Lengerich in alten Ansichten Band 2

Lengerich in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Gert Schumann
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1571-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 2'

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Grns: aus Lengerich i. Y.

59. Hier beginnt die Tecklenburger Straße. Das erste Gebäude links war das Amtshaus. Dort wohnten die Lengericher Amtmänner. Bis 1927 nannte man sie so. Dann wurden Lengerich-Land und Lengerich-Stadt vereinigt. Seitdem sprach man wieder von Bürgermeistern. Hinter den Bäumen rechts lugt das Treppersche Haus hervor. Früher stand es als Herrenhaus auf dem Gut Ahe in Settel. An der Tecklenburger Straße fungierte es zeitweise als Posthalterei mit den Postmeistern Berkemeyer und Trepper. Heute steht an diesem Platze das Schwesternwohnheim des Krankenhauses. Die geringe Straßenbreite genügte damals. Im Hintergrund überragen zwei Windmühlenflügel die Szene.

Muhle in l engerich

60. An der Straße nach Tecklenburg, kurz hinter dem Ortsausgang. stand eine Windmühle. Am Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte sie den Herren von Haus Marck. Nach der Stadtwerdung Lengerichs im Jahre 1727 ging sie in den Besitz des preußischen Königs über. Die Wetterfahne auf dem Mühlenkopf trägt eine Jahreszahl. Es könnte die 1883 sein. Was sie zu bedeuten hat, kann zur Zeit nicht gesagt werden.

aus Lengerich l, vJcg zum StadIpar.

u. Scheibenslanc

61. Der Fotograf stand an der Tecklenburger Straße in Höhe des heutigen Hauses Bögel. Der Bliek fällt auf den Mühlenweg, der zum Berge führt und dort den Stadtpark und den Scheibenstand erreicht. Die Bebauung an der Westseite ist bereits sehr weit fortgeschritten. An der Ostseite steht bislang nur ein Haus.

62. Umringt von prächtigen Bäumen lag der Hof Diersmann in Stadtnähe. Als man in ihm eine Kaffeewirtschaft einrichtete, wurde sie von den Lengerichern fleißig besucht. Letztlich war auch die Stadtnähe dafür verantwortlich, daß der Hof seinem ursprünglichen Zweck entglitt.

63. Der Hof Diersmann besaß einen mächtigen Fachwerkgiebel. Der Hof war ein typisches 4-StänderHaus. Die Mächtigkeit wurde noch dadurch unterstrichen, daß er auf einem flachen Hügel lag. Er gehörte zu den größten Bauernhöfen im Kirchspiel Lengerich. Er war ein ganzes Erbe und lag in der Bauerschaft Aldrup-Antrup.

64. Der Bauerschaft Wechte war vor dem Ersten Weltkriege diese kolorierte Postkarte gewidmet. Die Wirtschaft H. Prigge war damals schon ein beliebter Treffpunkt. Die Schule ist das Fachwerkgebäude, das vor dem Brand am selben Platze stand. Das Mausoleum, die Grablege der Freiherren von Diepenbroick-Grüter, befindet sich heute noch auf dem Kamm des Haus-Marcker-Klees,

65. Hier klapperte wahrhaftig die Mühle am rauschenden Bach. Mühlenbetrieb und Schänkwirtschaft des Friedrich Brünerneyer gingen eine gute Verbindung miteinander ein. Auf dem Mühlenteich konnte eine lustige Kahnpartie unternommen werden. So wurde die Brünemeyersche Mühle in Wechte zu einem beliebten Ausflugsziel.

66. In Wechte liegt heute noch die Gastwirtschaft, die um die Jahrhundertwende Wilhelm Koekwelp gehörte. Jetzt ist sie im Besitz von Friedrich Strothmann, Wechter Mark 15. Die Nebenbilder von der Wechter Schule und dem Mausoleum von Haus Marck kennen wir schon von einer anderen Karte. Neu ist die Abbildung des Moorteiches.

67. Schachtkolonne beim Bau des TWE-Bahnkörpers zwischen Strubberg und Haus-Marcker-Klee, dem Durchbruch durch die Kalksteinkette des Teutoburger Waldes. Im Jahre 1901 konnte das letzte Teilstück der Teutoburger-Wald-Eisenbahn zwischen Laer und Ibbenbüren dem Verkehr übergeben werden.

Lengerich i. W.

Haus Mark,

68. Eingebettet in ein Langstal des Teutoburger Waldes liegt die uralte Wasserburg Haus Marck, die heute noch im Besitz der Adelsfamilie von Diepenbroick-Grüter ist. Am Horizont verschwindet das MünsterJand. Hinter der Wasserburg erstreckt sich der Haus-Marcker-Klee, der zur Kalksteinkette gehört. Links von ihm ist der Durchbruch der TWE zu erahnen. Eine poetische Seele benannte diesen Gebirgseinschnitt einst 'Porta Marckana'. Weite Gebiete des Vordergrundes gehörten seit Urzeiten zur Lengericher Bauerschaft Wechte. In drei Gebietsreformen eignete sich Tecklenburg ersatzlos diesen Landstrich an. Das helle Gebäude ist ein ehemaliges Altersheim.

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