Linden in alten Ansichten

Linden in alten Ansichten

Auteur
:   Heinrich Janz
Gemeente
:   Linden
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-0145-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Linden in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

57. Dieser Straßenzug (Frankfurter Straße) wurde bis auf zwei Häuser von der Stadt im Rahmen der Altstadtsanierung erworben. Haus Nr. 46, das erste links auf dem Foto, wurde bereits abgerissen. Es gehörte der Familie Keßler. Weiterhin wurden bereits von der Stadt erworben Haus Nr. 46 (Klingelhöfer), Nr. 52 (Heinrich Menges), und Nr. 58 (Familie Velten).

58. Im Bergwerkswald befand sich eine Menge Hügelgräber (vorgeschichtliche Grabform). Im Fuchsbau wurden dreißig festgestellt, nicht weit davon weitere vier. Im Tannacker, Rehloch und Hain sind weitere vierzehn, es folgt eine Gruppe von dreißig Stück. Im Sprengel sind zwei große Grabhügel und im Birkenstock drei. Viele Hügelgräber sind dem Bergbau zum Opfer gefallen. Beim Bau der Autobahn B3a wurden viele zerstört. Dabei wurden von Archäologen die im Foto gezeigten Tongefäße aus Gräbern sichergestellt. Auch in Leihgestern wurden Gefäße aus der Frankenzeit gefunden, die sich alle im Oberhessischen Museum in Gießen befinden.

59. Ein Gruß aus Leihgestern: Die Rathausstraße. Sie wurde nach dem links an der Ecke stehenden Rathaus benannt.

60. Die Schüsselbank, die in keinem landwirtschaftlichen Haushalt damals fehlte. Sie war der Stolz der Hausfrau. Viele Anekdoten sind mit ihr verbund en. Seit Anfang des 19. J ahrhunderts gehört sie der Vergangenheit an.

61. Das Wahrzeichen von Leihgestern ist der weithin sichtbare zweiunddreißig Meter hohe Kirchturm. Auf meterdieken Mauern wurde der Turm im 15. Jahrhundert errichtet, Im Jahre 1598 erfolgte die glorreiche Einweihung der Kirche. Auf dem Foto ist die Kirche vor der Renovierung zu sehen.

62. Drei Generationen der Familie Heß leiteten in Leihgestern in nahezu einhundert Jahren die Geschicke der Gemeinde: Großvater, Vater und Sohn Johannes Heß; Großvater von 1842 bis 1871, Johannes Heß, Vater von 1871 bis 1904 und Johannes Heß, Sohn, von 1904 bis 1933. Während dieser langen Zeit hat sich der Sohn Johannes Heß, wie auch seine beiden Vorfahren, für die Gemeinde Leihgestern verdient gemacht. Viele Auszeichnungen wurden dem letzten Bürgermeister Heß zuteil, Ihm zu Ehren wurde die Johannes-Heß-Straße benannt.

63. Eine Trachtengruppe aus früheren Zeiten mit ihrem Leiter, dem Heimatdichter Georg Heß (auf dem Foto links). Neben zahlreichen Gedichten in oberhessischer Mundart, zusammengefaßt in dem Büchlein 'Mei' Owerhesse', war die Krönung seines Lebenswerkes die Gründung des 'Hüttenberger Heimatmuseums'. Das im Jahre 1772 erbaute Rathaus wurde für diesen Zweck umfunktioniert. Die damalige noch selbständige Gemeinde Leihgestern hat Georg Heß zum Ehrenbürger ernannt.

64. Die jahrzehntelange Tradition der Trachtengruppe hat Erich Faber von Georg Heß übernommen. In der Jugendtrachtengruppe - siehe Foto - sind die heimatlichen Volkstänze und -Lieder wieder besonders lebendig geworden. Die alten Spinnstubenlieder wurden wieder aufgefrischt und den alteren Bürgern in Erinnerung gebracht. Bei vielen Veranstaltungen erfreut die Trachtengruppe mit Vorträgen, Tänzen und Liedern aus dem dörflichen Leben von einst.

65. In dem 'Hüttenberger Heimatmuseum' sind etwa fünfhundert Gegenstände untergebracht. Angefangen von Webstuhl, Holzpflüge, Dreschflegel, Fegmühle und Geräte, die zur Flachsbearbeitung benötigt wurden, bis zum irdenen Geschirr und Zinnteller. Im Bauernstübchen fällt ein Himmelbett ins Auge, wie es einstmals im Hütrenberg überall zu finden war. Die 'Hüttenberger Tracht' befindet sich in neun Glasvitrinen. Ein besonderes Prachtstück ist die Hüttenberger Braut. Bauerntruhen und bäuerlicher Hausrat werden hier aufbewahrt. Alles in allem bedeutet das Museum eine Fundgrube der Vergangenheit. Vor seinem Tode übereignete Georg Heß das Heimatmuseum seiner Heimatgemeinde Leihgestern.

66. Kirmes in Leihgestern. Damals gab es noch Fuhrwerke mit Pferden bespannt, Auf dem Foto ist Wilhelm Damm als Kutscher zu sehen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek