Lenzkirch in alten Ansichten

Lenzkirch in alten Ansichten

Auteur
:   Bernd Schäzle
Gemeente
:   Lenzkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4759-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lenzkirch in alten Ansichten'

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6. Als am 6. März 1900 von der Zweiten Großherzoglichen Kammer in Karlsruhe der Gesetzentwurf für den Bau der Bahnlinie Kappelgutachbrücke-Lenzkirch-Bonndorf einstimmig genehmigt worden war, mußte für die Bahnhofsanlage Platz geschaffen werden. Das hieß: Verlegung des Urseebaches mit Lauf nach Norden und Einmündung in die Haslach weiterwestlich, wie heute.

Einige Grundstücksverhandlungen zogen sich in die Länge, sodaß noch einige Zeit bis zum BahnbauBeginn verrann.

7. Am 21. Mai 1887 wurde auf dem Bahnhof Titisee die Höllentalbahn bis Neustadt feierlich eingeweiht. 1897 wurde mit dem Weiterbau Neustadt-Donaueschingen begonnen. Nach 1903 Baubeginn des Abzweig ab Kappel-Gutachbrücke-Lenzkirch-Bonndorf.

Eingeweiht wurde diese Strecke inoffiziell (der Großherzog war erkrankt) am 24. September 1907; die Feierlichkeiten folgten dann am 25. Oktober 1907.

Auf dem Bild erkennt man die Bahnbauarbeiten am Trentschel. Dahinter der 'Simmele-Wanger-Hof', links dahinter der alte 'Hirschen' mit Metzgerei und Landwirtschaft.

Gruss aas Lenzkirch, bad. Sctiw.

8. Am 16. Oktober 1907 fuhr die letzte Postkutsche vom Großherzoglichen Postamt Lenzkirch über Kappel nach Kappel-Gutachbrücke. Im Hintergrund das bekränzte Haus der damaligen Weinhandlung Isele, zuvor Restauration 'Zum Kranz', später Blechnerei Bauer, heute Matt.

Die Posthalterei war zuletzt im 'Wangerhof' , letzter Posthalter war Heinrich Weber. Vor diesem, und zwar seit die Straßenverbindung von Freiburg über den 'Schwarzen Bären' in Viertäler (heute Titisee) Lenzkirch-Holzschlag, bzw. Lenzkirch-Dresselbach-St. Blasien, im Jahre 1813 zur Poststraße erklärt worden ist, war die Posthalterei im Gasthaus 'Zum Adler' , auch heute noch' Adler-Post'.

9. Als ersten 'Adler-Wirt kennen wir Johannes Thoma, der 1646 geboren wurde und im Jahre 1700 als Bürgermeister und Adlerwirt genannt wird. Er war der Enkel von 'Rößle' -Wirt Hans Thoma.

Der letzte Thoma, er hieß Lorenz, lebte von 1747 bis 1825, war Vogt und Adlerwirt und zugleich der erste Posthalter. Danach erscheint Isidor Ketterer, der die Tochter, Anna-Maria Thoma, geheiratet hatte. Ab 1836 fuhren die Postwagen einmal in der Woche von Freiburg nach Schaffhausen über Lenzkirch und auch zurück. Ab 1838 wurde dann die sogenannte Mallepost eingeführt, das heißt der Postwagen fuhr täglich von Karlsruhe über Freiburg und Lenzkirch nach Zürich und umgekehrt. Diese Reise dauerte von Zürich bis Lenzkirch elf, von Lenzkirch bis Karlsruhe zwanzig Stunden.

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10. Oberes Bild zeigt Lenzkirch über Unterlenzkirch hinweg vor dem 'Mittelberg' und 'BergerwaId' von Osten her gesehen vor dem Ersten Weltkrieg. Im Vordergrund das Unterlenzkircher Rathaus, dahinter das Schulhaus, wie rechts unten.

Die obere Ansicht wird von links nach rechts durchschnitten von der Bahnlinie mit Viadukt Lenzkirch Kappel-Grünwald - Kappel-Gutachbrücke - Neustadt. Links unten das 'Lädele', die Buchdruckerei und Papierhandlung von J osef Weisser , heute das Haus Schillinger .

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