Lengede in alten Ansichten

Lengede in alten Ansichten

Auteur
:   Otto Meier
Gemeente
:   Lengede
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0889-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengede in alten Ansichten'

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59. Aus dem Ersten Weltkriege, nämlich dem Jahre 1917, stammt dieses Konfirmationsbild aus Broistedt. Links ist der Aufgang ins Pastorenhaus zu sehen, im Hintergrund stehen die Wirtschaftsräume. Mehrere der Konfirmanden und Konfirmandinnen der Geburtsjahrgänge 1902-1903 sind noch am Leben, darunter Else Struckmann, verheiratete Hagemann, heute 77jährig im Rosenhagen wohnhaft (dritte sitzend von rechts). Der Ortsgeistliche war damals Pastor Hörmann, der 'abgebende' Lehrer (rechts) hieß Kantor August Meyer.

60. So sah ein Hochzeitszug vor fünfzig Jahren auf dem Dorfe aus, Hier ist das Ehepaar Rudolf Brandes in Lengede 1932 auf dem Heimweg von der Kirche nach Haus. Vorweg gehen die Blumen streuenden Mädchen. Die Männer tragen zum schwarzen Gehrock den üblichen Zylinder, Den Zug begleitet eine neugierige Kinderschar. Die Hochzeitsgesellschaft befindet sich gerade in der Großen Straße, heute Brückenweg genannt. Bemerkenswert ist die Einfriedigung des Gartens mit Sandsteinpfosten und Holzstaket. Viele Bäume und Sträucher begrünten das Straßenbild. Die Holzstangen für das Hochranken der Bohnen waren damals oft in den Hausgärten zu sehen,

61. Pastor Habbo Lüpkes aus Ostfriesland wirkte von 1921 bis 1932 in Klein Lafferde, ging dann in seine Heimat zurück und wurde dort Superintendent. Lüpkes gründete 1924 die evangelische Frauenhilfe, er rief 1926 auch den 'Jungmädchenbund' ins Leben. Auf dem Bilde, entstanden um 1928, sehen wir eine Gruppe davon mit ihrem Wimpel, zum Ausflug bereit. Vier von ihnen tragen die Jungmädchentracht: weißes Nesselkleid, mit hellblauen Blümchen bestickt. Die jungen Mädchen trugen damals unter anderem zur Ausgestaltung mancher kirchlichen Feier bei. Um 1933 wurde der Bund aufgelöst. Oben, im dunklen Kleide, ist Frau Thekla Lüpkes zu sehen.

62. So wurden 1926 insgesamt drei Glocken am Barbecker Kirchturm hochgezogen und durch das Schalloch zum Glockenstuhl transportiert. Zuvor aber waren sie - bekränzt mit Grün - vierspännig durch das Dorf gefahren worden, begleitet von Pastor Karl Heinemann, dem Kirchenvorstand und vielen Einwohnern. Die kleinere Bronzeglocke war im Ersten Weltkriege abgegeben worden, die größere verkaufte man 1926, um aus dem Erlös und den vielen Spenden der Gemeindemitglieder ein volles Geläut aus drei Stahlglocken zu erhalten. Die Barbecker Kirche ist übrigens um 1857 erbaut worden.

63. Im Jahre 1925 bekam die Kirchengemeinde Broistedt für die im Kriege abgegebene Glocke eine neue. Mit einem Vierergespann des Meyerding'schen Hofes wurde sie vom Bahnhof Broistedt abgeholt und zum Gotteshaus gefahren, begleitet von Pastor OHo Bertram, dem Kirchenvorstand und mehreren Einwohnern. Voran schritt eine Gruppe von Schulkindern.

64. An den strengen Winter 1928-1929 mit seinem klirrenden Frost und den großen Schneernassen erinnert dieses Foto aus Woltwiesche. Zu sehen ist der Knecht Arnold labs, noch heute hier als 70jähriger wohnhaft, beim Abfahren der weißen Last vom Beddies'schen Hofe an der Großen Straße. Auf den wichtigsten Verkehrsstraßen zwischen den Dörfern setzten damals die Gemeinden die zahlreichen Arbeitslosen ein, um die Fahrbahnen von Schnee freizuschaufeln. Zum Schluß reichten beiderseits die Schneewände bis in die Zweige der Bäume hinauf.

65. Auf dem südlichsten Teil der Broistedter Feldmark lag dieser Findling an der alten Engelnstedter Straße. Da er beim Pflügen störte, mußte er entfernt werden. Mittels eines Dreibocks wurde er hochgehievt und mit einem 'Tieflader' der Ilseder Hütte zum Bahnhof Broistedt transportiert, wo dieses Bild entstand. Per Eisenbahn kam er zu den 'Sieben Steinhäusern' bei Fallingbostel in der Lüneburger Heide. Auf der Vorderseite hatte man die Inschrift 'Gerneinde Broistedt 1935' eingemeißelt. Links am Stein lehnt der damalige Gemeindevorsteher Otto Fricke, links von ihm steht Hermann Hagemann, der Besitzer des betreffenden Ackerstückes. Viele andere sind noch zu erkennen, zum BeispielOtto Fricke junior (links sitzend).

66. Damals wurde die Jagd von Lengeder und Klein Lafferder Landwirten gemeinschaftlich ausgeübt. 1897 entstand dieses Bild in Klein Lafferde, als gerade eine Jagd beendet war, wie die Fasanen und Rebhühner an den Jagdtaschen verraten. Bekannte Personen sind: Ludwig Heinemann (ganz links) und Wilhelm Giesecke (zweiter von rechts sitzend) aus Klein Lafferde, ferner (rechts sitzend) Gemeindevorsteher August Klages und rechts von diesem stehend Gast- und Landwirt Heinrich Kracht, beide aus Lengede. Die anderen sind Jagdfreunde, die meisten aus Broistedt. Hinter der Hecke stehen Soldaten, da gerade Einquartierung war.

67. Auf diesem Foto ist ein Schlachtefest um 1907 im Hause von Dr. Robert Thiro in Klein Lafferde festgehalten. Die beiden Schweine hängen am 'Krummel', im Waschfaß links säubern zwei Helferinnen die Fleischstücke. An den 'Mollen' auf dem Schlachtetisch arbeiten die beiden Schlachter Christian Baars (Mitte), 62jährig, und daneben sein Sohn Hermann, 31 Jahre alt. Fleißige Helfer sind Heinrich Föste (links) und Kar! Meier, genannt 'Holzförster', von Nr. 73. Ganz rechts sehen wir die 'Frau Doktor' mit dem Töchterlein Latte auf dem Arm.

68. Vor fünf bis acht Jahrzehnten war Lengede eine 'Hochburg' der Gänsemästerei. Aufgekauft wurden die zu mästenden Tiere vor allem in Polen. Oftmals standen dann mehr als 15000 Stück für das Weihnachtsfest zum Verkauf zur Verfügung. Karl Hotopp am Lafferder Wege gab die Gänsemästerei auf und wurde 'Eisen-Hotopp', Albert Hotopp am Bodenstedter Wege wurde 'Kohlen-Hotopp', Gustav Hotopp im alten Dorfe hatte - von seinern Vater Christoph übernommen - die größte Mästerei und hieß deshalb 'Gänse-Hotopp'. Nur auf Wilhelm Hotopps Hofe irn Bodenstedter Wege wird heute von dessen Nachkommen die Gänsemästerei noch bettieben. Das Bild von Anfang der dreißiger Jahre zeigt den alten Wilhelm, wie er eine Schar Gänse nach Hause treibt,

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