Leisnig in alten Ansichten

Leisnig in alten Ansichten

Auteur
:   Dagmar Schäfer
Gemeente
:   Leisnig
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6648-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leisnig in alten Ansichten'

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9 Diese Fotografie zeigt den Burghof mit dem Königlichen Amtsgericht. N achdem während des Nordischen Krieges 1706/07 Stanislaw Leszczynski, der polnische Gegenkönig Augusts des Starken, auf der Burg Leisnig residiert hatte, wurden in der darauffolgenden Zeit die Baulichkeiten für die Unterbringung des Amtsgerichtes hergerichtet. 1952 wurde das Amtsgericht Leisnig aufgelöst. Heute befindet sich im Herrenhaus das Museum, dessen Kernstück die Sammlungen des 1 866 gegründeten Geschichtsund Altertumsvereins Leisnig bilden.

10 Im Iahre 1866 gründete der Gerichtsamtsreferen dar Georg Canon van der Gablentz in Leisnig einen Geschichts- und Altertumsverein. In die Gründerliste schrieben sich 26 Mitglieder ein. Vorsitzender wurde Superintendent Wilhelm Haan, zweiter Beisitzer Dr. med. Moritz Müller.

Auch heute ist in Leisnig ein Geschichts- und Altertumsverein tätig, dessen Mitglieder historische Zeugnisse sammeln und bewahren.

Dr. Haan

Dr. Müller

Die Gründer des Geschichts- u. Altertumsvereins Leisnig, 5. März 1866.

v.d. Gablentz

11 Die Postkarte zeigt die 'Studierstube' aus den Sammlungen des Leisniger Altertumsmuseums. Als außerdem zu besichtigende Ausstellungsstücke werden zu jener Zeit genannt:

Waffen aller Art, Münzen, Siegel und Medaillen, alte Gewänder und Stickereien, darunter das letzte Messgewand aus Kloster Buch, kunstvolle alte Schalen und Urnen, einen Mumienkopf, Originalmaueranschlägevon 1813, 1866 und 1 87 1, die ältesten Jahrgänge des LeisnigerTageblattes und der hölzerne Arm des heiligen Laurentius, eine angeblich von Wiprecht van Groitzsch aus Rom nach Leisnig gebrachte wundertätige, blutschwitzende Reliquie.

12 Ansicht des Vorderschlosses. Rechts ist das Schlosstor erkennbar, im Vordergrund, unterhalb der Gebäude, liegt der Wallgraben. Im Obergeschoss des Vorderschlosses befinden sich die schönsten Räume der Burg, die Rittersäle. Einer dieser Säle blieb in seiner Ursprünglichkeit erhalten und beherbergt heute Sammlungen des Burgmuseums. Darüber liegt der sogenannte Kornhausboden, dessen Dachkonstruktion ein Meisterwerk der Zimmermannskunst des 14. Jahrhunderts darstellt.

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.ingang ZLII' Schloss.

13 Blick auf Burg Mildenstein, die Altstadt, Tragnitz und die Fischendorfer Brücke, die auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. 1655 wurde sie von einem Hochwasser weggerissen und erst 1661 wiederhergestellt. Bis dahin musste der Verkehr durch einen von Fischendorfer Fischern eingerichteten Fährbetrieb aufrechterhalten werden. Heute wird die Brücke nur noch von Fußgängern genutzt.

Am Muldenufer entlang zieht sich der Eisenbahnstrang.

Leisnig.

14 Blick zum Leisniger Bahnhofum 1880 mit der im Entstehen begriffenen Straße.

Leisnig erhielt 1867 Eisen-

bahnanschluss - ein gravierender Einschnitt in der Stadtgeschichte. Zwar dehnte sich die Stadt in der Folge aus, aber es fie-

len auch die großen Getreidemärkte weg und die Flößerei auf der Mulde hörte auf.

15 Leisnig erhielt seinen Bahnhof mit dem Bau der Eisenbahnlinie LeipzigDöbeln-Dresden im Iahr 1868. Danach verfiel die Stadt in eine Art Dornröschenschlaf, während sich einige Nachbarstädte entwickelten.

16 Ansicht des Marktplatzes von Leisnig, bemerkenswert groß, klar gegliedert und einst berühmt

für seinen Getreidemarkt. Aber auch heute noch spielt sich das Leben in der Stadt rund um den Marktplatz ab. Geprägt wird der Platz vom Rathaus; ihm gegenüber befindet sich das Bennewitz- Haus mit einer Wappentafel über der Haustür. Hier wurde 1495 Peter Apian, der spätere Professor der Mathematik und Astronomie am Hofe Kaiser Karls V, als Sohn eines Schuhmachers geboren. Aber auch das Hotel 'Goldener Lówe' an der Ecke Chemnitzer Straße oben rechts im Bild - ist denkwürdig: Am 5. Mai 1813, wenige Tage nach der Schlacht bei Lützen,

musste Blücher hier dem eiligen Rückzug seiner preußischen Truppen zusehen.

lAIsni, Sa

Markt

17 Der Leisniger Marktplatz aus anderer Perspektive und in seiner ureigensten Bestimmung:

Es wird Markt abgehalten. Die Aufnahme entstand 1905. Wie zu erkennen ist, war Markttag vor allem eine Angelegenheit der Frauen. Bemerkenswert für den heutigen Betrachter sind die von ihnen benutzten großen Tragekörbe.

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Marktplatz.

18 Dieses Foto entstand um 1927 und zeigt den Leisniger Marktplatz im Zeichen des 'modernen' Verkehrs. Was heute altertümlich anmutet, galt damals als Errungenschaft des Fortschritts. Um 1900 kamen in Leisnig die ersten Autos auf, 1920 wurden die ersten Kraftomnibus- Verbindungen geschaffen.

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