Lienen in alten Ansichten Band 1

Lienen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Schmedt
Gemeente
:   Lienen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0794-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lienen in alten Ansichten Band 1'

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59. Bei dem im Mittelfeld des Bildes in der linken Bildhälfte erscheinenden Weg handelt es sich um den Malepartusweg zum Berg hin. Ganz rechts ist die 1901 gebaute Gastwirtschaft 'Lindenhof" (heute Baumhöfener) zu erkennen. Der Bahnkörper der gleichzeitig eröffneten TWE, der von links nach rechts durch das Bild verlaufen müßte, ist nicht auszumachen. Die Aufnahme könnte etwa um 1905 vom Waldrand des Teutoburger Waldes aus in der Nähe der heutigen Pension Utlaut gemacht worden sein.

60. Das Wasser des Lienener Dorfteichs floß ehemals durch den Mühlenbach nach Süden, der nördlich des Hofes Oberdalhoff nach Westen abbog. Schließlich mündete er in den Holzhausener Mühlenbach, nachdem er das Wasserrad der Stegemann'schen Mühle (früher Haus Kirstapel) in Bewegung gesetzt hatte. Heute ist der gesamte Bachlauf bis fast an die Kattenvenner Straße verrohrt, da er auch das Oberflächenwasser aus der Dorfkanalisation zur Kläranlage südlich des Hofes Wortmann-Kammann führt. Die Aufnahme stammt von 1894.

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61. Die Aufnahme ist wahrscheinlich um 1900 vom Hof Aldrup-Blömker her gemacht worden. Im Vordergrund rechts der Gasthof Determann (heute 'Jägerhof'). Im Hintergrund links überragt der 'Große Freden' östlich Iburgs das Bild.

62. Die Aufnahme wurde etwa 1900 vom heutigen Verbindungsweg zwischen der Friedhofstraße und der Kläranlage her gemacht. Rechts ist das Gehöft Lührmann zu erkennen, links der Hof Börger am südlichen Dorfrand.

63. Seit 1901 hatte das Dorf Lienen einen Bahnhof an der eingleisigen Teutoburger-WaldEisenbahn (TWE) von Ibbenbüren nach Gütersloh und weiter nach Hövelhof. Der Lienener Bahnhof lag nördlich des Dorfes an dem Fahrweg nach Holperdorp, der damals noch über die sogenannte 'Steinerne Treppe' (nördlich der heutigen Pension Utlaut am Waldrand) führte. Daher wurde die Holperdorper Straße zur Bahnhofstraße. Vorn liegt der Hof Kriege (Krüzbur Kriege), dahinter Haus Hunsche und schließlich die Gastwirtschaft Holtmeier (heute Baumhöfener) am Bahnhof.

64. Von 1901 bis 1967 gehörten die kleinen Dampflokomotiven (Tenderlokomotiven) und Personenwagen mit offenen Perrons an beiden Seiten zum gewohnten Bild der Landschaft des südlichen Teck1enburger Landes. 1966 wurde die Personenbeförderung auf der TWE in unserem Raum eingestellt und von Bussen der VKT (Verkehrsgesellschaft Kreis Teck1enburg) übernommen. Der Güterverkehr rollt nach wie vor über das Gleis der TWE. Die Güterzüge werden aber nicht mehr von Dampfloks, sondern von Dieseltriebwagen und Dieselloks gezogen.

65. Nördlich des Dorfes liegt an der Holperdorper Straße unmittelbar südlich des TWEGleises der Hof Pellemeyer. Diese Aufnahme von etwa 1915 zeigt die Bauernfamilie neben typischen Ackergeräten wie Pflug, Egge und Ackerwagen. Ein Fahrrad war um 1915 ein noch nicht alltäglicher Besitz. Ob der Hofname von Kapellen-Meier abzuleiten ist, bleibt ungewiß.

66. Der Hof Tiemann hatte zehn Heuerhäuser, der Hof Schowe in Kattenvenne sogar zwölf. Die Zahl der Heuerhäuser stellte um 1900 einen Maßstab für die Größe und Bedeutung des Hofes dar. Bauer Tiemann, hier mit der langen Pfeife, war eine Respektsperson, der 1907 bei dem Kaiserbesuch in Tecklenburg anläßlich der 200jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Tecklenburg zu Preußen dem damaligen Kaiser Wilhelm Il. den Pokal mit Wein überreicht haben soll. Der Volksmund weiß zu berichten, daß er vorher mit seinem Daumen eine sich verirrte Wespe aus dem Pokal entfernen mußte. Wilhelm Tiemann wurde 1927 geehrt, weil er 50 Jahre lang ununterbrochen als Gemeindevorsteher tätig gewesen war.

67. Die Bauernfamilie steht hier etwa 1905 in Arbeitskleidung vor dem alten Hof in Kattenvenne. Bei dem Baum rechts, wahrscheinlich einer Linde, hat man Stamm und Äste beschnitten, und die Zweige sind aus dem alten Stamm emporgewachsen. Man bezeichnet solche Bäume als 'Kopphucht'. Um Weidengerten zum Korbbinden zu bekommen. wurden oft Weidenbäume so gestutzt.

68. Das 'Vierständerhaus' , plattdeutsch 'up hauge Weige' genannt, hat vier Ständerreihen, die lang durch das Haus verlaufen und das Dach tragen. Dadurch sind die Seitenwände so hoch wie die Dielentür. Den Gegensatz dazu bildet das Zweiständerhaus (vergleiche die beiden vorigen Bilder), bei dem das Dach an den Seiten heruntergezogen ist. Der Hof Rohlmann-Krützrnann (heute Hörsken) brannte 1945 in der Zeit der Besetzung unserer Heimat durch die Engländer ab. Von diesem Hof stammt der Initiator der Heirnatbewegung des Kreises Tecklenburg, der Lehrer Fritz Rohlmann, der schon 1920 mit großem Erfolg einen ersten Heimattag in Westerkappeln durchführte,

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