Lengerich in alten Ansichten Band 1

Lengerich in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gert Schumann
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1821-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 1'

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19. Dieses Bild ist jüngeren Datums. Vor dem Bardelmeyer'schen Hause verschwanden die Bäume. Unterhalb des Windmöller'schen Anwesens vermissen wir die Fachwerkhäuser. An ihrer Stelle befindet sich nun das Haus Hohgraefe. Ganz vorn rechts steht die AlbersApotheke, damals die einzige in Lengerich.

20. Hinter den Häuserzeilen breiteten sich umfangreiche Gärten aus. An einigen Stellen des Stadtzentrums ist dies sogar heute noch der Fall. Das zweigeschossige mit den beiden Krüppelwalmgiebeln ist die Albers-Apotheke von der Gartenseite aus gesehen. Ganz schwach ist im Vordergrund sogar noch eine Sommerlaube zu bemerken.

21. Im unteren Teil der Münsterstraße liegt rechts das Haus mit dem hohen Giebel, das Jäger'sche Haus. Früher existierten auf dem Grundstück die Schenkwirtschaften Brünemeyer und Bracht. Sogar ein Saal war vorhanden, der am 10. Dezember 1901 abbrannte. Das Nebenhaus beherbergte eine Gastwirtschaft und Schmiede. Den Besitzer Lagernann nannte man den 'ünnersten Schmed'.

LE GERICH

Mûnsterstrasse

22. Wir sehen die Münsterstraße hinauf. Schon vor dem Ersten Weltkriege zweigte links die Uhlandstraße ab. Davor lagen die Häuser, die von den Familien Saatkamp, Binder und Mutert bewohnt wurden. Die rechte Straßenseite beginnt mit der Bäckerei und dem Kolonialwarengeschäft Burgdorf. Das nächste Haus gehörte dern Schneidermeister Lagemann. Dann folgen die schon bekarmten Anwesen Jäger und Lagemann.

Lengerich i. W.

Münsterstraße, untere Partie.

23. An der linken Seite steht das ehemalige Armenhaus Lengerichs. 1906 wurde es von der Firma W & H erworben und zu Werkswohnungen ausgebaut. Der Mann mit den drei Kindern ist Conrad Werner, der von 1908 bis 1916 Betriebsleiter bei W & H war. Das große Haus dahinter gehörte der Familie Herlitz, die hier eine Sattlerei, Polsterei und Kutschwagen-Reparaturwerkstatt betrieb, bevor sie in der Bahnhofstraße ein großes Haus baute. An der rechten Seite erkennen wir das Hotel Maug.

24. Jetzt beginnt der Gang in die Bahnhofstraße. Früher nannte man diesen Teilunserer Gemeinde die Neustadt. Als Nummer 3 zeigt sich hier das Kolonial-, Eisen- und Kurzwarengeschäft des Heinrich Julius Upmann. Über dreißig Jahre verblieb es im Besitz dieser Familie. In jüngster Zeit hatte die Spar- und Darlehnskasse hier jahrelang ihre Kassenräume. Oben im Hausgiebel befanden sich zwei Davidsterne. Es ist bis jetzt leider noch nicht nachweisbar, ob dieses Haus jemals ein Jude besaß.

LE GERICH

Bahnhofstrasse.

25. Der Bliek geht durch die vordere Bahnhofstraße zurück zum Rathaus. Am rechten Bildrand ist eben noch ein Fachwerkhaus sichtbar, das dort stand, wo heute die Einfahrt zu einem Kino ist. Daran schließt sich das Haus Quaritsch 'Hotel zum goldenen Löwen' an. Es folgen das Textil- und Handarbeitsgeschäft der Geschwister Torhorst und die Schlachterei Mildenberg, später Strunz. Die linke Seite beginnt am Bildrand mit dem Haus des Sanitätsrates Dr. Caldemeyer, der es an den Fabrikanten Fritz Gempt verkaufte. Es schließen sich an: Geschwister Windmöller, Großschlachterei mit Fleischwarenfabrik Ehmann, Brauerei Finkener, Landhandel Windmöller-Welp, Schuhgeschäft LindemannStahl.

26. Links liegt die Sattlerei und Polste rei Friedrich Herlitz. Das Gebäude hat sein Gesicht erst nach dem Zweiten Weltkrieg grundlegend geändert.

Lenqerldi Bahnholstrasse

27. Auch der mittlere Teil der Bahnhofstraße wies noch etliche Handwerker- und Geschäftshäuser auf. Rechte Seite: Textilgeschäft Kaufmann, Uhrmacher Jasper, Buchhandlung Oberhellmann, Bäckerei Raderschatt, Schneiderei Knebelkamp und Schuhmacher Blom. Linke Seite: Viehhändler Salomon Kaufmann, Kappenmacher Weber, Drogist Thienken, Buchdrucker Ploß und Tischlerei Kuhlmann.

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J: enqerich .-",:Bfh(ihoj-Strasse

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28. An der linken Seite der Bahnhofstraße liegt das langgestreckte Haus der Familie Metger. Hier wurde eine Bäckerei betrieben, sogar eine Konditorei bestand mehrere Jahre. Die rechte Seite beginnt mit der Schuhmacherei Fiegenbaum, dann folgt das Oppermann'sche Haus, das vorher dem Juden Bendix gehörte; vor dieser Zeit war es im Besitz des Pastors Kriege. Die Herdfabrik Banning ist nicht zu sehen, sie liegt zu weit zurück. Das Klinker'sche Haus schließt sich an.

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