Lengerich in alten Ansichten Band 3

Lengerich in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Günter Teckemeier
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5338-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 3'

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39. Bis 1934 hat an dieser Stelle das alte Fachwerkhaus Brinkmann gestanden. Nach dem Verkauf wurde es abgebrochen und die guten Fachwerkbalken zum Neubau auf dem Lande als Heuerhäuser verwandt. Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich hier der erste SchneIlimbiß in Lengerich.

40. An der linken Seite der Bergstraße Nr. 3 befand sich lange Zeit ein Getränke- und Bierverlag. Der Inhaber betätigte sich im Winter noch als Hausschlachter. Im Sommer 1965 wurde das Grundstück an die Stadt Lengerich verkauft. Vorübergehend war unter anderem bis zum Abbruch auch das Sozialamt der Stadt dort untergebracht.

41. Zur Erinnerung an eine alte Dienstleistung: dem Hausschlachter. Bei dem Hausschlachter handelte es sich nicht nur um einen Schlachteroder Metzgermeister, sondern viele hatten andere Berufe und führten das Schlachten nur nebenberuflich aus. Er trug einen weißblauen Kittel, einen Ledergürtel mit dem Wetzeisen und einen Köcher für die Messer und lange Stiefel; Beil und Säge gehörten auch dazu. Heute kann man sagen: 'So war es früher. '

42. Neben der Lengericher 'Börse' stand bis in den sechziger Jahren das Haus des Schneidermeisters Vogelsang, das er 1932 erbaut hatte. Das vorher dort stehende Wohnhaus stammte aus dem 16. Jahrhundert und hatte viele Vorbesitzer. Heute führt hier die Straße ' An der Börse ' zum Marktplatz.

43. Haus Surkamp an der Bergstraße 5, mit Hinterwohnhaus, Scheune und Stall. Ursprünglicher Besitzer im Jahre 1764 war Heinrich Metger. Danach übernahm der Damenschneider Surkamp das Haus, der Kleider, Anzüge, Hüte und dergleichen verkaufte. Kaufmann Jäger richtete dort ein Gemischtwarengeschäft ein, daß später von Frau Meyer weitergeführt wurde. Die Stadt Lengerich erwarb es 1965. Es wurde abgebrochen, weil dort ein Verwaltungsgebäude entstehen sollte.

44. Dieses Haus an der Bergstraße Nr. 8 wurde im Jahre 1972 abgebrochen. Erbaut etwa um 1780 wechselte es mehrmals den Besitzer. Bekannte Namen sind Hannaum, Höcker, Schürmann, Upmann, Haselroth und Hollenberg. Es beherbergte unter anderem ein Maler- und Anstreichergeschäft, einen Lebensmittelladen und vorübergehend eine Buchhandlung.

45. Nach verschiedenen Stationen erhält Lengerich im Jahre 1930 an der Bergstraße 13 ein neues Postamt. Am 15. Juli 1941 schlug an der Bergstraße zwischen dem Postgebäude und dem Brockmannschen Haus eine englische Luftmine ein. Die Möbeltischlerei wurde völlig und das Postamt zu einem Drittel zerstört. Während das Postamt vergrößert wiederaufgebaut und mehrmals umgebaut wurde, wurde das neu erstellte Haus Brockmann 1980 abgerissen, weil die Deutsche Bundespost hier ein modernes Knotenamt errichtete.

46. Der alte 'Hof Upmann' am Lengericher Brandteich lag oberhalb der Teutoburger-Wald-Eisenbahn in Höhe der Post. Er wurde urkundlich 1509 erstmalig erwähnt. Das gesamte Gelände gehörte später zum Westfälischen Landeskrankenhaus bzw. dem Landschaftsverband Westfalen Lippe. 1973 wurde der Hof Upmann abgebrochen. An seiner Stelle entstanden der A WO-Kindergarten und die Büros der A WO-Kreisgeschäftsstelle.

47. Diese Federzeichnung von F. Lagemann zeigt den Bliek nach Osten zur Stadtkirche vom Hook aus gesehen. Vorn rechts das Haus des ehemaligen Superintendenten Meyer. Das Haus dahinter wurde im Zuge des Baues der Bodelschwinghstraße abgerissen, ebenso die Brunsmannsche Möbelfabrik. Links lugt durch die Baumkronen die frühere Bäckerei und Gastwirtschaft Kemper-Diersmann; Lengerichs ehemalige Herberge 'Zur Heimat', im Volksmund auch als 'Penne ' bezeichnet,

48. Die Möbelfabrik Brunsmann Im Hook Nr. 7 wurde am 6. Oktober 1876 gegründet. Das Geschäft wurde später wesentlich vergrößert durch den Ankauf des benachbarten Gartens der Friedrich-Jacob- Windmöllerschen-Stiftung. 1899 entstand die neue Werkstatt und 1907 wurde ein neues Maschinenhaus gebaut.

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