Lengerich in alten Ansichten Band 3

Lengerich in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Günter Teckemeier
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5338-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 3'

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19. Die Geschichte dieses alten Bürgerhauses geht bis in das Jahr 1679 zurück. Nach den Katasterauszügen hatte es viele Besitzer. Es handelt sich um das sogenannte Richtersche Haus. Von den Erben Richter erwarb es 1908 die Stadt Lengerich. Anfänglich diente es als Gendarmeriestation. beherbergte vorübergehend die Stadtsparkasse. Dann war es wieder Polizeistation. Im Jahr 1960 wurde das Haus abgebrochen um für den Anbau der Stadtsparkasse Platz zu machen.

20. Die Stifterin des Lengericher Krankenhauses 'Bethania' wurde 1814 in diesem Haus geboren. Das Haus Schuckert ist vielen Lengerichern in dieser Form noch in guter Erinnerung. Hier befand sich das erste Fotolabor, außerdem eine Buchbinderei. Ein Faktotum des Hauses war der Buchbindergeselle Franz Hester. Er diente über zwei Generationen dem Haus und war beliebt bei allen Schulkindern.

21. Diese Aufnahme entstand vor der Neugestaltung des Rathausplatzes. An dem weihnachtlichem Stimmungsbild fehlt aber etwas; solange kein starker Frost herrschte. War das ein toller Anblick, wenn am alten Springbrunnen das Wasser zu einem Eisberg gefror und das hochspritzende Wasser bei entsprechendem Wind die Eiskristalle formte!

22. Bei den Abbrucharbeiten dieses alten Hauses am 29. April 1965 fand man eine alte Herdplatte aus Sandstein mit der Jahreszahl 1738. Es handelt sich um das ehemalige Haus am Kirchplatz 5 - Stille - Lagemann.

23. Dieses Haus stand bis 1966 am Kirchplatz; mehrere Generationen übten hier das Handwerk eines Malermeisters aus. Zu dem Grundstück gehörte früher ein großer Pastoratsgarten (Kaplanei). Von 1750 bis 1777 wurde um diesen Garten zwischen der Kirchengemeinde und dem Magistrat der Stadt Lengerich ein Prozeß geführt.

24. Zwei Hausnummern (Kirchplatz 8 und 9) früher unter einem Dach. Das einstige alte Küsterhaus hinter der Kirche hat mehrmals den Besitzer gewechselt. Im Rahmen der Stadtkernsanierung kaufte die Stadt Lengerich dieses Anwesen, weil die Planung zwischen Kirchplatz und Bergstraße die Schaffung eines Verwaltungszentrums vorsah. Die linke Hälfte (Kirchplatz 8) wurde als Schuppen und die rechte Seite (Kirchplatz 9) als ehemalige Küsterwohnung angekauft.

25. Im Monat März 1967 wurde durch einen starken Sturm eine der großen Kastanien des Kirchplatzes auf den Schuppen geworfen. Das Dach wurde vollständig zerstört. Die Reste wurden abgebrochen. Gleichzeitig mußte man die uralten Kastaaien am Kirchplatz entfernen, da die Umsturzgefahr zu groß geworden war.

26. So sah der Platz mal früher aus, wo heute noch gebuddelt und gebaut wird. Hier entsteht eine Tiefgarage und eine Geschäfts- und Wohnanlage. Die Rückansicht des Kirchplatzes zeigt die provisorisch eingerichteten Parkplätze für die Bediensteten der Stadtverwaltung und der Stadtsparkasse.

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27. Dieses schöne alte Fachwerkhaus stand westlich der evangelischen Kirche früher auf einem Teil des ehemaligen Friedhofes. Lange Jahre betrieb der Blaufärber Hildebrand dort eine Blaufärberei. Die nachfolgende Generation blieb der Farbe treu und stellte Maler- und Anstreichermeister. 1964 wurde das Fachwerkhaus durch einen Neubau ersetzt.

28. Ehemaliger Sitzungssaal im Rathaus. Die reichverschnitzten Tische und Stühle aus dem ehemaligen Sitzungsraum des alten Rathauses sind nicht in der Versenkung verschwunden. Diese Schätze aus vergangener Zeit dienen in Schultebeyringshof der Wandergruppe desHeimatvereins als Ausstattung für einen rustikalen Raum,

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