Lienen in alten Ansichten Band 1

Lienen in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Friedrich Schmedt
Gemeente
:   Lienen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0794-5
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lienen in alten Ansichten Band 1'

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Gru13 aus Katterwanne

79. Bei Eröffnung der 'Staatsbahn' von Münster nach Osnabrück irn Jahre 1871 erhielt die Bauerschaft Kattenvenne einen Bahnhof. Durch die Anlage der Haltestelle irn bis dahin freien Feld entstand in Kattenvenne ein Kirchdorf, das aber immer verwaltungsmäßig zur Gemeinde Lienen gehört hat. Die Schranken am Ubergang der Straße Ladbergen-Glandorf (heute B 475) mit dem Stellwerk und dem Gasthof Daweke (heute Vogelsang) trennten hier damals noch die Gemeinden Lengerich und Lienen.

Gruß aus Kattenvenne

80. Das Bild, aufgenommen um 1910, zeigt die Straße Ladbergen-Glandorf östlich der Bahnüberführung in Richtung Lienen. Die Gastwirtschaft Gravemeier liegt rechts der Straße, links vorn die Gastwirtschaft Neseker (Sprengelmeyer). Rechts im Vordergrund zweigt die Schweger Straße ab, die am Bahnhof vorbeiführt. Der Ort Kattenvenne entstand erst nach Inbetriebnahme der Bahnlinie von Münster nach Osnabrück im Jahre 1871, wohl als Versorgungsbahnhof für den Raum bis Ladbergen und Glandorf sowie Schwege. Noch in den dreißiger Jahren gab es von Glandorf nach Kattenvenne eine Postbusverbindung zu den Zügen.

81. Im Jahre 1911 machte das Luftschiff 'Viktoria Louise', nach der damaligen deutschen Kaiserin benannt, eine routinemäßige Fahrt über unsere Heimat. Dabei überflog es auch Lengerich und Kattenvenne. Dieses Bild wurde wahrscheinlich zur Erinnerung an den Besuch des Zeppelins später angefertigt. Die Aufnahme wurde von der Straße LadbergenG1andorf aus gemacht. Links vor der Kirche ist das evangelische Pfarrhaus zu sehen und links daneben Geschaft und Gastwirtschaft Hußmann.

82. Am Bahnhof Kattenvenne entstand zunächst ein kleines provisorisches Stationsgebäude, das später vom Bahnmeister bewohnt wurde. Die Colone Neseker und Schowe bauten die ersten Häuser am Bahnhof. Im Jahre 1888 baute sich H. Hußmann ein zweistöckiges Haus in der Nähe der Kirche. Dazu gehörte auch eine Scheune. Er betrieb in dem Haus eine Wein-, Bier- und Kaffeewirtschaft und auch ein Kurzwaren- und Manufakturgeschäft. Dieses Foto zeigt das alte Haus Hußmann, das später oft umgebaut und erweitert wurde, bis daraus ein ländliches Kaufhaus geworden war.

83. Luftbild von Kattenvenne aus dem Jahre 1933. Links oben auf dem Bild ist die Bahnlinie zu erkennen, in der Mitte die 1887 erbaute evangelische Kirche mit Pastorenhaus dahinter und rechts Geschäft und Gastwirtschaft Hußmann. Das neue Gebäude der Spar- und Darlehnskasse Kattenvenne ist soeben bezogen worden (hinter Hußmann). Links in der Mitte des Bildrandes erscheint das Gebäude der Molkerei Kattenvenne. Die Straße von Lienen nach Ladbergen durchzieht den Hintergrund des Bildes.

84. Östlich des Ortskerns von Kattenvenne standen links und rechts der Schweger Straße drei große Buchen, die man als 'Buchentor' bezeichnete. Hier ist im Hintergrund das Anwesen Hußmann zu erkennen, und links erscheint eine Sandsteinmauer als Einfriedigung des neuen Friedhofsteils, die dem alten Friedhof gegenüberliegt.

85. Winterliches Kattenvenne, um 1925. Die Schweger Straße führt vom Bahnhof zur Kirche und weiter zum Kirchdorf Schwege. Links lugt das Pastorenhaus hinter mit Rauhreif überzogenen Bäumen hervor, die Gastwirtschaft Hußmann erscheint im Mittelfeld des Bildes.

86. Die Heuerleute in den Heuerhäusern der Bauernhöfe betrieben eine kleine Landwirtschaft für sich. Da sie keine Eigentümer waren, mußten sie zufrieden sein, wenn sie für sich und ihre meist große Familie genügend zu essen hatten und sich kleiden konnten. Für ihre Ackergeräte konnten sie sich keine Fachwerkscheune bauen, sondern mußten sich damit bescheiden, eine aus unbeschnittenen Balken gefügte Dachkonstruktion mit Heideoder Erdplaggen und Stroh zu decken, um damit die Geräte gegen Nässe und Wind zu schützen.

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87. Die Straße vom Bahnhof nach Schwege führt hier auf den Dorfkern mit Kirche und Gasthof Hußmann zu. Links ist das Pastorenhaus von Bäumen verdeckt. Die alte Frau im Vordergrund des Bildes trägt die typische Alltagskleidung der landwirtschaftlich orientierten Bevölkerung: eine große Schürze über dem knöchellangen Kleid und dazu Holzschuhe.

88. Durch den Bau der eingleisigen Bahnlinie von Lengerich nach Gütersloh, der Teutoburger-Wald-Eisenbahn, erhielt auch die der Gemeinde Lengerich am nächsten liegende Bauerschaft Höste eine Haltestelle, die man stolz als 'Bahnhof Höste' bezeichnete. Die Fahrkarten mußte man an der Theke der dort errichteten Gastwirtschaft August Schmiemann kaufen. Die vorgebaute Veranda sollte wandernde oder mit der Bahn reisende Sommergäste aufnehmen.

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