Lengerich in alten Ansichten Band 1

Lengerich in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gert Schumann
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1821-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 1'

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9. Lengerichs ehemals altvertraute Visitenkarte, der alte Hook. Im Winter und auch während der Kastanienblüte bot diese Häuseransamrnlung einen romantischen Anblick. Die stimmungsvolle Gruppe mußte restlos der Altstadtsanierung weichen. Damals wohnten in ihnen die Familien Nierneyer, Kupferschmied Eskeldsen, Hinnah, Kortkamp, Budke, Mildenberg, Beinecke, Kanonenschröer, Daniel Meyer.

10. Diese Ecke hinter der Kirche ist besonders interessant. Wo auf dem Bilde die Gasse verläuft, floß früher ein offener Bach, der links vom Fachwerkhaus (Stille, Lagemann, Homschuh) gestaut war. Ein kleiner offener, überdachter Schuppen schützte die Lengericher Frauen und Mädchen vor dem Unbill des Wetters, wenn sie dort die Wäsche wuschen.

11. Vielen Lengerichern ist noch der ehemalige Springbrunnen bekannt. Es war ein phantastischer Anblick, wenn im Winter das hochspritzende Wasser zu einem beeindruckenden Eisberg gefror. Stadtkirche und Römer bilden den westlichen Abschluß des ehemaligen Marktplatzes, des alten Thingplatzes, auch 'Up'n Tiggen' genannt. Der Römer, ein ehemaliges Friedhofstor, ist seit 1852 im Besitz der Stadt. Das Obergeschoß diente zeitweilig als Rathaus. Um 1905 war auch einige Zeit eine Klasse der Rektoratschule hier untergebracht. Im Nebenraum über dem Feuerlöschgeräteraum befanden sich Arrestzellen. Das Torhorst'sche Anwesen neben dem Römer ist schon seit Jahrhunderten ein Handelshaus.

12. Hart neben dem Römer stand ein Fachwerkhaus, in dem die jüdische Familie Albersheim ein Textilgeschäft betrieb. In der berüchtigteri 'Kristallnacht' im November 1938 wurde dieses Haus ein Raub der Flammen, nachdem man es ausgeplündert hatte.

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13. Links erhebt sich das Rathaus. Am 1. Juni 1897 fand die Einweihung statt. Vormals stand dort ein langgestreckter eingeschossiger Fachwerkbau, 'Albers Kaserne' genannt. Die Räume für die Feuerspritzen wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg zum neuen Feuerwehrgerätehaus an der Schulstraße verlegt. Der freiwerdende Platz nahm Büroräume auf. Zwischen dem Rathaus und dem Römer ragt das Schuckert'sche Haus hervor.

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14. Rechts an der vorderen Linde steht der 'Afropesteen', von ihm wurden sonntags nach dem Gottesdienst die neuesten amtlichen Mitteilungen ausgerufen, Im Hintergrund beginnt die Neustadt, die heutige Bahnhofstraße. In der Gastwirtschaft an der Ecke residierte 'Erpenbecks Fritze', ein unverwüstlicher Spaßvogel.

15. Links am Beginn der Bergstraße liegt ein Gebäude, das vielseitig genutzt wurde. Vor nicht ganz zweihundert Jahren die Küsterei, zog nach 1880 die Rektoratschule in dieses Haus. Als diese 1907 in ihr neues Gebäude an der Neuen Straße, der jetzigen Schulstraße, einzog, übernahm die Höhere Töchterschule die Räume. Von 1923 bis 1930 waren dort die Geschäftsräume der Stadtsparkasse untergebracht. Der Neubau konnte am 24. September 1931 bezogen werden. Im Steinbau darüber waren nacheinander Volksschule, Post, Sparkasse und Stadtkasse untergebracht.

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Bergs rasse

Ver'lag Fr. Schockert, Leagerfcb,

16. Die östliche Seite der Bergstraße begann mit dem Manufakturwarengeschäft Grothaus, ihm folgten Lüttge, Schlachter Brinkmann und Schneiderei Vogelsang. Die Gastwirtschaft 'Börse', die zurückliegt, ist nicht zu erkennen. 'Börsen Miele' führte hier das Regiment. Daran schloß sich das Haus der Anstreicher Haselroth an. 'Kitten Karl', ein stadtbekanntes Original, konnte gekonnte Sprüche kloppen: 'Der alte Kitten lebt noch!' Darüber ist das Beccard'sche Haus eben noch zu erkennen. Ganz oben kann man den Ubergang der Teutoburger-Wald-Eisenbahn über die Bergstraße fast nur ahnen.

17. Ein Bliek von der Bergstraße hinunter zum Rathaus. Ganz unten links neben dem Rathaus ist noch die lange Mauer zu sehen, hier stand vormals der östliche Teil von 'Albers Kaserne'. Die Münsterstraße mündete vor Zeiten nur als schmale Straße zwischen der Wirtschaft Erpenbeck und der jetzigen Verkehrsinsel in die Bahnhofstraße ein.

18. Die Münsterstraße gehört zu den ältesten Lengerichs. Sie war die Ausfallstraße nach Süden und führte an dem Rittergut Vortlage vorbei. Dieses Bild ist das älteste, das uns den nördlichen Teil der Münsterstraße zeigt. Noch dominieren die Fachwerkhäuser. Lediglich das ehemalige Windmöller'sche Haus rechts ist seit 1897 in massiver Bauweise ausgeführt.

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