Linden in alten Ansichten

Linden in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Janz
Gemeente
:   Linden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0145-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Linden in alten Ansichten'

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7. Die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei brachte es mit sich, daß eine katholische Kirche erforderlich wurde. Beide Stadtteile waren vor den beiden Weltkriegen nahezu nur evangelisch. Nachdem einige hundert Heimatvertriebenen hier ansässig wurden, trug man sich mit dem Gedanken, eine katholische Kirche zu bauen; bis dahin fanden die Gottesdienste in der evangelischen Kirche statt. Sie wurde am 24. Oktober 1954 von Bischof DI. Albert Stohr geweiht.

8. Pfarrer Otto Oskar Schulte, geboren am 14. Juli 1861 in Düsseldorf, gestorben am 6. Dezem ber 1945, hat sich nicht nur als Pfarrer, sondern auch als Heimatforscher für GroßenLinden verdient gemacht. Die Geschichte von Großen-Linden in der Ortschronik der Stadt sind Auszüge von seinen Erforschungen. Seit 1906 versah er die Pfarrstelle bis zu seiner Pensio nierung. Im gleichen Jahr wurde er zum Vorsitzenden der Hessischen Vereinigung für Volkskunde gewählt. Die Frucht seiner Arbeit ist eine Anzahl geschichtlich-volkskundlicher Aufsätze. Seiner Gemeinde war Schulte stets ein treuer Berater und Seelsorger. Mit welcher Beliebtheit er sich in seiner Gemeinde erfreute, beweist daß er nicht, wie üblich, auf dem Friedhof, sondern mit seiner Frau seine letzte Ruhestätte südöstlich neben der Kirche fand. Die Otto-SchulteStraße erinnert an ihn.

9. Im Jahre 1843 wurde mit dem Abbau von Manganerz begonnen. Am Alfredschacht und in vier weiteren Schächten wurde das Erz unterirdisch abgebaut. Die tiefste Sohle des A1fredschachtes erreichte eine Tiefe von siebenundsechzig Meter. Es gab aber auch Tagebaue. Mit einer Seilbahn wurde zunächst das Erz zum Bahnhof Gießen befördert. Im Jahre 1905 wurde eine Grubenbahn in Betrieb genommen und mit einer Schmalspurbahn das Erz zum Bahnhof Großen-Linden befördert. Neben der letzten Schmalspurbahn ist auf dem Foto der hier wohnhafte Helmut Bechtold zu sehen, der bis zur Schließung des Bergbaubetriebes vor einigen Jahren dort tätig war.

10. Auf diesem Foto ist der Tagebau in den Feldwiesen zu sehen. Mit Baggern wurde hier das Erz gefördert.

11. Das ist der Tagebau des früheren Bergwerkes, der sich inzwischen mit Grundwasser gefüllt hat. Er stellt jetzt einen schönen See dar. Mitglieder des Angelsportvereins haben am Rande ihre Wochenendhäuschen errichtet.

12. Ein Brautpaar aus Leihgestern in Hüttenberger Tracht. Sie war noch um die Jahrhundertwende Mode.

13. Nach der Hüttenberger Tracht kam diese Mode, ein weißes langes Brautkleid. Aber auch dies dürfte inzwischen der Vergangenheit angehören. Auf dem Foto ist ein Brautpaar aus Großen-Linden.

14. Links: Hüttenberger Jungmädchentracht.

Rechts: Hüttenberger Trauertracht. Meist waren auch ältere Frauen schwarz gekleidet.

Die Hüttenberger Tracht ist im Aussterben begriffen. Die Tracht mit dem herrlichen Schmuck wird man in wenigen Jahren nur noch im Hüttenberger Heimatmuseum sehen können. Die Hüttenberger Männertracht gibt es schon seit dem vorigen Jahrhundert nicht mehr. Die Männer trugen blaue Kittel mit einem bunten Halstuch. In beiden Stadtteilen tragen heute noch etwa zwölf bis fünfzehn Frauen die Hüttenberger Tracht.

15. Ein Bliek von der Bahnhofstraße in die Obergasse. Die Wohnhäuser Nr. 36 (Daißhannese) und 38 (Nicke1se) wurden abgerissen, nachdem sie von der Stadt aufgekauft worden waren. Auf diesen Grundstücken steht heute der moderne Kindergarten.

16. Wohnhaus, Scheune und Stallungen des Landwirtes Volk, an der Ecke Bahnhof- und Frankfurter Straße, wurden zur Verbreiterung der Frankfurter Straße, zur Beseitigung eines Engpasses, abgerissen. Das Restgruncstück wurde von der Stadt erworben und dient heute als Parkplatz.

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