Leutkirch in alten Ansichten Band 3

Leutkirch in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Emil Vogler
Gemeente
:   Leutkirch
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3067-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Leutkirch in alten Ansichten Band 3'

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19. Die Haumühle hatte ihren Namen von der Familie Hau, die von 1580 an fast hundert Jahre die Mühle besaß. Letzter Besitzer war Andreas Leiprecht, der stolz sein Familienwappen über den Eingang setzte. Das stattliche Mühlengebäude fielleider der Verbreiterung der Kempter Straße zum Opfer.

20. Müller Andreas Leiprecht füllt hier eben Mehl in die großen Säcke ab. Er hatte seine Mühle längst vom Wasserrad auf Turbinenantrieb umgestellt. Die dazu nötige Wasserkraft lieferte der Stadtbach, der einmal auch die Geißlermühle und die Stadtmühle antrieb.

21. Auf den Bleichwiesen mäht der Bleicher Weixler mit seinen zwei Braunen. Hier lagen einst die Leinwandstücke der zahlreichen fleißigen Leutkircher Weber, bevor sie in die Welt hinausgingen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts wurden die Weber mehr und mehr von den Textilfabriken verdrängt. Der Flachsanbau hörte im Allgäu auf. Aus dem Bleicher wurde der Landwirt Weixler. Heute steht hier das Carl-Josef-Altenheim,

22. Die Maschinenfabrik Neuner, 'nach der Natur' gezeichnet von E. Felle 1892. Sie wurde von den Schlossern Neuner und Briegel 1848 als erste Leutkircher Fabrik gegründet und entwickelte sich zu einem Betrieb, dessen mehrfach ausgezeichnete landwirtschaftlichen Maschinen bald auf vielen Bauernhöfen im Allgäu und Oberland zu finden waren.

Leutkirch i. Allgäu.

23. Wir schauen vom Viehmarktplatz hinein in die Untere Torgasse. Rechts das Haus des Torbeeks Rau, angebaut an die Stadtmauer, deutlich zu erkennen an dem Vorsprung über dem ersten Stock. Links die Wirtschaft 'Zum Sieben Hansen' der Familie Weixler, die auch eine Bürstenfabrik betrieb. Dazwischen stand einst das Untere Tor mit dem 'ArmeSünder-Glöckchen' .

24. Der imposante Bau des 'Löwen' darf nicht fehlen. Eine der ältesten Wirtschaften, lange mit Brauerei, war Vereinslokal, Im Saal feierte der Sängerkranz jährlich seinen Ball. Nachdem die Stadt den 'Löwen' gekauft hatte, baute sie den rechten Flügel (Stall und Scheune) in Wohnungen um. Nun ist er verschwunden und hat dem 'Löwen-Center' Platz gemacht.

2S. Wer erinnert sich noch an dieses Haus in der Eschachstraße? Die Fässer vor dem Haus weisen auf den Küfer hin, das große Scheunentor darauf, daß er daneben Landwirtschaft betrieb. Besitzer war der Küfer Zettler, den man besser unter dem Namen 'Schwungküfer' kannte.

26. Gehen wir weiter in die Webergasse, wo die Stadt nach einem Brand um 1750 ein Reihenhaus für vier Weber baute, das 'neu Haus' in der Webergasse. Unten im Haus war die Weberdunk. Die Weber haben schon lange aufgehört. Im linken Hausteil zog der Bäcker K. Wassermann ein. Das Schild über der Haustüre weist darauf hin, daß er eine Handspritze für Brandfälle bereit hatte.

27. Ein anderes Bäckerhaus steht am Schlotterbach. Man nannte den Bäcker den 'Heubeek'. Der Name hatte aber nichts mit Heu zu tun, sondern ging auf den früheren Besitzer namens Haid zurück. Sein Name wurde zum Hausnamen, auch als die Besitzer wechselten (Weixler, Magenau) und das Erdgeschoß einen richtigen Laden erhielt.

28. Weit unten in der Memminger Straße steht das Leprosenhaus. Es wurde schon früh, weit ab von der Stadt, für Kranke mit ansteckenden Krankheiten erbaut. An der Ecke war das Standbild des St. Leonhard angebracht, dem auch die einst daneben stehende Kapelle (abgebrochen 1818) geweiht war. Heute ist es Wohnhaus für bedürftige Familien.

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