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Leutkirch in alten Ansichten Band 2

Leutkirch in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Emil Vogler
Gemeente
:   Leutkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1361-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leutkirch in alten Ansichten Band 2'

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EINLEITUNG

Ein zweites Bändchen 'Leutkirch in alten Ansichten'? Es ist schon ein Wagnis, zu versuchen, noch einmal die Zeit vor und nach der Jahrhundertwende in Postkarten und Aufnahmen lebendig werden zu lassen. In der Einleitung zum ersten Bändchen ist das Besondere dieses Zeitabschnitts gekennzeichnet als Übergang vom Bauern- und Handwerkerstädtchen voll Geruhsamkeit zu der Stadt, in der die Technisierung so vieles veränderte. So manches Gebäude ist seither verschwunden. Wer weiß noch, wie das Innere unserer Kirchen einst ausgesehen hat? Das Vereinsleben hat sich gewandelt. Und wer erinnert sich noch an den Ersten Weltkrieg?

Das neue Bändchen aber setzt auch einige neue Akzente. An Bildern einiger Häuser von einst soll gezeigt werden, wie sich ihr Gesicht unter dem Einfluß der Denkmalpflege gewandelt hat, wie die Erkenntnis der Wichtigkeit der Erhaltung des Gesichts der Stadt zum Beispiel altes Fachwerk unter dem Verputz hervorgeholt hat, wie aber auch vollkommen Neues das Alte verdrängt hat. Dies soll an einigen Beispielen gezeigt werden.

Und: Seit Leutkirch Große Kreisstadt geworden ist, gehören zu ihm acht Gemeinden rund um die Stadt. Sie legten, schon lange bevor sie eingemeindet wurden, Wert darauf, eigene Bildpostkarten ihres Dorfes

herauszubringen. Es gab unter ihnen sogar Luftkurund Badeorte! Ihre Postkarten aus der Zeit der Jahrhundertwende gehören nun natürlich auch in diese Bildersammlung.

Viele der gezeichneten Postkarten stammen aus der Hand von Eugen Felle, Isny. Er hielt nicht nur alte Burgen, Stadtmauern und Stadttore, unter anderem auch die von Leutkirch, fest, sondern in der Zeit, da die Ansichtskarten aufkamen, auch Städte und Dörfer und ihre Sehenswürdigkeiten, oft in recht origineller Weise. Das gibt ihnen ihren besonderen Reiz gegenüber den Ansichtskarten, die auf fotografischen Aufnahmen beruhen.

Zum besseren Verständnis sind den Bildern ergänzende Texte beigegeben. Sie erinnern auch an Persönlichkeiten, die einst in der Stadt eine Rolle spielten. Es war nicht ganz einfach, wieder so viele Postkarten und Aufnahmen aufzuspüren. Ihre jahrelange Sammlung für das Stadtarchiv hat sich gelohnt. Sie war nur möglich durch die Mithilfe von privater Seite. Allen, die dazu beigetragen haben, sei herzlich gedankt. Sie haben es ermöglicht, das Bild vergangener Zeiten, im ersten Bändchen begonnen, zu ergänzen und abzurunden. Möge auch dieses zweite Bändchen wieder viele Freunde finden!

Emil Vogler

1. Leutkirch 1896: Die typische Postkarte vor der Jahrhundertwende. Das Städtchen rnit seinen drei Türmen schmiegt sich an seinen Hausberg, die bewaldete Wilhelmshöhe. Beim Rathaus mit seinem neugotischen Kastenbrunnen spazieren die Leute auf und ab, Vor dem Ratschreibereigebäude hält ein Postwagen. Die Mohrenbrücke wird noch von drei Öllatemen beleuchtet. Über der Eschach steht das Schreibwarengeschäft Rieger, in dessen Verlag diese Postkarte erschien, Köstlich der gereimte Dankesgruß, den der Schreiber etwas abwandelte. Aus der 'wohlbekannten alten Schachtel' machte er 'die gute alte Tante'.

2. Noch ein Bliek auf die Stadt. Die Wilhelmshöhe scheint etwas in die Höhe gewachsen zu sein. Wie eine rnächtige Pyramide baut sie sich hinter der Martinskirche und dem alten Kloster auf. Eugen Felle von Isny, der 1894 die Karte zeichnete, dachte dabei wohl an seinen Schwarzen Grat! Er vergaß natürlich auch nicht das gemütliche Bähnle, mit dem er so oft von Isny nach Leutkirch herunter fuhr, wo er ja auch die alten Tore und Türme frei nach Merian liebevoll im Bild festgehalten hatte. Diesmal ist auch Schloß Zeil dabei, das beliebte Ausflugsziel. Die Palmen, Blumen und Sträucher, die das Schloß umrahmen, deuten den herrlichen Schloßgarten an.

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3. Leutkirch 1898: Die findigen Postkartenhersteller bringen immer neue Zusammenstellungen. Diesmal steht der Bahnhofvorplatz mit den Findlingen, die beim Ausgraben des Bahneinschnitts nach Heggelbach zu Tage karnen, im Mittelpunkt. Links oben ist an die evangelische Kirche noch die Sakristei angebaut, neben der das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/1871 steht. Und dann das Panorama von der Wilhelmshöhe! Vorn Hochvogel bis zum Säntis grüßen die Berge. Vorn Pavillon auf dem Schänzle hatte man einen herrlichen Rundblick. Aber die Bäume davor sind gewachsen, und der Pavillon ist lange verschwunden.

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4. Im Jahre 1899 hat Felle die Stadt von anderer Sicht aus gezeichnet, nämlich von Südwesten her. Lang zieht sich die Stadt hin, vorn Furtenbachschlößchen bis hinunter zur Schützenhalle. Diesmal fährt das Zügle - es darf natürlich nicht fehlen - nach Aulendorf. Der andere Bliek geht von der allerdings erst 1905 gepflanzten Schillerlinde auf der Schillerhöhe aus. Hinter dem spitzen Boekturm steht der machtige Neue Bau, damals Schulhaus mit Turnhalle. Dahinter grüßen die Berge. Das eben fertiggestellte Bezirkskrankenhaus muß natürlich auch vorgezeigt werden! In der Mitte der Karte grüßt auf dem Wappenschild die Leutekirche. Den Reichsadler hat Felle allerdings vergessen.

5. Leutkirch ist seit 1889 'Eisenbahnknotenpunkt'! Die Bahnlinie Leutkirch-Memmingen hat Felle aus der Vogelschau festgehalten. Ist er etwa mit dem Zeppelin, den er hoch darüber schweben läßt, gefahren? Die Fahrt durch das malerische Aitrachtal, auf beiden Seiten begleitet von bewaldeten Höhenzügen, vorbei an Schloß Altmannshofen und der Ruine Marstetten, hinüber über die Iller, führt über eine der schönsten Strecken der Allgäubahn, Man nennt die Strecke auch die 'Fürstenbahn', weil sie hoheitsvolle Bogen hinüber nach Schloß Zeil und Schloß Tannheim macht.

c::::::::J ß ahn Le u tkirch -Memmingen

o aus der Vogelschau 0

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6. Im Jahre 1889 wurde für den 'Eisenbahnknotenpunkt' das bis heute unverändert bestehende Bahnhofsgebäude erbaut, ein stattlicher Bau, der inzwischen zum erhaltenswerten Baudenkmal aus der Zeit vor 1900 geworden ist, Und die Lokomotive? Wie aus Großmutters Bilderbuch! Stolz reckt sich der schlanke Schornstein in die Höhe. In dem mächtigen Kohlenwagen sind sicher eine Menge Kohlen verstaut. Der Personenwagen von 1889 hat sich dagegen auf der Allgäubahn recht lange gehalten! Schade, daß wir kein Eisenbahnmuseum für das nette Zügle haben!

7. Schade, daß man den Lokomotivschuppen abgebrochen hat! Er hätte sich so gut als Museum für das Zügle geeignet, Neben dem Bahnübergang in der Wangen er Straße ist er gestanden und diente als 'Garage', in der die Lokomotiven 'übernachteten'. Auf der großen Drehscheibe rechts dahinter brachte man sie, wenn sie rückwärts herausfuhren, wieder mit der 'Schnauze' in Richtung Bahnhof. Im linken Teil des Schuppens hatten die Lokführer und Schaffner ihre Schlafstätten, wenn sie mit dem letzten Zug, dem 'Lumpensammler', hier ankamen. Doch er hat ausgedient, Der Bagger geht ihm rücksichtslos zu Leibe.

8. Das stolze Gebäude mit den Rundbogen im Erdgeschoß war ursprünglich der vordere Teil des Zehntstadels des Spitals. Die Stadt baute diesen Teil um, und unten zog die Feuerwehr ein. Ab 1870 aber stand im ersten Stock ein großer Saal für Gewerbeausstellungen zur Verfügung, Daher bekam das Gebäude die Bezeichnung 'Gewerbehalle'. Hier stellten in erster Linie die Schreiner ihre Möbel aus. Die Ausstellungen müssen sich aber nicht sehr gelohnt haben. Doch beim landwirtschaftlichen Fest 1879 baute man hier eine viel beachtete milchwirtschaftliche Ausstellung auf, die sogar von König Kar! besucht wurde. Auch Theateraufführungen und Konzerte fanden hier statt. Erinnert sei an die Feier zum 100. Todestag von Friedrich Schiller und die Aufführung von 'Schillers Glocke' des Komponisten Romberg. Der Name 'Gewerbehalle' hielt sich trotzdem lange.

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