Linsengericht in alten Ansichten

Linsengericht in alten Ansichten

Auteur
:   Dip.Ing. Otto Joh
Gemeente
:   Linsengericht
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5207-5
Pagina's
:   104
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Linsengericht in alten Ansichten'

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27. Die ehemalige Feuerwehrkapelle von Altenhaßlau in den zwanziger Jahren im Hof der Gastwirtschaft Gremp.

28. Eine Arbeitsgruppe bei der Kartoffelernte. Die Kartoffelernte wurde in früherer Zeit in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt. Die Nachbarn und Bekarmten halfen sich untereinander bei der Erntearbeit, so auch bei der Kartoffelernte.

29. Eine Gruppe von Frauen aus Altenhaßlau in der Sonntagskleidung aus der Zeit um 1925.

30. Der Kirchendiener Georg Karl Bock beim Leuten der Glocke im Kirchturm der Martinskirche. Bereits 1889 trat er sein Amt als Kirchendiener der evangelischen Kirche von Altenhaßlau an und versah den Kirchendienst 67 Jahre lang, bis 1956. Er war Gründungsmitglied des von Herrn Pfarrer Meyenschein ins Leben gerufenen Raiffeisenverbandes. Er versah seinen Dienst unter insgesamt zwanzig Pfarrern und wurde 93 Jahre alt (2.10.1873-27.9.1966).

DER ORTSTEIL EIDENGESÄSS

Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1288 wurden von einem Ehepaar aus Gelnhausen den Brüdern Gerlach und Arros von Breuberg Weinberge zu Lehen gegeben, welche in Gelnhausen und Eidengesäß gelegen haben. In dieser Urkunde wird Eidengesäß mit 'Ytzengesesse' zum ersten Mal erwähnt.

Eidengesäß gehörte schon immer zum Freien Gericht, der Mark und dem Kirchspiel Altenhaßlau.

Die in der Ortsmitte erbaute Marienkapelle wurde im Jahr 1349 geweiht. Später, im 16. Jahrhundert, erhielt sie den Namen 'St.-Veits-Kapelle'. Im Jahr 1905 wurden an die Kapelle ein Turm und die Sakristei angebaut.

Zum Ortskern von Eidengesäß gehört auch das alte Rathaus, welches im Jahr 1806 erbaut wurde. Auf einem Fachwerkbalken des Holzfachwerkes war der Spruch zu lesen:

Bleib stehen u. tu mich lesen,! ich bin ein rauhes Holz gewesen.I Durch Menschen Müh u. Gottes Macht,! bin ich zu einem Haus gemacht.

In Nähe der Kirche stand das alte Schulgebäude. Es wurde im Jahr 1900 errichtet, nach dem Zweiten Weltkrieg umge-

baut und aufgestockt. In den Jahren 1980/81 ist durch eine großzügige Erweiterung ein Bürgersaal mit einer angegliederten Gastwirtschaft daraus entstanden.

Eine besondere Handwerkskunst war in Eidengesäß das Herstellen geflochtener Körbe. Diese nannte man 'Schinken und Schanzen'. Die 'Schinken' hatten einen zum Tragen gefertigten Bügeloder Henkel, während die Körbe ohne diesen Bügel 'Schanzen' genannt wurden.

Tüchtige Steinmetzen, Zimmerleute und Maurer waren schon immer in Eidengesäß ansässig. Besonders für die Steinmetzen und Steinhauer gab es in den umliegenden Buntsandsteinbrüchen gute Verdienstmöglichkeiten.

Im Jahr 1938 wurde in Eidengesäß ein Freischwimmbad erbaut, welches jedoch in den Kriegsjahren wegen Bauschäden geschlossen werden mußte.

EidengesäB liegt an einem Ausläufer des Spessarts, in unmittelbarer Waldnähe, gehört zum Gebiet des Naturparkes Spessart und wurde zum Staatlich anerkannten Erholungsort ernannt.

31. Alte Ansichtspostkarte von Eidengesäß aus dem Jahr 1916.

Eidengesäß b.Gelnhausen

Foto Freund

32. Gesamtansicht von Eidengesäß.

33. Ansicht der evangelischen Marienkirche von Eidengesäß. Um 1400 wurde sie 'St. Johannis et St. Lucie' oder auch 'St. Marie' genannt, ab 1539 mit 'St. Veitskapelle' bezeichnet. Erbaut wurde die Kirche in der Mitte des 14. Jahrhunderts, 1906 erweitert und 1984/85 renoviert.

34. Das alte Rathaus von Eidengesäß. Das Rathaus wurde im Jahr 1806 erbaut. Vor dem Bau des Schulhauses wurde im alten Rathaus Schulunterricht abgehalten. In späterer Zeit wurde das Rathaus in einem neueren Fachwerkstil aufgestockt.

35. Das Freischwimmbad in Eidengesäß. Die Einweihung des am Hasselbach gelegenen Schwimmbades war im Jahr 1938. Erster Schwimm- und Bademeister war Lehrer Bethge. Im Zweiten Weltkrieg mußte jedoch das Bad wegen Bauschäden geschlossen werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die Absicht das Schwimmbad zu restaurieren. Aber auch eine Spendenaktion trug nicht dazu bei, daß das Bad wieder instandgesetzt werden konnte, sodaß heute von den Badefreuden in Eidengesäß nichts mehr zurückgeblieben ist.

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