Lichtenau in alten Ansichten

Lichtenau in alten Ansichten

Auteur
:   Gerda Hruschka
Gemeente
:   Lichtenau
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3459-0
Pagina's
:   160
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Lichtenau in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

- ..

oCichfena.' bei .fInsóach.

40. Auf der unteren Hälfte der Postkarte sehen wir ein seltenes Bild von der Ansbacher Straße. Die Südseite ist völlig unbebaut, und wir können ahnen, welchen herrlichen Bliek die Bewohner der 'Vorstadt' über die Rezat in Richtung Festung hatten. Durch die weißen Geländer gut sichtbar, sieht man den Fußweg, der vom Erch über das Wehr des Mühlbaches (nicht sichtbar) bis zur Rezat über eine Fußgängerbrücke zur Ansbacher Straße führte. Ganz links sind wieder das frühere Oberbeamtenhaus und heutige Rathaus zu sehen, sowie die hohe Gartenmauer und die Schuppen an der Spitze Ansbacher Straße/Birkenallee. Dann kommt mit dem Giebel nach vorne das Anwesen Knörr.

Das nächste freistehende Geäude ist das Gasthaus Kroner, das erst nach 1925 die Bezeichnung Wirtschaft 'Zur Post' erhielt. Dann kommt die Einmündung des Steinweges und anschließend die aneinandergebauten Gebäude des Baugeschäftes Moezer. Ganz rechts am Bildrand ist die Schule zu sehen, die ohne Gemeindemittel vom Staat für Lichtenau 1885 errichtet worden ist.

Lichtenau bei Ansbach.

Ansbacher-Straße.

41. Am 22. August 1925 entstand dieses Foto vor dem Gasthaus Kroner. Es zeigt den Arbeiter- und Unterstützungsverein mit Vorstandschaft und Ehrenjungfrauen. Vielleicht erkennt mancher Lichtenauer seine Großmutter oder Großvater auf dem Bild wieder. Der Verein war 1900 aus der Notlage der damals sozial schlecht gestellten Arbeiterschaft heraus gegründet worden. Bei der Gründungsversammlung trugen sich 12 Tagelöhner und 1 Schuhmacher als erste Mitglieder ein. Sie kamen aus Sachsen, Herpersdorf und Langenloh. 1909 wurde die erste Vereinsfahne beschafft und 1967 die zweite. In der Hauptsache kommen die Mitglieder des Vereins in den Genuß der Krankenunterstützung und ab 1924 erhalten sie aus einer Sterbegeldkasse einen Zuschuß.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde eine Sterberente von 45 DM an die Angehörigen der gefallenen Mitgliedern gepflegt; im Mai 1934 wurde der erste Ausflug in die Fränkische Schweiz unternommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen zu dem jährlichen Ausflug noch verschiedene Tänze, Kameradschaftsnachmittage und Weihnachtsfeiern.

Die längste Zeit als Vorstand fungierte Konrad Wittmann, der 1953 für 50jährige Vereinsführung geehrt wurde. Der höchste Mitgliederstand wurde unter dem Vorsitz von Georg Bauer erreicht. Zur Zeit gehören dem Verein 140 Mitglieder an.

42. Diese Luftaufnahme entstand vermutlich im Jahre 1929. Dem Betrachter fallen sofort die ungeteerten hellen Straßen im Ort auf. Bei dem sichelartigen Straßenzug auf der linken Bildseite handelt es sich um die Wattenbacher Straße (Stiel) und den Rutzendorfer Weg (Schneide). Am Anfang des Rutzendorfer Weges stehen schon die vier Anwesen Moezer, Kronberger, Wörlein und Kernstock.

Ganz hinten rechts am Rutzendorfer Weg befindet sich das landwirtschaftliche Anwesen Neuser, vormals Pfeiffer. Sehr deutlich sieht man das am Westausgang gelegene Schreiner- und Sägewerk Moezer und etwas weiter oben die Orte Volkersdorf und Sachsen mit der Kirche. Rechts, etwa in Bildrandmitte, ist die Gärtnerei der Anstalt zu erkennen.

43. Der Grund für den Neubau dieses Hauses war einmal der persönliche des Aufsehers Johann Dörwald, der seiner Familie ein neues Heim bieten wollte, und der zweite, daß die Post in Lichtenau dringend neue Diensträume benötigte. Der zunehmende Postverkehr vor dem Ersten Weltkrieg hatte dazu geführt, daß die von der Apotheke ins Untere Torhaus verlegte Postagentur in dem einzigen kleinen Raum die Dienstgeschäfte kaum mehr abwickeln konnte. Die Postbenutzer mußten teilweise durch ein Schalterfenster im Torbogen (was man heute noch sehen kann) abgefertigt werden. Zwei Jahre lang befand sich dann die Postagentur im Haus 65 1/2 (Nebengebäude des Anwesens Leuchs, heute Leisker), und am 29. August 1914 zog sie in das abgebildete Haus, Ansbacher Straße 5 ein, in dem sie nunmehr als Zweigpostamt noch heute untergebracht ist.

Auf der Fotografie stehen hinter dem Zaun die Töchter des Aufsehers Dörwald, und ein Postbote begibt sich gerade mit seinem Dienstfahrrad auf Zustelltour . Das Haus ist mit Backsteinen aus der hiesigen Lehmgrube an der Unterrottmannsdorfer Straße errichtet. Noch heute erzählt die Besitzerin, daß die Maurer zum Bauen Handschuhe anziehen mußten, da die Steine so heiß aus dem Ofen direkt auf die Baustelle kamen, weil Eile geboten war. Der Erste Weltkrieg hatte bereits begonnen, und der Baumeister hatte praktisch schon den Einberufungsbescheid in der Tasche.

44. Die 'Gesamtansicht' auf dem oberen Bild ist von Südosten aus aufgenommen und zeigt die Rückseite der Wattenbacher Straße. Das Gebäude ganz links ist das heutige Annwesen Fetzer. Der Kaufmann und Gutsbesitzer Johann Port baute es im Jahre 1914. Port besaß das landwirtschaftliche Anwesen Hausnr. 34, heute Am Wallgraben 4 und Kirchenweg 8. Nach dem Verlust seiner Söhne und seiner Frau hatte er wohl die Freude an d

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek