Lenzkirch in alten Ansichten

Lenzkirch in alten Ansichten

Auteur
:   Bernd Schäzle
Gemeente
:   Lenzkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4759-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lenzkirch in alten Ansichten'

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26. Das Haus des Kommerzienrates Franz Joseph Faller war oft Aufenthaltsort und Treffpunkt hoher Persönlichkeiten. Franz Joseph Faller war Direktor der Strohhuthandelsgesellschaft 'FalIer , Tritscheller & Cie.'. Er war Vertrauensmann für das Zollparlament , Abgeordneter der Ersten Großherzoglichen Kammer in Karlsruhe und Reichstagsabgeordneter .

Er war Mitbegründer der Uhrenfabrik Lenzkirch und - zusammen mit seinem Freund Paul Tritscheller - der Initiator zum Bau der Höllentalbahn. Er starb 67jährig bei den Einweihungsfeierlichkeiten der Höllentalbahn im Bahnhof Titisee am 21. Mai 1887 im Begriff die Festrede zu halten.

27. Am 6. Mai 1491 verkauften die Herren von Blumegg die Herrschaft Lenzkirch an Graf Heinrich zu Fürstenberg. Ob es damals in Lenzkirch schon Märkte gab ist nicht erwiesen.

Mit Urkunde vom 5. April 1660, unterzeichnet von Graf Maximilian Franz von Fürstenberg, wurde das Recht verliehen in Lenzkirch alljährlich vier Märkte abzuhalten. Nämlich: Am ersten Montag in der Fasten, das ist der Hirschmontagsmarkt, am Osterdienstag, am Eulogiustag und am Michaelistag, das ist der Michaelismarkt (29. September).

Dieser allgemeine Markt wurde im Zentrum des Ortes durchgeführt, um das 'Wilder Mann' - und das 'Rößle'-Eck herum. Auf unserem Bild ist auch noch die Freitreppe des 'Rößle' zu erkennen, von welcher der Revolutionär Friedrich Hecker am 16. April 1848 zur Lenzkircher Bevölkerung sprach.

28. Der Viehmarkt wickelte sich auf der Wiese zwischen Metzgerei & Restauration F. Gromann und dem alten Rathaus an der Angelstraße ab. Dieser Markt wurde in den zwanziger Jahren noch gut besucht, wurde dann aufgrund der Wirtschaftskrise immer weniger und zu Beginn der dreißiger Jahre eingestellt.

Auf dem Bild zu erkennen ist noch der alte Saalbau beim Gasthaus 'Gromann', in welchem - außer Versammlungen - auch Bühnenveranstaltungen durchgeführt worden sind. Der Saal mußte 1934 einem Neubau (Nebenzimmer) weichen. Das Anwesen Gromann wurde 1972 abgebrannt; an seiner Stelle entstand der Gruges- Bau.

29. Paul Siebler-Ferry-Anlagen vor dem Ersten Weltkrieg mit Bliek auf den Bahnhof. Von links: einstöckiges Wohnhaus, angebaut an die zweigeschossige Bahnmeisterei, Gerätehaus, Fahrdienstleitung, Wartesaal, Güterabfertigung und Güterhalle. In den Obergeschossen waren Dienstwohnungen untergebracht.

Im Hintergrund der 'Strohberg' mit der Strohhütte. Dieses Stroh diente - wie bereits schon erwähnt der Strohhut - Handelsgesellschaft Faller, TritschelIer & Cie., als Rohstoff ihrer Erzeugnisse.

30. Das am 6. Juli 1930 eingeweihte Strandbad Lenzkirch. Im Zuge der Aufstauung des Schluchsees für eine Spitzenstromgewinnung für die Elektrizitätsversorgung, mußte auch Wasser aus dem Windgfällweiher, dem die Haslach den Zustrom verdankt, dem Schluchsee zugeführt werden.

Um Lenzkircher Wasserrechte teilweise auffangen und sichern zu können, verpflichtete sich das 'Badenwerk' zur Anlegung eines Stausees von 13 000 cbm Wasser im 'Schloßmättle'. Dieses Freibad gab dem Kurort Lenzkirch Auftrieb. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Verschrnutzung des Strandbadzuflusses immer gefährdender, sodaß das Bad für den Sommer 1967 nicht mehr geöffnet werden konnte. Das sofort in Angriff genommene Projekt eines beheizten Freischwimmbades konnte am 21. August 1969 seiner Bestimmung übergeben werden.

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