Lienen in alten Ansichten Band 2

Lienen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hanna Schmedt
Gemeente
:   Lienen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6560-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lienen in alten Ansichten Band 2'

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9 Die Aufnahme ist um 1900 nördlich des Dorfteiches gemacht worden. Zu sehen sind im Bild rechts das hohe Amtshaus, der Giebel der jetzigen Gaststätte 'Altes Farrnhaus' und das jetzige 'Haus des Gastes'. Gut zu erkennen ist das alte Pastorenhaus, ein breit angelegter Fachwerkbau, mit heller Giebelfront, das 1904 durch einen zweistöckigen Neubau ersetzt wurde.

10 Links im Bild sehen wir das alte Kriegerehrenmal zum Gedenken der Gefallenen von 1870/71, das auf dem südlichen Kirchplatz stand und im Rahmen einer Umgestaltung des Platzes um 1972 entfernt wurde. Die Linden sind noch klein, sie wurden 1859 gepflanzt, als der alte Kirchhof an der Kirche eingeebnet wurde.Am 22. November 1857 fand am 'Totenfest' die feierliche Einweihung des neuen Friedhofes statt. Neben dem 'Hohen Haus' ist die Westseite des früheren 'Vogtey-Hauses', jetztTextilgeschäft Pellemeyer, zu sehen.

11 Am 1. September 1880, dem Gedenktag der Schlacht bei Sedan, wurde dieses Ehrenmal zum Gedenken der Gefallenen des DeutschFranzösischen Krieges von 1870/71 unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der Kriegervereine eingeweiht. Pastor Wilhelm Kriege hat das Denkmal und auch die Inschriften entworfen.

12 Im [ahre 1966 wurde auf dem Friedhof eine Leichenhalle mit drei Leichenkammern erbaut. Es war früher Brauch, den Toten zu Hause aufzubahren und ihn von dort mit Angehörigen, Verwandten und Freunden in einem Leichenzug zur letzten Ruhestätte zu begleiten. Auf dem Foto erkennt man, daß der pfarrer den von Westen kommenden Leichenzug an der Hauptstraße, Ecke Schulstraße, erwartet. Der Musikverein und der Kriegerverein mit Fahne gehen dem Leichenzug voran. Sechs Mitglieder des Kriegervereins gehen alsTräger neben dem Leichenwagen her. Seit 1960/61 wird der Leichenwagen nicht mehr von pferden gezogen.

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13 Das 'Hohe Haus' am Kirchplatz ist heute ein Schmuckstück für den staatlich anerkannten Erholungsort Lienen. 1706 ging das Haus, das bislang den Grafen von Tecklenburg als Jagdschlößchen diente, an den Lienener Vogt Rudolf Krafft über. Später verarmte die Familie. 1781 kaufte Pfarrer Friedrich Snethlage den Herrensitz und veräußerte ihn drei [ahre später an Rudolf Kriege. Es ist ein wuchtiger, zweistöckiger Fachwerkbau auf einem fast quadratischen Werksteinsockel. Fast 190 [ahre bis 1970 war das Haus im Besitz der Kaufmannsfamilie Kriege, die mit Leinen handelte, das auf den hiesigen Höfen gewebt wurde. 1978 wurde das Haus erneuert und das Fachwerk unter dem Putz wieder freigelegt.

14 Zum 'Hohen Haus' der Kaufmannsfamilie Kriege gehörten früher selbstverständlich Nebengebäude für Droschken, Pferde, landwirtschaftliche Geräte. Das Fachwerkgebäude im Vordergrund steht noch heute und ist zu Wohn- und Geschäftszwecken umgebaut worden. Rechts im Bild der Ostgiebel der Bäckerei Fletemeyer. Diese Aufnahme entstand um 1900.

15 Familie RudolfKriege vor dem 'Hohen Haus' um 1900. Um die Jahrhundertwende störte noch kein Verkehrslärm die Ruhe des dörflichen Friedens und der Platz zwischen 'dat hauge Hus' und der Kirche war noch ein idealer Spielplatz für die Kinder. Interessant die Kleidung zur damaligen Zeit. Die Jungen trugen die traditionellen Matrosenanzüge mit dem Matrosenkragen und knielanger Hose.

16 Das frühere Haus des Uhrmachermeisters Niemann an der Dorfstraße - jetzt Reinigung Keuenhof - gehörte ursprünglich der Familie Kriege. Hier ist eine Gartenansicht des Hauses von Süden her. Pastor Wilhelm Kriege ergeht sich in seinem Garten. Rechts der Anbau an der Südseite der Mühle Kriege, später Heidgreß.

1 7 Durch die Dorfkernsanierung hat sich vor allem der Westteil des Dorfes wesentlich verändert. Der Hof Saatmann, hier im Bild zur Winterzeit, verfügte über eine lange Geschichte. Im Zuge der Sanierung wurde er 1968 abgerissen. An dieser Stelle prägen mehrere Geschäftshäuser den jetzigen Charakter des Dorfes. Links im Bild ein ehemaliges Heuerhaus des Hofes an der Abzweigung zum Diekesdamm.

18 Links im Bild sehen wir das Gebäude der Gärtnerei Henn. 1929 erwarb der Großvater des letzten Besitzers RudolfHenn, derTreppenbauer Friedrich Krampe, das Grundstück mit einem darauf befindlichen alten Haus. Der Volksmund nannte das ehemalige Stallgebäude 'inne Butzen' (Butzen: Kälber). Schwiegersohn Ernst Henn, Gärtner und Florist, baute zunächst ein kleines Treibhaus und betrieb neben Blumen-, Gemüse- und Samenverkauf auch eine Kranzbinderei.

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