Lünen in alten Ansichten

Lünen in alten Ansichten

Auteur
:   Fredy Niklowitz
Gemeente
:   Lünen
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5662-2
Pagina's
:   144
Prijs
:   EUR 19.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Lünen in alten Ansichten'

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Gruß aus Lunen a LIppe

9. Gastwinschaft 'Zum goldenen Löwen', um 1910.

An der Langen Straße, ursprünglich Hauptverkehrsstraße, lag früher die Gast- und Schankwirtschaft Heinrich Kölner, die zahlreichen Gästen Platz bot. Auf der linken Seite des Gebäudes befand sich ein Deelentor mit dahinterliegender Tenne, auf der die Pferde der Gäste versorgt wurden. 1925 eröffnete Kar! Lenzen in dem Gebäude die Palast-Lichtspiele , das erste Kino in Lünen. Neben der Schankwirtschaft Kölner lag das Gasthaus 'Zum goldenen Löwen' . 1822 kehrte hier der Kronprinz von Schweden ein.

a. Lippe



LangestraBe.

10. Lange Straße, um 1905.

Die Ansichtskarte zeigt die Lange Straße zwischen dem Alten Markt und der Lippebrücke von Süden. Die Straßenbahn aus Dortmund hat die Endstation an der Gastwirtschaft Körwer erreicht. 1909 wurde die Strecke entlang der Münsterstraße bis zum Bahnübergang verlängert. 1934 fuhr sie zum letztenmal durch die Lange Straße.

11. 'Feucht-Fràhliche Grûsse aus der fidelen Stadt Lünen', 1903.

Die Ansichtskarte zeigt eine Biertonne als aufsteigenden Reklameballon, der den Alten Markt von Süden zeigt. Auf der rechten Seite steht das alte Rathaus, vor dem ein Marktstand aufgestellt ist. Der Bliek fällt auf den Gasthof Max Neuschmidt, der den Markt nach Norden begrenzte.

12. Alter Markt, Zustand um 1835.

Markthalten hat in Lünen eine lange Tradition. Bereits 1193 wird ein Markt erwähnt. Nach der Verlegung an das südliche Lippeufer verlieh der Graf von der Mark der neuen Stadt Marktrechte. Seitdem hielt man den Markt an der Erweiterung der Langen Straße vor dem alten Rathaus. Wegen der Zunahme des Straßenverkehrs verlegte man den Markt 1910. Der Lüner Maler Georg Nagel hat in seinem 1919 fertiggestellten Gemälde das Treiben auf dem Alten Markt um 1835 festgehalten. Mittelpunkt des mit Kopfsteinen gepflasterten Platzes war die Marktpumpe. An der Ostseite standen das aus dem 16. Jahrhundert stammende Rathaus und die im 14. Jahrhundert erbaute Stadtkirche St. Georg. Der Maler hat die Kirche 'versetzt', um sie in das Bild aufnehmen zu können.

13. Alter Markt, um 1920.

1904 erhielt Lünen Anschluß an die 15 Kilometer lange Straßenbahnlinie Dortmund-Bving-Kirchlinde-Altenderne-Gahmen-Lünen. In ihrem weiteren Verlauf führte sie über die Lange Straße und den Alten Markt am Rathaus vorbei Richtung Lippebrücke. Auf dem Balkon des 1848 neu errichteten Rathauses waren bei öffentlichen Kundgebungen und Gedenktagen der Bürgermeister und der Rat der Stadt zu sehen. Bei Schützenfesten fand hier die Proklamation des Königspaares statt.

14. Gastwirtschaft 'Zur alten Post' an der Langen Straße, um 1905.

Gegenüber dem Rathaus am Alten Markt lag die alte Post, die 1785 von dem Posthalter Rodemann erbaut worden ist. Zweimal wöchentlich kam ein Postwagen vorbei, der zwischen Wesel und Berlin verkehrte. Seit 1910 gehörte das Gebäude der Familie Höfflinghaus, die hier eine Gastwirtschaft und Brauerei betrieb, die als 'Lüner Löwenbrauerei' bekannt wurde. In der Nähe stand der Marktbrunnen, von dem berichtet wird, daß aus ihm die Lüner Babys ans Tageslicht gezogen wurden.

15. Alter Markt, 1927.

Im südwestlichen Teil des alten Marktplatzes befanden sich das Kolonialwarengeschäft und die Seilerei Theodor und Wilhelm Rogge 'im Eek'. Daneben führte Paul Levy eine Metzgerei. Zwischen beiden Gebäuden führt die Judengasse als Verbindungsweg vorn Alten Markt zum Roggenmarkt. Die Aufnahme zeigt die geschmückte Lange Straße während des Schützenfestes 1927.

16. Lange Straße, um 1900:. Verlages Carl Neckenbürger Die Ansichtskarte des L~er ktes gelegenen Teil der Langen zeigt den südlich des Alten ar

Straße.

17. Kaiserstraße, 1903.

Der südlichste, von Lindenbäumen flankierte Teil der Langen Straße hieß um die Jahrhundertwende Kaiserstraße, im Volksmund 'Unter den Linden'. Das Fachwerkgebäude im Vordergrund gehörte der Familie Kortenbruck. Links hinter dem Gebäude deuten Gerüststangen den Beginn des Baus der Herz-Jesu-Kirche an. Die Ansichtskarte gab der Lüner Verlag Falliner heraus.

18. Sesekebrûcke, um 1925.

Die Ansichtskarte zeigt die Sesekebrücke zwischen der Langen Straße und der Kaiserstraße. Hübsch dekorierte Laternen beleuchteten die Einmündung der Kamener Straße in die Lange Straße. Wegen des ursprünglich polternden Holzbohlenbelags hieß die Sesekebrücke auch 'Donnerbrücke ' oder vornehm ausgedrückt 'Donaubrücke'.

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