Leisnig in alten Ansichten

Leisnig in alten Ansichten

Auteur
:   Dagmar Schäfer
Gemeente
:   Leisnig
Provincie
:   Sachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6648-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leisnig in alten Ansichten'

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39 Vom 11. bis 13. Mai 1912 feierte das Königlich-Sächsische Infanterieregiment Nr. 139 DöbelnLeisnig sein 25. Regiments-Jubiläum.

Aus diesem Anlass erschien damals diese Ansichtskarte mit den Bildnissen der Regiments- Kommandeure.

40 Das Foto zeigt das Gefallenen - Denkmal des 1 79. Regimentes 1 9 14-

1 9 18. Es befindet sich im ]ohannistal, dem Stadtwäldchen mit seinen reizenden Anlagen.

41 Ein großes Ereignis für eine kleine Stadt: Der Zeppelin über Leisnig im Iahr 1930.

42 Das Kaiserliche Postamt in Leisnig, ein stattlicher roter Ziegelbau an der Ecke Hoch- und Poststraße, vom Amtsbaumeister Otto Schurich erbaut, wurde am 1. April 1891 bezogen. 1906 wurde das Postamt vom Reich käuflich erworben.

Die erste Leisniger Postanstalt wurde 1823 eingerichtet. Über die Iahre hinweg arbeitete die Poststelle in verschiedenen Gebäuden: ab 1832 am Schlossberg 62, ab 1841 im Burglehn, ab 1877 im Hotel 'Goldener Stern' am

Markt. Der Bau des neuen Postamtes 1 89 1 machte den häufigen Umzügen ein Ende.

Das Leisniger Postamt genügte zur Zeit seiner Erbauung allen Ansprüchen; Brockhaus' KonversationsLexikon wies es 1 908 als 'Postamt erster Klasse' aus. Im Sommerhalbjahr war es

durchgehend geöffnet von früh 7 Uhr bis abends 8 Uhr, im Winterhalbjahr öffnete es eine Stunde später. Im Postamt befanden sich Telegraf und Telefon.

43 Der Bau der Eisenbahn und die Ausbreitung des Eisenbahnnetzes beeinflussten die Posthalterei auch in Leisnig nachhaltig. Die Postboten wurden nur noch für den Ortsbeförderungsdienst benötigt, und der Postillion mit der Postkutsche, wie er auf diesem Bild noch zu sehen ist, verschwand nach und nach aus dem Leisniger Stadtbild. Den aufkommenden modernen Kraftwagen war er ohnehin nicht gewachsen.

44 Dem Schulwesen schenkte die Stadt Leisnig stets große Beachtung. Bereits eine Stiftung aus dem Iahr 1397 spricht von den Einkünften des Schulmeisters. Ende des 19. Iahrhunderts wurde es notwendig, die Schulen der Stadt Leisnig zusammenzuführen. 1873 entstand zunächst die Bürgerschule am Lindenplatz mit zwei Sgraffitogemälden van Alfred Diethe aus Dresden an der Vorderseite.

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45 Die Realschule, ein roter Ziegelbau, wurde 1887 für 125 500 Mark als höhere Lehranstalt unweit der Bürgerschule gebaut.

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46 Das Lehrerkollegium der Leisniger Bürgerschule im Iahr 1925. Der Lehrer-

beruf war zu dieser Zeit noch eine Männerdomäne - von den abgebildeten

zwanzig Personen sind gerade vier Frauen.

47 Van 1884bis 1891 konnte die Stadt Leisnig auch eine Fachschule für Drechsler und Bildhauer ihr eigen nennen. Untergebracht war sie im ehemaligen Kurhotel Bad Mildenstein an der Muidenwiese, das auf dem Foto zu sehen ist. Dieses Bad war 1867, nachdem Leisnig Eisenbahnanschluss erhalten hatte, eröffnet worden Leisnig sollte einmal Badeort werden. Das Bad besaß damals einen schönen Palmengarten, gab Kurlisten heraus, machte viel Reklame. Trotzdem kam es in Verfall und war schließlich Gastwirtschaft. Als am

1. Oktober 1891 die Fachschule für Drechsler und Bildhauer nach Leipzig verlegt wurde, diente es noch eine Zeitlang als Sanatorium.

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48 Im Iahre 1851 erhielt Leisnig ein Stadtkrankenhaus, das jedoch 1921 aufgelöst wurde. Der kurz zuvor gegründete Krankenkassenverband für den Kreis des Oberversicherungsamtes Leipzig, Sitz Leisnig, erwarb das ehemalige Garnisonslazarett Leisnig sowie das Walderholungsheim Paudritzsch und eröffnete darin das Kreiskrankenhaus Leisnig und das Erholungsheim Paudritzsch. Im Kreiskrankenhaus fanden in den zwanziger Iahren des vorigen Iahrhunderts etwa zweihundert Kranken Aufnahme.

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