Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  >  |  >>

Lünen

Partie a. d, Lippe m. KaUi. KIr<he. ?

89. Partie an der Lippe mit St.s Marien-Kirche, 1906.

Die Aufnahme zeigt die Lippe von Westen in Höhe des Einflusses der Seseke in den Fluß (rechts). In diesem Bereich befand sich die mittelalterliche Furt, die nach der Verlegung der Stadt an das Südufer nicht mehr genutzt wurde.

90. Hochwasser, 1932.

Die im 14. Jahrhundert auf dem Südufer der Lippe neuangelegte Stadt lag im Gegensatz zur Altstadt im Überschwemmungsgebiet von Lippe und Seseke , die zusammen mit dem Wall, dem Stadtgraben und der Stadtmauer zum Verteidigungssystem der Stadt gehörten. Die Chroniken berichten von zahlreichen Überschwemmungen. So stand das Lippehochwasser 1463 an der Kirchentür der Stadtkirche , 1603 auf dem Kirchhofund knietief in der Kirche und Sakristei und 1890 auf dem Kirchplatz und fast 10 cm hoch am Taufstein. Aus dem Jahre 1497 ist ein Vers überliefert: 'Die Seseke und Lippe , das rnögt ihr euch merken, gingen hinein zu Lünen in die Kirchen' (= Stadtkirche ). Das letzte schwere Hochwasser überschwemmte die Stadt im Februar 1909.

91. Hochwasser an der Kamener Straße, 1909.

Am 6. Februar 1909 überflutete das Wasser der Seseke die Kamener Straße und vereinigte sich hier mit dem Lippehochwasser. Um die Innenstadt bildete sich ein großer See, aus dem ein Teil der Stadt wie eine Insel herausragte. Die Aufnahme zeigt die überflutete Kamener Straße mit der Pillen burg (links) und der Herz-Jesu-Kirche. 1935 wurde die Seseke aus der Innenstadt nach Osten verlegt. Mit der Eindeichung der Lippe bzw. Errichtung der Dämme war die Gefahr der Überschwemmungen gebannt.

AltlÜDen

92. Deckstein eines Großsteingrabes, 1909.

Eine Änderung des Landschaftsbildes in Altlünen trat mit der Entsandung ein, die von 1887 bis 1938 dauerte. Den größten Teil der bis zu vier Meter dieken Sandschicht, eine eiszeitliche Ablagerung, baute die Lüner Sandfirma Langenbach ab. Der Sand wurde vom Bahnhof an der Ladestraße zu Unternehmen im Ruhrgebiet und im Sauerland transportiert. Während der Entsandungsaktion fand man zahlreiche Urnen und Scherben. 1909 stießen Arbeiter am Sprengers Knapp in Alstedde auf ein Großsteingrab, dessen Deckstein heute an der Pfarrkirche St. Ludger in Alstedde liegt. Auffallendes Merkmal des Steins ist eine lange Einkerbung. Die Aufnahme zeigt die Brüder Paul, Wilhelm und Kar! Langenbach mit dem Deckstein.

93. Hof Trillmann, 1911.

Die Aufnahme zeigt die an einem Dreschtag im Einsatz befindlichen vielen Helfer mit Lokomobile auf dem Hof Rudolf Trillmann in Alstedde.

94. Liebfrauenhof, 1930.

In Alstedde liegt der Liebfrauenhof, dessen kleiner Dachreiter mit Glocke und Wetterfahne dem Hof sein charakteristisches Aussehen verleiht. Es handelt sich hierbei um den ehemaligen Bauernhof Gremme, der laut Torbalkeninschrift 1685 erbaut wurde. Den Hof kaufte Schulte Witten zu Alstedde, der 1931 das Wohnhaus der Pfarrei St. Marien verpachtete. Pfarrer Bernhard Sievert richtete hier ein Erholungsheim für Mitglieder kirchlicher Vereine ein. Jeden Dormerstag fand eine Messe statt. Seit dieser Zeit führt das Haus den Namen Liebfrauenhof. 1949 wurde es seiner ursprünglichen Funktion als landwirtschaftliches Anwesen zugeführt.

95. Steinkreuz an der Alstedder Straße, 1931.

Auf einem Hügel an der Kreuzung Alstedder Straße und Am Steinkreuz steht ein steinernes Kreuz, das auf Initiative des Pfarrers der St.-Marien-Kirche, Bernhard Sievert, hier aufgestellt wurde. Das Steinkreuz ist von einem Bildhauer aus Lüdinghausen geschaffen worden und ersetzte ein morsch gewordenes Holzkreuz. Die Aufnahme zeigt die Feier anläßlich der Weihe des Steinkreuzes am 13. Juli 1931.

96. Eisenhûtte Westfalia, um 1830.

Die Eisenhütte Westfalia in Wethmar war das erste große metallverarbeitende Unternehmen im Lüner Raum. Nachdem Caspar Diederich Wehrenbold an der Lippe Raseneisenerz gefunden hatte, gründete er 1826 die Gewerkschaft Eisenhütte 'Westphalia'. Das aus dem Raseneisenerz gewonnene Eisen eignete sich besonders gut zur Herstellung von Handelsgußware. 1865 wurden hergestellt: 45 Arten von Kochgeschirr, 130 verschiedene Öfen und Herde, gußeiseme Rohre, Gitter, Grabkreuze , Treppengeländer, Gartenartikel, Pumpen und Ventile, Dampfmaschinen sowie gußeiserne Fensterrahmen. Bekanntgeworden ist die Westfalia besonders durch die Produktion von Zimmeröfen. Die Aufnahme zeigt das Titelblatt des Musterbuches aus der Zeit um 1830.

97. Cappenberger See, um 1930.

Der Cappenberger See in Wethmar entstand 1919 durch Ausbaggerungsarbeiten für der Bahndamm der Eisenbahnlinie Dortmund-Lünen-Münster. Nachdem bereits in den 1930er Jahren der Badebetrieb eingerichtet war, beschloß die Gemeindevertretung zu Altlünen 1955 den Bau einer Freibadanlage. Attraktion der Sport- und Freizeitanlage, die Anfang der 1980er Jahre umgebaut wurde, ist eine 75 Meter lange Bodenrutsche.

98. Kiliansmühle, um 1925.

Am Ortsausgang von Wethmar steht, abseits der Münsterstraße und bereits auf Werner Gebiet, ein Fachwerkgebäude. Hierbei handelt es sich um die Kiliansmühle, die 1822 erbaut wurde. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg löste eine mit einer Dampfmaschine betriebene Mühle an der Münsterstraße die Wassermühle ab. In dem alten Mühlengebäude richtete man 1924 eine Jugendherberge ein.

<<  |  <  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  12  |  13  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek