Allee (heute ErichZeigner-Allee) die Heilandskirche als Saalkirche im neugotischen Stil gebaut. Die Pläne starnmten von dem Berliner Architekten Prof. Johannes Otzen. Links neben der Kirche ist das ehemalige Heim für alleinstehende Frauen und Mädchen, das heute dem Diakonischen Werk als Alten-und Pflegeheim dient. Es wurde zeitgleich mit der Kirche und den anderen zur evangelischen Gemeinde gehörenden Gebäude errichtet. Parallel zur Weillenfelser Straße befindet sich östlich von ihr die Fröbelstraße (benannt nach dem Pädagogen Friedrich WilhelmAugust Fröbel (1782-1852), der die Idee der Kindergärten entwiekelt hat). In dieser Straße Nr. lObefindet sich ein christlicher Kindergatten. das Pfarramt der Evangelisch-Lutherischen Heilandsgemeinde und

das Kirchliche Archiv Leipzig im Evangelisch-Lutherischen Kireligemeindeverband. Durch die Weillenfelser Straße fuhr 191 2 (Stempel der Postkarte) die Große Leipziger Straßenbalm (GLSt) mit ihren blauen Wagen.

Weissenfelser Stro u. Kircl2<:.

51 Diese Postkarte schrieb 1903 mit bestem Gruß eineAnna an ihre Großmutter und Tante mit einer bedeutsamen und vielsagenden Nachtricht. Aufgenommen wurde das Foto vom evangelisch-lutherischen 'Heim für alleinstehende Frauen und Mädchen'. Man schaut auf die Kreuzung Elisabeth-Allee (jetzt Erich-Zeigner-Allee) undWeißenfelser Straße. Bis auf wenige Veränderungen könnte dieses Foto heute aufgenommen worden sein. Das im Hintergrund eingezäunte Eckgrundstück mit dern betürmten Häuschen und die Straßenbahnschienen sind verschwunden. Neu ist eine Ampel an dem Übergang der EnchZeigner-Allee. Links ist ein Stûtzpfeiler der Hellandskirche sichtbar. Das große Wohnhaus hat sich nicht verandert, Rechts im Bild sieht man einen Flügel der damallgen 50. Volksschule (jetzt Grundschule Erich Zeigner). Auf

der anderen Straßenseite ist das PJagwitzer Rathaus, für dessen Bauam 20.Juli 1883 der Grundstem gelegt und das am 1. Oktober 1884 der Gemeinde Plagwitz übergeben wurde.

52 Die Erich-Zeigner-Allee (ehemals Elisabeth-Allee) verläuft bzw. verlief nahezu parallel südlich zur Zschocherschen Straße. Benannt ist sie nach dem am 16. Juli 1946 zum Oberbürgermeister der Stadt Leipzig gewählten Dr. jur. Erich Zeigner (18861949), SPD-Mitglied seit 1919. Sie war Anfang des 20. Iahrhunderts eine Flanierstraße der Plagwitzer und Leipziger Bürger. Heute ist diese Allee automäßig eine stark frequentierte Straße. Niemand käme heute auf die Idee, in ihr spazieren zu gehen oder sie rnit Pferdekutschen zu befahren. Vor einigen [ahren mußte an der Stelle, an der die Kinder auf dem Fußweg stehen, eineAmpel aufgestellt werden. links im Bild befindet sich die Ertch-Zeigner-Schule. Knaben und Mädchen harten, so heute noch über den Türen zur Schule

in Stein gemeißelt lesbar. separate Eingänge: links die Knaben, rechts die Mädchen.

53 Die Elisabethbrücke in der heutigen Erich-Zeigner-Allee überbrückt den Karl-Heine-Kanal (Postkarte vom 25. Februar 1911). Der Kanalbau wurde von Dr. Karl Heine initiiert; 1881 wurde ein zu diesem Zweck gegründeterVerein ins Leben gerufen. Der Kanal sollte die Elster mit der Saale und letztendlich mit der Elbe verbinden. Die sich bereits Ende des 19. Iahrhunderts enorm entwickelte Industrie verlangte einen günstigen, 'sich rechnenden' Transportweg. Die Unternehmer waren also an dem Kanal interessiert, beson

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