Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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99. Freilichtbühne in Wethmar, 1927.

Die Aufnahme zeigt die Theatergruppe für das Stück 'Das tapfere Schneiderlein' auf der Freilichtbühne in Wethmar im Jahre 1927.

Beckinghausen

100. Lippewehr, um 1900.

1882 wurde an dem nördlichen Lippearm ein Stauwehr für die Wasserversorgung der Eisenhütte Westfalia in Wethmar erbaut. 1950/51 wurde westlich des Schleusenkanals ein neues Wehr angelegt. Hierfür mußte ein neues Lippebett von 300 Metern Länge gegraben werden; die alten Lippearme wurden zugeschüttet.

101. Holztransport des Sagewerks Kipper im Cappenberger Wald, um 1920.

Das Sägewerk Kipper war lange Zeit das einzige größere Unternehmen in Beckinghausen. Nach dem Abriß der Betriebsanlagen entstand hier in den 1980er Jahren eine attraktive Wohnsiedlung. An den ehemaligen Standort der Firma Kipper erinnert nur noch die Straße 'Am alten Sägewerk'.

Brambauer

102. Grenzstein an der Brambauerstraße, 1947.

Die Brambauerschaft gehörte bis 1803 zum Gebiet der Grafschaft Dortmund, die sich ursprünglich bis zur Lippe erstreckte und auch Lippholthausen einschloß. Hier setzten die Grafen von der Mark allmählich ihre Interessen durch, wie Streitigkeiten und Grenzrezesse des 16. Jahrhunderts zwischen beiden Grafschaften verdeutlichen. 1569 wurde der Grenzverlauf zwischen Brambauer (Grafschaft Dortmund) und Lippholthausen (Grafschaft Mark) festgelegt. Grenzsteine markierten fortan die Grenze. Sie wurden im 18. Jahrhundert durch neue ersetzt. Einer von ihnen befindet sich heute noch nahe der Brambauerstraße. Die Aufnahme zeigt den Landwirt August Baukelmann mit dem Grenzstein, der die Inschriften 'Marck' und 'Dortmund' zeigt.

Brambauer

Brechtener Strasse

103. Brechtener Straße, 1910.

Noch um die Jahrhundertwende wohnten lediglich fünfzehn Bauern mit ihren Familien in der landwirtschaftlich geprägten Brambauerschaft. Das landschaftliche Bild änderte sich jedoch mit dem Einzug des Bergbaus und dem damit verbundenen Zustrom an Arbeitern. Auf der Königsheide wurden Wohnhäuser, öffentliche Gebäude und Geschäftsstraßen gebaut, sodaß in nur wenigen Jahren aus der landwirtschaftlich orientierten Bauerschaft eine aufstrebende Industriegemeinde mit stetig steigender Bevölkerungszahl wurde. In den Jahren 1901 bis 1904 entstanden zwei Zechenkolonien. Bis 1912 besaß die Gewerkschaft Minister Achenbach 1 006 Wohnungen, in denen 50 % der Belegschaft wohnten. Die Aufnahme zeigt die Brechtener Straße mit Straßenbahn im Jahre 1910.

104. Amtsgebäude an der Brechtener Straße, 1915.

Seit 1914 bildeten die Gemeinden Brambauer, Brechten und Holthausen das Amt Brambauer. Amtmann Paul Bonnermann zog ein Jahr später von Eving nach Brambauer in das neue Amtsgebäude an der Brechtener Straße. Vom Umzug wird berichtet, daß zwei Fuhrwerke die Akten und Möbel transportierten. Beim Aufladen des schwersten der drei Geldschränke gab die Holzunterlage des Wagens nach. Da der Geldschrank nicht mehr am gleichen Tag transportiert werden konnte , mußten PolizeiSergeanten den Schrank über Nacht bewachen.

105. Beamte und Angestellte des Amtes Brambauer, 1928.

1928 wurde das Amt Brambauer aufgelöst und die Gemeinde Brambauer nach Lünen eingemeindet. Das Amtsgebäude diente bis 1943 als Verwaltungs- und Polizeigebäude. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier das Krankenhaus untergebracht. Die Aufnahme zeigt die Beamten und Angestellten des Amtes Brambauer mit Amtmann Tiltmann (Mitte) zwei Tage vor der Auflösung des Amtes.

Zeche Mini~ter Achenbach

106. Schacht IIII der Zeche Minister Achenbach, 1905.

In den 1870er Jahren zog der Bergbau in Brambauer ein. Die beiden Gewerkschaften 'Friede' und 'Minister Achenbach' konsolidierten 1896 zur 'Gewerkschaft Minister Achenbach'. Ein Jahr später begarmen die Abteufarbeiten für Schacht 1. Weitere sechs Schächte folgten. Eine Besonderheit der Zechenanlage bildete eine Seilbahn, die die Schächte IIII mit Schacht IV verband. An bügelähnlichen Haltern mit Rollen 'teckelten' die Kübel, beladen mit Kohle und Bergematerial, zwischen der Mengeder Straße und Tockhausen hin und her. 1968 wurde die Seilbahn demontiert, nachdem sie durch die Errichtung eines Zentralförderschachtes überflüssig geworden war.

107. Bergknappe in Uniform, 1948.

108. Bergleute der Zeche Minister Achenbach, um 1905.

Durch den Bergbau erlebte Brambauer einen Zustrom an Arbeitern aus den Nachbargemeinden (Brechten, Waltrop, Elmenhorst, Groppenbruch, Schwieringhausen, Mengede und Lünen) und den Ostgebieten (Ostpreußen, Posen, Polen, Schlesien und Böhmen). Der Zustrom von Menschen unterschiedlichster Volksgruppen und Nationalitäten hatte Integrationsschwierigkeiten und soziale Konflikte zur Folge, so daß man im Volksmund von Brambauer als dem Ort 'Minister Ach-und-Krach' sprach.

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