Lengerich in alten Ansichten Band 3

Lengerich in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Günter Teckemeier
Gemeente
:   Lengerich
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5338-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lengerich in alten Ansichten Band 3'

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59. Dieses Bild soll in Erinnerung rufen, daß an der Bahnhofstraße in der Nähe der katholischen Kirche ein Verkehrsgarten bestanden hat. Jahrelang versuchten Männer der Polizeistation Lengerich auf dem Marktplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus zu improvisieren, um Kindern Gefahren des Straßenverkehrs zu erläutern. Die Kreisverkehrswacht führte mit Unterstützung der Polizeibeamten einen Verkehrsunterricht mit Übungsfahrten durch.

60. Eine dringende Notwendigkeit war nach dem Zweiten Weltkrieg die Abstellung des Dammniederbruchs zwischen der ersten und zweiten Unterführung durch den Bau einer Vermauerung und Bepflanzung. Das Bild zeigt die sogenannte 1. Unterführung oder Bundesbahnbrücke. Mit zunehmendem Verkehr mußte dieses Nadelöhr verschwinden, der Neubau erfolgte. Im Hintergrund sind noch die fünf Schornsteine des ehemaliges Werkes IJ der Lengericher Dyckerhoff-Portlandzementwerke zu sehen.

61. Lengerich erhält im Jahre 1902 eine eigene Gasversorgung. Das nachstehende Foto zeigt die Gaserzeugungsanlage, mit dem neuen Wohn- und Verwaltungsgebäude. Bis zur Umstellung auf die Erdgasversorgung 1964 arbeitete diese Anlage an der Mühlenbreede.

62. Fortschrittlich waren die Lengericher bereits 1928129, als sie mit wenigen öffentlichen Mitteln eine Badeanstalt bauten. Einen Sturm im Stadtparlament gab es aber um den Bau des 'Tauchbeckens' . Die 'Lengericher Zeitung' forderte damals die Stadtvertreter zum friedlichem Tun auf, weil temperamentvolle Ausbrüche Einzelner zur Beschlußunfähigkeit im Rat geführt hatten.

63. Ein bedeutendes 'Bauwerk' für die Bevölkerung der Stadt Lengerich entstand in den dreißiger Jahren in Lengerich-Aldrup. Durch starken Wassermangel veranlaßt, wurde ein Städtisches Wasserwerk erbaut, das aus der unerschöpflichen "Teutowanne die Versorgung der Lengericher Bevölkerung mit Trinkwasser sicherte. Das 'Lengencher Wasserwerk ist 1963 in den Besitz des Kreiswasserversorgungsverbandes übergegangen.

64. Die 'Villa Schirp' an der Teekienburger Straße im Jahre 1961. Hier war eine Zeitlang der städtische Bauhof untergebracht. Später hat der Kreis das Grundstück gekauft, alle Gebäude abgerissen und den Kreisbauhof errichtet. Außerdern wurden hier Bedienstetenwohnungen erstellt.

65. Die Stadt Lengerich errichtete 1906 an der Bahnhofstraße die einklassige katholische Schule. Ein zweiter Klassenraum wurde im Jahre 1933 in einem neu erstellten Anbau eingerichtet. Erst 1955 wurde durch den Neubau einer katholischen Schule dieses Gebäude frei. Vorübergehend war hier der städtische Bauhof untergebracht, später wurde die Schule abgerissen.

66. Die alte Schule Lengerich - Ringel I steht seit vielen Jahren im Freilichtmuseum Mühlenhof in Münster. Unser Bild zeigt die 1823 in Ringel errichtete Schule, als sie 1954 zum Trecker-Unterstand wurde und der vorgebaute Windfang abgerissen und durch ein großes Scheunentorersetzt wurde.

67. Ehemalige einklassige Volksschule Exterheide. Um 1800 wurde im nördlichsten Teil der Bauerschaft Aldrup-Antrup die 1. Schule 'Up de Järkstenheehe' - Heide der Elstern - oder richtig, die Schule Exterheide , gebaut. Durch die Errichtung dieser Schule wurde gleichzeitig eine eigene Bauerschaft geschaffen. 1879 wurde ein neues Schulgebäude eingeweiht. Das Bild ist 1962 entstanden. Wegen sinkender Schülerzahlen wurde die Schule Exterheide 1965 aufgelöst und 1976 abgebrochen.

68. Der erste Lehrer an der Schule in Lengerich-Exterheide war Friedrich Heinrich Sundermann; geboren am 31. Oktober 1840 in Lotte, gestorben am 24. Mai 1925 in Lengerich, wohnte an der früheren Teekienburger Chaussee, südlich der Bashake. Er erhielt am 31. August 1907 aus der Hand Seiner Majestät Kaiser Wilhelm 11. den 'Adler der Inhaber des Königlichen Hausordens von Hohenzollern '.

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