Lienen in alten Ansichten Band 2

Lienen in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Hanna Schmedt
Gemeente
:   Lienen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6560-0
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lienen in alten Ansichten Band 2'

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79 Dieses Foto zeigt den wohnlich eingerichteten Saal des früheren Gemeindehauses, wo alle Aktivitäten des kirchlichen Gemeindelebens stattfanden. Bevor der Anbau des pfarrhauses zum Gemeindesaal umfunktioniert wurde, fand der Konfirmandenunterricht in einemAnbau der Kirche statt, der 1913 an die Südseite der Kirche angesetzt wurde. Durch eine Falttür mit der Hauptkirche verbunden, wird er jetzt auch als 'Winterkirchc' genutzt, um Heizkosten zu sparen.

80 Pastor K. Haake, Kattenvenne, seine Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich 191 2 für ein Gruppenfoto zur Erinnerung an den besonderen Tag aufgestellt. Zu dieser Zeit tragen

der Mode entsprechend auch schon die jungen Männer zu diesem Anlaß einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd mit steifem Kragen und einer Fliege. Die Konfirmandinnen gehen ganz bedeckt in schwarz. Das Gesangbuch, immer ein Geschenk zur Konfirmation, halten sie liebevoll auf ihrem Schoß.

81 Jüngeren Datums ist dieses Konfirmationsbild aus Kattenvenne mit pfarrer Horstmeier, aufgenommen um 1934. Die Konfirmanden tragen zu ihrem schwarzen Anzug das weiße Hemd mit dem aufgeschlagenen weißen Hemdkragen, dem sogenannten Schillerkragen. Die Kleider der Konfirmandinnen sind knielang und wurden in den späteren [ahren als Sonntagskleid weitergetragen. Pastor Horstmeier war von 1935 bis 1948 in Kattenvenne als Seelsorger tätig.

82 Das Denkmal Hohensyburg bei Unna war immer ein beliebtes Ausflugsziel. Im [ahre 1937 besuchte die Frauenhilfe der Kirchengemeinde Kattenvenne mit Pastor Horstmeier und Gemeindeschwester Amalia das Denkmal.

83 Auch die Mitglieder des Posaunenchores der Kattenvenner Kirche - 1894 gegründet - und ihre Damen unternahmen 193 Ol 193 2 einenAusflug zur Hohensyburg. Begleitet wurden sie von ihrem Ptarrer Karl Arthur Pabst, der von 1929 bis 1934 in Kattenvenne im Amt war.

84 Eine Grußkarte aus Kattenvenne mit Jugendstilornamenten geschmückt, aus der Zeit um 1900. Der Bahnhof Kattenvenne wurde 1871 in Betrieb genommen. Schon 1867 wurden verschiedene Linien von der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft ausgemessen, die von Münster nach Osnabrück führen könnten. Entschieden hat man sich letztlich für die Strecke Münster, Westbevern, Kattenvenne, Lengerich, Osnabrück. 1868 wurde mit dem Bau begonnen. Die Erdarbeiten wurden überwiegend an Kattenvenner Arbeitskräfte im Tageslohn vergeben für 1,50 Mark. Zu sehen ist das Gasthaus Daweke am früheren Bahnübergang. 1876 erbaut, war es zu der Zeit

schon ein stattliches Gebäude. 1884 errichtete man hier die Poststelle für Kattenvenne ein. Der Bahnhof und die Kirche mit dem Pastorenhaus waren der Mittelpunkt zur Ortskernentwicklung.

85 Eine Schülerin schickte diese Karte mit der Luftbildaufnahme von Kattenvenne 1933 an ihre Lehrerin Fräulein Luise Brinkmann. Zu erkennen ist die Ansiedlung in Bahnhofsnähe nach der Eröffnung der Bahnlinie. Gasthäuser werden gebaut: Neseker (1871), Daweke (1876), Gravemeier (1884). Industrie siedelt sich an: Korn- und Kohlenhandel (1877), Sägewerk Noltmann-Kröger (1889), Bäuerliche Bezugsund Absatzgenossenschaft (1903), Molkerei (1906). Das Kaufhaus Hußmann wird 1888 gegründet, 1908 die Spar- und Darlehnskasse.

86 Eine Grußkarte aus Kattenvenne, die 191 6 an den Feldpostillon Dellbrügge im Ersten Weltkrieg in den Westen geschickt wurde. Sie zeigt die Kirche, das Pastorenhaus und das Geschäftshaus Hußmann, den Kern van Kattenvenne. Gruß- und Erinnerungskarten wurden früher mit farbigem Perlgarn umstickt und zur Ansicht in den Glasschrank oder auf das Vertiko gestellt. Noch in den dreißiger [ahren bastelten sich junge Mädchen aus mehreren Karten ein Kästchen für Haarschleifen oder andere Kleinigkeiten.

Gruß aus Kattenvenne

87 Diese Grußkarte von Kattenvenne, 191 7 geschrieben, ist vom Bahnkörper der ehemaligen 'Reichsbahn' aus fotografiert und gibt den Blick frei auf die alte Molkerei, die jetzt im Besitz der Fa. Kröger ist. Links im Bild dasWohnhaus der Familie Kröger. Bis zu den Gleisen erstreckte sich der Garten der Familie Neseker. In diesem Bereich hat sich heute die Fa. Kröger erweitert.

Grub aus Kaltenvenne

88 In ländlichen Gebieten war es üblich, daß einer Gastwirtschaft auch eine Bäckerei angegliedert war. So auch bei der Gastwirtschaft Gravemeier in Kattenvenne an der Lienener Straße. Das Foto entstand um 1920. Die jungen Frauen vor dem stattlichen Fachwerkgebäude trugen zu der Zeit weiße Schürzen mit breiten Trägern und Rüschen. Ältere Frauen hatten ab einem bestimmten Alter schwarze Kleidung zu tragen.

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