Lengerich in alten Ansichten Band 1

Lengerich in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Gert Schumann
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1821-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 1'

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29. Da, wo heute das Tabakwarengeschäft Wiedemann ist, stand früher ein Heuerhaus des Hofes Schultebeyring. Das Dach war so weit heruntergezogen, daß man es bequem mit ausgestrecktem Arm erreichen konnte.

30. Noch wies die Bebauung in diesem Abschnitt der Bahnhofstraße etliche Baulücken auf. Rechts am Bildrand ist das Textilgeschäft Kölle zu sehen. Dahinter liegt die Villa des Sanitätsrates DL Steinmann. An der linken Seite zweigt die Osnabrücker Straße ab. Hier stand auch die Kaisereiche.

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Lengerd':

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31. Dieses Bild wurde von der entgegengesetzten Seite aus aufgenommen. Wir schauen stadteinwärts. Über die linke Baumreihe ragt der Turm der Stadtkirche, Ganz rechts ist eben noch das Haus des Anstreichers Oberhellmann zu erkennen.

LENGERICH i. W.

Kalset eiche.

32. Die Kaisereiche an der Abzweigung der Osnabrücker Straße von der Bahnhofstraße. Das Eiserne Kreuz erinnert an eine Zeit, in der der Patriotismus eine große Rolle spielte. Hinter der Eiche ist eine Fuhrwerkswaage zu erkennen. Die Waage stand vor einern Haus, in dem immer Unternehmen untergebracht waren, die sich mit Transport befaßten. Nach den Fuhrgeschäften Keller und Meyer erwarb der Hauderer 'Schwarzen Albert' das Anwesen.

33. In der Zeit des Amtmannes Adam von Daniels konnte im Juli 1884 das erste Amtshaus von ihm bezogen werden. Bis dahin mußten sich seine Vorgänger stets um Wohnung und Diensträume selbst kürnrnern. Der Neubau entstand in Schraders Garten am Westeingang der Stadt. Um den Standort hatte es vorher zwischen der Bürgerschaft von Altstadt und Neustadt Rangeleien gegeben.

34. Auch das Trepper'sche Haus mußte der Stadtsanierung weichen. Früher stand es als Herrenhaus in Settel auf dem nicht landtagsfähigen Gut Haus Ahe. Im vorigen Jahrhundert baute man es neben dem Krankenhaus wieder auf. Viele Jahre hindurch beherbergte es die Poststation. Der Posthalter hieß Trepper.

35. Die Lengericher Windmühle stand am Ortsausgang nach Tecklenburg. Sie war eine Kopfwindmühle. Nur ihr Oberteil mußte gegen den Wind gedreht werden. Die auf den Lattenrosten der Flügel befestigten Leinentücher verstärkten die Wirkung der uralten Energiequelle. Die Bewohner der Stadt und der westlichen Bauerschaften waren verpflichtet, nur hier ihr Korn mahlen zu lassen. Es bestand Mahlzwang. Vor der Gastwirtschaft 'Zur Mühle' zweigt der Weg 'Am Schnaat' ab.

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36. An der Tecklenburger Straße liegt das Gasthaus 'Zur Mühle'. Auch dieses Gebäude hatte früher einen anderen Standort. Es befand sich im Gelände des heutigen Landeskrankenhauses. Das Gasthaus war gleichzeitig der Platz, an dem Chausseegeld kassiert wurde. An den beiden Straßenseiten sind die Hinweisschilder deutlich zu sehen.

37. Als Parallelstraße zur Bahnhofstraße entstand die Neue Straße, die man erst später Schulstraße nannte. Bei ihrer Anlage hatte man sicherlich noch nicht daran gedacht, daß sie einmal die Hauptlast des innerstädtischen West-Ost-Durchgangsverkehrs zu übernehmen hätte. Damals reichte sie nur von der Bergstraße bis zur jetzigen Teutoburger Straße und knickte dann um zur Bahnhofstraße hinunter. Die prächtigen Ulmen mußten wegen einer Krankheit nach dem Zweiten Weltkrieg gefällt werden.

LENGERICH i. W.

Neuestrasse.

38. An der nördlichen Seite der Schulstraße lag lange Jahre hindurch der Krämerladen der Familie Paasche n, der auch ländliche Gemischtwaren führte. Dahinter erkennen wir das evangelische Vereinshaus, das viele Veranstaltungen sah und aus dem Leben der Kirchengemeinde nicht wegzudenken war. Es folgt das Cleff'sche Haus, hinter dem jetzt noch der Patt zur TWE hinaufführt. Daran schloß sich die Kohlen-, Düngernittel- und GetreideHandlung Niemann an. Den Schluß bildete das Werk von Bischof und Klein.

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