Lenzkirch in alten Ansichten

Lenzkirch in alten Ansichten

Auteur
:   Bernd Schäzle
Gemeente
:   Lenzkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4759-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lenzkirch in alten Ansichten'

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31. Fasnet der Museums-Gesellschaft um 1925 im Saal der 'Adler-Post'. Diese Gesellschaft ging aus dem 1838 gegründeten Lese- und Singverein, sowie aus der im Jahre 1843 gegründeten Lesegesellschaft zur 'Eintracht' hervor.

Zunächst schlossen sich 1848 die beiden Lesegesellschaften zum Leseverein zur Eintracht zusammen. Alljährlich wurden kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Deklamationen, Lesungen usw. veranstaltet. Die Umbenennung in Museumsgesellschaft Lenzkirch erfolgte erst 1922. Nur elf Jahre später, am 14. Juni 1933, wird der Vereinsname wiederum - wahrscheinlich auf den politischen Druck der neuen Machthaber hin - in Leseverein Eintracht umgeändert. Doch auch dies half nichts mehr, der Verein wurde am 11. Dezember 1935 aufgelöst, das Vermögen mußte an das 'WHW' (Winterhilfswerk) überwiesen werden.

Auf dem Bild links im Vordergrund ist der heute noch zitierte Friedrich Susemihl, er wohnte im heutigen Haus Grüner, gestorben 56jährig am 7. Juli 1929, zu erkennen.

32. Im Sommer 1928 spielten die Schulkinder, unter der Leitung von Hauptlehrer Julius Schmidt, am 'Sommerberg' auf einer Freilichtbühne das Märchen 'Schneewittchen' , das bei den Kurgästen Beachtung und ein erfreuliches Echo in der Tagespresse fand.

Seit dieser Zeit wird der Wald in diesem Teil des 'Sommerberges' - heute westlich des 'Hertie'Erholungsheims und der 'Georg- Karg-Anlagen' - auch Schneewittchen' -Wald genannt.

Das Schneewittchen spielte Mathilde Sperl, den Prinz Georg Günter.

33. Das alte Rathaus (heute Uhren-Frantz) mit Türmchen, das 1865/66, auch als Spritzenhaus, gebaut worden ist. Es diente als Rathaus bis 1909 und als Spritzen- und Gerätehaus für Feuerwehr und Rotes Kreuz bis zum 9. Oktober 1977, dem Tag der Einweihung des neuen Feuerwehr-Gerätehauses.

Links des Hauses ist der Schlauch-Trockenturm zu erkennen. Links davor, am Bach (Haslach), das heutige Gasthaus 'Schwarzwaldstüble', Fischer-Schneckenburger.

Dieses Haus wurde nach einem Totalschaden durch Brand am 28. Januar 1896 wieder aufgebaut. Die Brandursache war 'Zündeln' von Kindern in der Scheune.

34. Ortsteil Saig um 1915 vom Südhang des Hochfirst aus gesehen. Saig (von Scegga, Sege, Senke = Siedlung am Hang) gehörte ursprünglich zur Herrschaft Lenzkirch, war dann selbständige Gemeinde und wurde im Jahre 1974 - im Zuge der Verwaltungsreform - Ort steil der Gemeinde Lenzkirch.

Die Kirche St. Johann ist als Kuratie und Pfarrei sehr alt; ihr seelsorgerisches Gebiet reichte bis zum Feldsee und Feldberg. Nach Aufzeichnungen des ehemaligen Pfarrers Hermann Hildenbrand hat Papst Johann XXIII. (Papst von 1410 bis 1415, von einem Teil der Katholiken als Gegenpapst Gregor XII. anerkannt) auf seiner Flucht vom Konstanzer Konzil (1414-1418) in der Kirche in Saig eine Messe zelebriert.

Saig, bad. Schwarzwald 1000 m ü. d. M.

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35. Das Café 'Alpenbliek' , Saig, im Jahre 1928. Auf der Terrasse die Jugendgruppe des Schwarzwaldvereins, Ortsgruppe Lenzkireh, bei einer Rast auf einer Wanderung.

Das Haus ist heute ein gern und viel besuchtes Hotel und Gasthaus mit mehreren Gasträumen und - wie der Name schon besagt - einer herrlichen Fernsicht.

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