Lienen in alten Ansichten Band 2

Lienen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hanna Schmedt
Gemeente
:   Lienen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6560-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lienen in alten Ansichten Band 2'

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99 Dieses Foto zeigt den Lehrer Gustav Jasperbrinkmann, der 43 [ahre, von 1906 bis 1949, an der alten und neuen Schule Lienen-Meckelwege tätig gewesen ist. Wahrscheinlich um 1920 aufgenommen, gibt das BildAufschluß über die damalige Mode der Herren. Man trug die lange [acke, den 'Gehrock', den steifen Kragen, 'Vatermörder' genannt, den runden steifen Hut. Die lange Pfeife gehörte dazu.

100 Als Sanitätsgefreiter aus dem Garnison-Lazarett Münster schickt im Ersten Weltkrieg der junge Lehrer Fritz Finkener 1915 dieses Foto als Pfingstgruß seinen Lienener Freunden. Es zeigt ihn in Uniform mit seiner Frau und seinen Kindern. Fritz Finkener ist noch heute bei den ehemaligen Schülern, den älteren Kollegen und vor allem bei den Imkern unseres Raumes unvergessen. Von 1906 bis zu seinem Tode 1942 war er an der einklassigen Bauerschaftsschule Lengerich-Ringel tätig, deren Schüler auch zur Kirchengemeinde Kattenvenne gehörten. Naturwissenschaftliche Studien ließen ihn nicht mehr los. Er bemühte sich, den naturkundlichen Unterricht auch an Landschulen den modernsten Bedürfnissen anzupassen und hatte oft Gruppen von Kollegen und Fachwissenschaftler in seiner

Schule zu Besuch. 1912 gründete er den Imkerverein in Kattenvenne. 1934 wurde er als Beisitzer in den Vorstand des Westfälischen Imkerverbandes berufen.

1 OlEin Foto aus früheren [ahren. Im Hintergrund die Kirche von Kattenvenne. Mit einem Pferdegespann wurden die Milchkannen von den Höfen geholt und zur Weiterverarbeitung zur Molkerei gebracht. Heutzutage läuft alles maschinell: das Melken, der Weg der Milch von der Kuh über die Leitung zur Kühlwanne, das Absaugen der Milch aus der Kühlanlage des Hofes in den Kühltankwagen. Die kleineren Molkereibetriebe wurden aufgelöst, so auch die Molkerei in Kattenvenne.

102 Bis 1965 waren noch auf allen Äckern die aufgestellten Stiegen mit den Korngarben zu sehen. Harte Arbeit war es, das Korn einzuholen. Mit der Forke wurden die Garben auf den Leiterwagen verpackt. Das Bepacken des Wagens mußte gekonnt sein, damit er Balance hielt.

103 Der geschmückte Erntewagen vor dem HofSchlingermann steht bereit für den Festumzug zum Erntedankfest 1934/3 S. In zünftiger Arbeitskleidung mit Holzschuhen, einer 'Hulda' auf dem Kopf (Sonnenschutz für die Frauen), stehen die Helfer mit Flegel und Harken vor dem Wagen.

104 Harte körperliche Arbeit hatten die Menschen in den früheren [ahren auf dem Lande zu leisten, Arbeiten, die jetzt zum größten Teil durch Maschinen ersetzt werden. Aber sie wußten früher auch zu feiern innerhalb der Verwandtschaft, der Nachbarschaft, in den Vereinen. Da gab es große Hochzeiten, Holskenbälle, Schützen- und Kriegerfeste, Zusammenkünfte nach getaner Arbeit. Dabei durfte die Musik nicht fehlen. Überwiegend spielte jemand den 'Treckebüel', die Ziehharmonika, und vielleicht ein zweiter Spieler die Teufelsgei ge. Dieses Foto zeigt uns ein musikalisches Trio aus dem [ahr 1927 mit bekannten Bewohnern der Bauerschaft Lie-

nen-Holzhausen. Van links nach rechts: Ella Niemeyer verh. Lienenklaus mit Mandoline, Willi WeitzeI mit Ziehharmonika und Ernst Blömker mit Geige.

105 Bei großen Hochzeiten auf dem Lande kam die Köchin auf den Hof, um das große Festmahl herzurichten. Viele junge Mädchen standen ihr bei ihrer Arbeit zur Seite. So erlernten sie das Kochen. 1934 wurde diese Aufnahme von den jungen Kattenvenner Mädchen gemacht, die auf einer Hochzeit als Helferinnen dabei waren.

106 Idyllisch liegt der sogenannte 'Baumhöfeners Teich' an der Straße von tienen nach Kattenvenne in der Bauerschaft Lienen-Holzhausen. Dieser Stauteich, vom Mühlenbach gespeist, wurde gestaut für den früheren Mühlenbetrieb der 'Neuen Mühle' (de nigge Müehle) ader 'Baumhöfeners Mühle'. Heutzutage wird er von den vorbeifahrenden Autofahrern kaum wahrgenommen.

107 Das letzte Wasserrad für'Baumhöfeners Mühle' oder 'Neue Mühle' in LienenHolzhausen wird 1932 von der Stellmacherei Niemeier, Holzhausen, gebaut. Links im Bild steht Friedr. Niemeier, der Gründer der Stellmacherei. 1914 erwarb er den Besitz in Lienen-Holzhausen. Auf dem Rad stehend ist der Schwiegersohn Wilhelm Lienenklaus zu sehen.

108 SeitdemJahr1934 wurde von der Familie Niemeier-Lienenklaus neben der Stellmacherei auch ein Sägemühlenbetrieb geführt. 1950 wurde die Stellmacherei aufgegeben. Heute ist das Familienunternehmen LienenklausBarkmann eine Tischlerei in der zweiten Generation.

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